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Rezensionsübersichten

Rezensionsübersicht: Der positronische Mann

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Serie/Zyklus: Roboter und Foundation
Titel: Der positronische Mann
Originaltitel: The Positronic Man (1994)
Autor: Isaac Asimov & Robert Silverberg
šbersetzung: ~ (2000) - Neuauflage

 

Romanfassung durch Robert Silverberg zu einer Kurzgeschichte von Isaac Asimov.

Rezension von Christian Plötz (Roman)
Zwiespältig, einerseits brillante und einfühlsame Darstellung eines Außenseiters, andererseits krankt die Story an der Unlogik, daß ein Computer Emotionen hat (das habe ich schon bei Star Trek nicht gefressen). Außerdem kommt die Beschreibung dieser Emotionen so kinderbuchartig rüber, daß einem wirklich das Abendessen hochkommt.
Für ein wirklich gutes Buch sind ein paar haarsträubende erzählerische Klöpse drin, für einen Verriß hat es aber zu viele gute Momente. Ergo bleibt nur eins: selber antesten.

Rezension von Rupert Schwarz (Kurzgeschichte und Roman)
In der Geschichte selbst kam es Asimov aber sehr stark darauf an, zu beleuchten, wie ein Roboter überhaupt eigenständig sein kann und wie dies mit seinen Robotergesetzten vereinbart werden kann. Zentrales Element dieser Geschichte sind drei Prozesse, die geführt werden. Es ging vornehmlich um den Rechtlichen Aspekt und nicht um die philosophische Frage. Diese Geschichte ist sicherlich eine der besten Robotergeschichten von Asimov.
7 von 10 Punkten für die Kurzgeschichte. (..)
Wiederum wurde die philosophische Frage ignoriert und das Thema, das doch fast einer Parabel über das Menschsein gleichkommt, übermäßig technisiert. Die Frage, warum Andrew ist wie er ist und warum er letztendlich alles opfert um Mensch zu werden beleibt unbeantwortet.
5 von 10 Punkten für das Buch.

Rezension von Markus Wolf (Film)
Der Film ist auch nicht richtig Komödie, aber auch nicht richtig Drama, so das es auch kein richtiges Zielpublikum gibt, sondern zeigt beide Elemente sehr gekonnt, ohne ins kitschige abzudriften. Die Umsetzung des Romans Der positronische Mann von den bekannten SF-Autoren Isaak Asimov und Robert Silverberg, welches wiederrum auf der Kurzgeschichte "Der Zweihundertjährige" von Isaak Asimov basierte (welches auch der bessere deutsche Titel für den Film gewesen wäre), ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Die Spezialeffekte werden dosiert eingesetzt und drängen sich nicht in den Vordergrund, und bilden durchaus eine glaubwürdige Zukunft San Franciscos in den nächsten 200 Jahre in der die Geschichte spielt. Auch die Musik des Komponisten James Horner drängt sich nicht unnötig auf und gefällt.
Schönes Gefühlskino, bei der man weinen, träumen und auch etwas lachen kann und Liebhaber des guten phantastischen Films werden dieses Kleinod bestimmt mögen.

Rezension von Rupert Schwarz (Film vs. Buch)
Was Robert Silverberg versäumt hatte, wurde im Film von Chris Columbus hervorrangend nachgeholt. Lediglich die letzte Gerichtsverhandlung, die auch extrem wichtig für die Geschichte ist, wurde beibehalten. Der Rest wurde nur am Rande erwähnt. Dafür wurde die Geschichte ausgeschmückt und ergänzt.
(..)
Robin Williams war sicherlich eine hervorragende Wahl für die Hauptrolle. Er verstand es dem Thema tiefe zu geben und ich glaube es war vor allem sein Verdienst, dass der Film so eine Tiefe erreichte. Der Film ist gelungen und es ist bedauerlich, dass er zu unrecht relativ schlechte Kritiken bekam und es nicht schaffte, eine großes Publikum anzusprechen. Ich kann jedem nur empfehlen, sich diesen Film anzusehen, denn er bietet gute SF.

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