Der weisse Drache (Pern, Band 6)

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Serie / Zyklus: Pern, Band 6
Titel: Der weiße Drache
Originaltitel: The White Dragon
Autor: Anne McCaffrey
Übersetzung: Birgit Reß-Bohusch
Verlag / Buchdaten: ePub, Heyne, ISBN: 978-3-641-20889-9

Eine Besprechung / Rezension von Rupert Schwarz
(weitere Rezensionen von Rupert Schwarz auf fictionfantasy findet man hier)

Mit ihrem sechsten Pern Roman erzählt Anne McCaffrey die Geschichte um F'lar und Lessa weiter. Allerdings wieder aus der Sicht einer anderen Person. Hauptfigur ist Baron Jaxom, Sohn von Fax, der durch das Schwert von F'lar sein gerechtes Ende gefunden hatte. Im Gegensatz zu seinem Vater ist Jaxom ein sehr sympathischer Charakter.
Als auf Benden Weyr dem Schlüpfen der Drachen beiwohnt (auf Pern ist dies ein besonderes Ereignis) hilft er einen Albinodrachen beim Schlüpfen aus dem Ei und bindet ihn. Damit hat er allerdings eine Regel gebrochen. Niemand auf Pern kann gleichzeitig Baron UND Drachenreiter sein. Nur weil Ruth, so der Name von Jaxoms Drachen, klein und kränklich ist, gestattet man Jaxom, den Drachen zu behalten und Baron zu bleiben. Kein rechnet damit, dass Ruth lange überleben wird.

Ruth jedoch gedeiht prächtig und obwohl er viel kleiner als seine farbigen Brüder ist, verfügt er über erstaunliche Fähigkeiten. Ruth beherrscht Sprünge ins Dazwischen besser als alle anderen Drachen. Jaxom und Ruth erleben die Wiederentdeckung des Südkontinent und ist dabei, als die Menschen ihre eigene Vergangenheit wieder entdecken.

Der Weisse Drache ist ein guter Roman der Reihe. Es fällt einem leicht, sich mit Jaxom zu identifizieren, der permanent um Position und Rechte streiten muss. Außerdem wird die Autorin den Wünschen der Leserschaft gerecht und vernachlässigt die anderen Charaktere nicht. Somit hat sie den goldenen Mittelweg getroffen. Außerdem werden die Ereignisse der Harper Hall Trilogie im vollständig berücksichtigt, selbst Menolly und Piemur haben kurze Auftritte.

Mit dem entdecken des Erbes schlägt der Zyklus eine völlig neue Richtung ein. Im ersten Moment mag die Existenz eines Computers nicht in diese Welt passen, aber andererseits gibt dies dem Zyklus eine Perspektive, die Anne McCaffrey auf für die folgenden Romane nutzt.
7 von 10 Punkten.

 

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