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SF Film Blog

Krieg der Sterne aka Star Wars: Episode IV - Eine neue Hoffnung

Bewertung: 0 / 5

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Titel: Krieg der Sterne aka Star Wars: Episode IV -  Eine neue Hoffnung
Originaltitel: Star Wars Episode IV: A new hope
Regie & Drehbuch: George Lucas
Darsteller: Peter Cushing, Carrie Fisher, Harrison Ford, Alec Guinness, Mark Hamill, David Prowse u.a.
Musik: John Williams
FSK: 12 Jahre (6 Jahre Special Edition)
Laufzeit: 121 min (Special Edition 125 min)
USA 1977

Eine Besprechung / Rezension von Jürgen Eglseer
(weitere Rezensionen von Jürgen Eglseer auf fictionfantasy findet man hier)

Hoch über Tatooine wird der corellianische Kreuzer der Senatorin Prinzessin Leia Organa vom Sternzerstörer Devastator aufgebracht. Der böse Sith Lord Darth Vader vermutet, dass auf diesem Schiff die Pläne des vom Imperium neu erbauten Todessternes gespeichert sind. Leia Organa jedoch kann die Pläne, die für die Rebellion gedacht sind, in einer kleinen Astromech-Einheit namens R2-D2 verstecken und schickt diese zusammen mit dem Protokolldroiden C3-PO auf die Oberfläche Tatooines. Dort lebt Luke Skywalker, ein junger Farmer, der die mittlerweile von den Schrotthändlern namens Jawas aufgelesenen Droiden kauft. Beim Reinigen entdeckt er einen Hilferuf Organas, gerichtet an einen General Obi-Wan Kenobi - Luke vermutet, dass hier der alte Ben Kenobi gemeint ist, der ein Einsiedlerleben weit in der Wüste führt.
Währenddessen wird Leia Organa auf den Todesstern gebracht und von Darth Vader und Grandmoff Tarkin verhört. Da sie die Basis der Rebellen nicht preisgeben möchte, entschliesst sich Tarkin, zur Abschreckung den Planeten Alderaan, den Heimatplaneten Organas, zu zerstören. Daraufhin teilt Leia ihm einen falschen Planeten als Stützpunkt der Rebellenbasis mit.
Nach einer Flucht R2-D2 von der Farm der Skywalkers lernt Luke den alten Ben kennen, der seinen alten Namen Obi-Wan bestätigt. Leia Organa bittet ihn in einer Hologrammaufnahme um seine Hilfe. Kenobi beschliesst, sein Eremitendasein aufzugeben und weiht Luke in das Geheimnis seiner Herkunft ein. Sein Vater war Kenobis Schüler als Jedi-Ritter und hat mit ihm zusammen in den Klonkriegen gekämpft. Wie Luke Skywalker entsetzt feststellen muss, ist das Imperium auf der Spur der zwei Droiden und hat dabei auch seine Stiefeltern getötet und die Farm zerstört. Nun hält ihn nichts mehr auf Tatooine. In einer zwielichtigen Kneipe in Mos Eisley lernen sie die beiden Schmuggler Han Solo und Chewbacca kennen, die sie zum Alderaan bringen sollen. Jedoch finden sie vor Ort nur noch ein Asteroidenfeld vor. Zudem wird Solos Raumschiff, die Millenium Falcon, von einem kleinen Mond angezogen, der sich sehr schnell als riesige Raumstation herausstellt. Nachdem sie sich in Solos Schmuggelverstecken vor den das Schiff durchsuchenden Sturmtruppen versteckt haben teilen sich die Freunde. Ben Kenobi macht sich auf, um den Traktorstrahl des Todessternes abzuschalten. Luke und Han befreien inklusiver wilder Blastergefechte Prinzessin Leia aus ihrem Gefängnis.
Während Luke, Leia und Han zum Falcon stürmen, wird Kenobi von Darth Vader gestellt. Während eines furiosen Kampfes zwischen Schüler und Meister stirbt Kenobi. Der Millenium Falcon kann fliehen und bringt der Rebellion auf Yavin 4 die Pläne des Todessternes. Man beschliesst, mehrere Schwadronen X-Wing- und Y-Wing-Jäger auf die Kampfstation anzusetzen und mit einem gezielten Treffer eines Torpedos in einem Lüftungsschaft des Reaktors eine Kettenreaktion auszulösen. Luke Skywalker gelingt dies dank seiner ersten rudimentären Fähigkeiten der Macht und kann so den Todestern zerstören - und die Rebellion vor der Vernichtung schützen.

Der Krieg der Sterne wurde anfangs von Kritikern und auch von den Schauspielern als Kindertheater eingestuft. Jedoch zeigte sich, dass diese Art des modernen Märchens den Nerv der Fans traf. Die Story nach Art einer Space Opera - mit dem traditionellen Kampf naives aber sympatisches Gut gegen faschistisches Böse - begeisterte die Besucher rund um den Globus. Dies veranlasste George Lucas die Geschichte weiter zu schreiben und ging damals von einer Planung von insgesamt neun Filmen aus (was mittlerweile auf sechs Filme reduziert wirde). Er selber machte das Geschäft seines Lebens, nachdem er von der Produktionsfirma nur einen geringen Lohn einforderte, dafür aber die Rechte an Werbung und Merchandising erhielt. Mit ungezählten Produkten machte Lucas dann einen unglaublichen Reibach.
Die Special Effects waren zur damaligen Zeit wegweisend, lediglich 2001 konnte sich mit Star Wars messen - ein weiterer Grund, warum der Film einen solchen Erfolg hatte.
Mittlerweile existiert eine digital aufbereitete Version des Filmes, in der diverse Special Effects nun noch effektvoller glänzen können. Einziger Unterschied zwischen alter und neuer Version was die handlung betrifft: Greedo schoss in der Kneipe in Mos Eisley nicht zuerst!
Star Wars ist ein Phänomen. Ob es einem gefällt oder nicht, man muss der einfachen, aber mitreissenden Story samt Effekten Respekt zollen.

Meine Bewertung: 9 von 10 Punkten

Eine neue Hoffnung - Rezension von Andreas Schweitzer

Star Wars - Zeitlinie

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