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Rezensionsübersicht: Die Chronolithen
Buch - Rezensionsübersichten

Reihe: ~
Titel: Die Chronolithen
Originaltitel: The Chronoliths (2001)
Autor: Robert Charles Wilson
Übersetzung: Hendrik P. und Marianne Linckens
Titelbild: ?
Buch/Verlagsdaten: Wilhelm Heyne Verlag (10/2005); 429 Seiten; 8,95 €; ISBN: 3-453-52105-6

Folgende Rezensionen liegen hierzu bei Fictionfantasy.de vor:

Rezension von Rupert Schwarz
Der Roman gewinnt ab der Hälfte deutlich an Fahrt und legt bis zum Ende an Tempo zu. Natürlich ist es, nachdem man so viel Spannung aufgebaut hat, schwierig, einen passenden und überzeugenden Schluss zu finden. Wilson ist dies gut gelungen, auch wenn er viele Fragen offen lässt und die wahre Natur der Chronolithen so gut wie gar nicht entschlüsselt. Aber das passt irgendwie auch zum Roman.
"Die Chronolithen" ist ein interessanter Roman, der es dem Leser aufgrund der Berichtform nicht leicht macht, Zugang zu den Protagonisten zu finden, doch wer Spass am Grübeln über Zeitparadoxa hat, der wird von diesem Roman vollkommen begeistert sein. 7 von 10 Punkten.

Rezension von Andreas Muegge
Robert Charles Wilson gelingt es, überzeugende Charaktere zu schaffen, und darin liegt eindeutig die große Stärke des Romans. Die technischen Aspekte um die Chronolithen sind zwar interessant, werden aber nur unzureichend erklärt. Spannend ist dagegen, wie die sozialen und ökonomischen Folgen ausgelotet werden, die mit den Chronolithen einhergehen. Wie verändern sich die Menschen aus verschiedenen Generationen, wenn ihnen ein Denkmal aus der Zukunft vor die Nase gesetzt wird?
Das Ende kann nicht ganz befriedigen (deswegen gibt es einen Stern Abzug), aber trotzdem kann ich das Buch jedem SF-Fan empfehlen, der Wert legt auf gute Charaktere und eine flüssig geschriebene Story.

Rezension von Erik Schreiber
Robert Charles Wilson ist ein neuer Autor, den ich zuerst mit Robert Anton Wilson verwechselte. Aber nur der Namensähnlichkeit wegen, nicht des Schreibstils. Die Übersetzung ist auch gut, hätte aber an manchen Stellen auf eine Fußnote verzichten und stattdessen gleich die bekannten deutschen Bezeichnungen einsetzen sollen. Dadurch wäre die Erzählung gleich ein wenig besser geworden, vor allem verständlicher und lesbarer. Da Herr Wilson mehr Wert auf die Schilderung eines menschlichen Dramas legt, hebt er sich nicht nur durch die Art, sondern auch durch den Inhalt von anderen Invasions-Romanen ab.

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