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Rezensionsübersichten

Rezensionsübersicht: Die fünf Seelen des Ahnen

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Serie/Reihe: ~
Titel / Originaltitel: Die fünf Seelen des Ahnen
Autor: Ulrike Nolte
Übersetzung: ~
Titelbild: F. Fiedler
Buchdaten: Stolberg: Atlantis Verlag, 2006. 227 Seiten. ISBN 3-936742-60-X

Folgende Rezensionen liegen bei fictionfantasy.de vor:

Rezension von Ulrich Blode
Trotz aller Missverständnisse oder Anfeindungen beginnen sich beide Spezies zu respektieren.
Ulrike Nolte schreibt mit Die fünf Seelen des Ahnen einen klugen Roman mit vielschichtigen Charakteren, die zu überraschen wissen.
Bewertung: 8 von 10 Punkten

Rezension von Rupert Schwarz
Die Autorin verfasste einen gelungenen, unterhaltsamen Roman, der durchaus neue Idee enthielt und über keinerlei Längen verfügt. Ihr Stil ist gelungen und ausgereift, die Art und Weise, wie sie Details der Geschichte erst nach und nach enthüllt, ist gut und unterstützt die Spannung während des Lesens. Keine Frage: Ulrike Nolte versteht ihr Handwerk und man sollte weiterhin die Augen nach Veröffentlichungen dieser Autorin offen halten.
Bewertung: 7 von 10 Punkten

Rezension von Andreas Nordiek
Aber Ulrike Nolte hat ein flott zu lesendes Garn gesponnen, welches dem Leser gleich von der ersten Seite in seinen Bann zieht und zu unterhalten weiß. Zwar hat man vieles schon bei anderen Autoren der jüngeren Schriftstellergeneration gelesen, dies schmälert den Gesamteindruck aber nur minimal.
Mit "Die fünf Seelen des Ahnen" hat Ulrike Nolte unter Beweis gestellt, das auch deutschsprachige Autoren in der Lage sind unterhaltsame SF-Romane zu schreiben.

Rezension von Erik Schreiber
Die Autorin, von der der bekannte Science-Fiction-Kritiker Hermann Urbanek schrieb, sie sei höchst innovativ, stellt diese Aussage erneut unter Beweis. Ihre erfundenen Figuren sind fesselnde Persönlichkeiten. Wesen, ob Mensch oder Andersweltler sei dahingestellt, die sich in einer fremden Umgebung behaupten müssen, dabei aber in jeder Hinsicht glaubwürdig bleiben.

Rezension von Rainer Skupsch
Eine der kleineren Schwächen des Romans ist , dass Ulrike Nolte oft Dinge erklärt, die man als Leser auch so verstanden hätte. Alles, was der Autorin wichtig erscheint, wird in klare Worte gefasst. Nichts und niemand bewahrt einen Rest an Geheimnis. (...) "Die fünf Seelen" beschreibt eine menschliche Gesellschaft, in der Homosexualität die Regel ist. Gleichgeschlechtliche Partnerschaften werden auf Arche 32 schon deshalb gefördert, um die Passagierzahl nicht vollends explodieren zu lassen. Nolte gelingt es durchweg unaufgeregt, diese Beziehungen als etwas völlig Normales darzustellen. (...) Was an diesem Roman am meisten beeindruckt, ist jedoch unbedingt die Darstellung der Ahnenkultur. (...) Dass die Philosophie der Ahnen bedenkenswert und ihre Welt so faszinierend exotisch erscheint, ist in meinen Augen Ulrike Noltes größtes Verdienst in diesem Roman. (...) Wie ein äußeres Baugerüst scheinen diese Themen immer wieder die Handlung zu strukturieren, verleihen dem Plot einen etwas nüchternen, parabelhaften Charakter und lassen auch die Personen eher wie Mittel zum Zweck erscheinen. Trotzdem bleibt mein Gesamteindruck sehr positiv: Wenn Ulrike Noltes Werk auch über weite Strecken keine poetischen Ambitionen verrät, erspart es dem Leser doch andererseits jedwede stilistische Peinlichkeit. "Die fünf Seelen des Ahnen" braucht keinen Vergleich zu scheuen mit den meisten bejubelten Werken angelsächsischer Herkunft. Ich fühlte mich von der ersten bis zur letzten Seite intelligent unterhalten.

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