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Rezensionsübersicht: Im Schatten des Jaguars (Primeval, Band 1)

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Serie: Primeval, Band 1
Titel: Im Schatten des Jaguars
Originaltitel: Primeval - Shadow of the Jaguar
Autor: Steven Savile
Übersetzer: Christian Langhagen
Verlag: CrossCult (2009), Seiten: 349, ISBN: 978-3-941248-11-3

Folgende Rezensionen liegen hierzu bei Fictionfantasy.de vor:

Rezension von Frank Drehmel
Lässt man sich dazu herab, … eklatanten Schwächen keine Beachtung zu schenken, erweist sich die TV-Serie schnell als rasante, trashig-charmante, humorvolle Fernsehkost. Und an dieser Stelle kommen wir auf den Roman zu sprechen: Er ist dröge! Dem Roman fehlen die Leichtigkeit und Unernsthaftigkeit, welche die Vorlage auszeichnen. (…) [Es] gelingt [dem Autor] durchaus, (vermeintliches) peruanisches Lokalkolorit zu generieren, aber darüber hinaus mangelt es der Geschichte vollkommen am „Sense of Wonder“. (…) Fazit: zwar gefällig geschrieben, aber ohne den phantastisch-trashigen Charme der zu Grunde liegenden TV-Show zu langatmig und zu wenig originell, um wirklich fesseln zu können.

Rezension von Erik Schreiber
Das Buch bietet ein zusätzliches Interview. Im Gespräch mit Christian Humberg beantwortet Steven Savile einige Fragen zu seiner Arbeit. (…) Der Roman ist gelungen. (…) Der Aufbau ist ähnlich einer Sendung und demnach immer spannend. Man kennt die richtige Stelle, um umzuschalten, eine neue Handlung aufzubauen und den ganzen Plot weiter voranzutreiben. Leider ist es wie bei einer Fernsehserie, denn man vergisst manchmal eine Handlung und steht am Schluss vor einem Buch und sagt sich, aber was ist mit ...

Rezension von Jürgen Eglseer
Der erste Primeval-Roman wirkt insgesamt weitaus brutaler und in seinen Schilderungen deutlicher als die TV-Serie. Insofern kann es passieren, dass allzu zarte Gemüter erschreckt durch das Buch blättern auf der Suche nach einer Stelle, in der einmal nicht Gliedmaßen oder Blut umherspritzen. (…) Der Roman liest sich spannend und mehr wie ein Thriller als eine Fantasy-/Horror-Geschichte. Leider hat sich Steven Savile gegen Ende etwas mit der von ihm erdachten Geschichte verzettelt und so hinterlässt er letztlich einige nicht aufgeklärte Handlungsfäden sowie diverse logische Ungereimtheiten. Der Spannung zuliebe mag man darüber hinwegsehen. Neben klischeehaften Gegnern und etwas zu heftig und martialisch auftretenden britischen Soldaten bemüht sich Savile sichtlich, etwas Hintergrund in seine Charaktere zu basteln, was ihm aber nur schwerlich gelingt. So bleibt ein zwar gut zu lesender und unterhaltsamer, jedoch auch etwas oberflächlicher Roman in der Erinnerung zurück.

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