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Die Zahl des Tiers

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Serie/Zyklus: ~
Titel: Die Zahl des Tiers
Originaltitel: The Number of the Beast
Autor: Robert A. Heinlein
Übersetzer: Thomas Schlück
Verlag/Buchdaten: Bastei Lübbe, 1998

Besprechung / Rezension von Christian Plötz

Ein Wissenschaftler macht eine bahnbrechende Entdeckung: Mit einem von ihm fabrizierten Apparat ist es möglich, Parallelwelten zu besuchen. Davon gibt es nicht gerade wenige, genauer 1.03144 x 1028. Bevor er allerdings startet, heiratet er noch schnell eine universell gebildete, erfahrene Frau. Seine Tochter heiratet einen Ex-Kampfpiloten, der auch einiges an wissenschaftlichem Know-How und - vor allem - einen sechsten Sinn mitbringt. Daraufhin geht's los.
Nicht ganz freiwillig, zugegeben. Einige Außerirdische aus einem Paralelluniversum haben es nämlich darauf angelegt, diesem wackeren Team das Licht auszublasen. So bleibt den Entdeckern nichts anderes übrig, als sich eine neue Heimat und neue Freunde zu suchen. Zum Glück sind die Welten, die sie besuchen, recht gut erforscht, sie sind nämlich frei erfunden von so namhaften Autoren wie E. E. Smith, Lewis Carroll oder Isaac Asimov. Allerdings lauern in diesen Universen auch Gefahren, so dass keiner der Plätze besonders angenehm als Aufenthaltsort zu sein scheint. Dazu kommt, dass sich die vier Flüchtlinge mehr damit beschäftigen müssen, ihr Zusammenleben zu regeln um überleben zu können. Zwei Ehepaare bilden nun mal keine militärische Einheit, die reibungslos funktioniert. Dabei wären wir auch schon am Hauptproblem der Geschichte angelangt.
Die Möglichkeit, in den Fantasieuniversen anderer Autoren herumzuspuken wird recht stark vernachlässigt, obwohl mich gerade das am meisten interessiert hätte. Statt dessen gehen sich die vier Hauptprotagonisten so munter auf den Senkel, dass man sich wundert, warum die überhaupt noch miteinander reden. So wird leider der Großteil der Story mit aus meiner Sicht völlig belanglosem Zeug zugebracht. Der einzige Reiz dabei ist, dass alle vier Protagonisten abwechselnd in Ich-Erzählperspektive berichten dürfen, was zeigt, wie relativ doch "Objektivität" und "Realität" sind. Am Ende wird die ganze Sache dann doch etwas interessanter, als einige Figuren aus Heinleins anderen Erzählungen auftauchen. Wenn man diese allerdings nicht bis ins Kleinste kennt, bleibt auch das langweilig.

Für Heinlein-Fans ist diese Buch unbedingt empfehlenswert, für alle anderen gilt: mit Vorsicht zu genießen.

Bewertung: 4 von 10 Punkte

Die Zahl des Tiers - die Rezension von Rupert Schwarz

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