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Der Zauberhut (Scheibenwelt)

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Serie / Zyklus: Scheibenwelt / Rincewind
Titel: Der Zauberhut
Originaltitel: Sourcery
Autor: Terry Pratchett
Übersetzer: Andreas Brandhorst
Verlag / Buchdaten: Heyne

Eine Besprechung / Rezension von Rupert Schwarz
(weitere Rezensionen von Rupert Schwarz auf fictionfantasy findet man hier)

Wie schon in Das Erbe des Zauberers befasst sich das Buch mit mächtigen Zauberern. Der achte Sohn eines achten Sohnes ist immer ein mächtiger Magier, doch diesmal wird kein Mädchen sondern ein Sohn geboren. Dieser ist ein missratener Zauberer und er hat einen Plan. Er will alle Magie vernichten. Er selbst schwört der Magie ab und zeugt selbst acht Söhne und so wird zum ersten Mal der achte Sohn eines achten Sohns eines achten Sohns geboren. Dieser wird unglaublich mächtig und schon als zehnjähriger fordert er den Erzkanzler der Unsichtbaren Universität zum Duell heraus. Die Energie, die er dabei freisetzt ist so gewaltig, dass seine kreative Magie die Scheibenwelt in den Grundfesten zum Wanken bringt. Alles was ihm nun noch fehlt ist der Hut des Erzkanzlers. Diese widersinnige Kopfbedeckung hatte aber nichts besseres zu tun als sich auf Rincewinds Kopf zu verstecken und Rincewind macht das was er am besten kann: davonlaufen.
Nun obliegt es dem unfähigen Zauberer, der Tochter von Cohen, dem Barbaren und einen Barbaren Azubi (wichtig hierbei das Buch: Wie werde ich Barbar in 10 Tagen) die Welt zu retten. Zum Glück stehen die Chancen, dass das ihnen gelingt 1 zu einer Million.

Wie alle Rincewind Bücher hat auch dieses Schwächen auf. War die Idee zu Beginn des Zyklus noch originell, so ist sie nun abgedroschen. Die Geschichte plätschert so dahin und weist wenig Höhepunkte auf. Die Barbaren sind es, die das Buch retten.
Beim Übersetzen ergaben sich Schwierigkeit: Das Buch heisst im Orginal Sourcery und der zehnjährig Bengel wird als Sorcerer bezeichnet. Dieses Wort hat im Englischen einen unheilvollen Beiklang und steht für eine Magie, die um ein vielfaches mächtiger als die herkömmliche Zauberkraft ist. Im Deutschen freilich fehlt diese Unterscheidung und so steht man vor einem Problem. Die Idee, dies dann "kreative" Magie zu nennen ist zwar nicht schlecht, aber auch nur minderwertiger Ansatz das ins Deutsche zu übertragen. Aber irgendwie passt die zu diesem durchwachsenen Scheibenweltbuch.
5 von 10 Punkten.

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