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Das Ultimatum von den Sternen

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Serie/Zyklus: Terra Sonderreihe 114
Titel: Das Ultimatum von den Sternen
Originaltitel: The Star Beast
Autor: Robert A. Heinlein
Übersetzer: ~
Verlag/Buchdaten: Moewig

Eine Besprechung / Rezension von Rupert Schwarz
(weitere Rezensionen von Rupert Schwarz auf fictionfantasy findet man hier)

John Thomas Stuart XI. hat ein Haustier namens Lummox. Es ist ungefähr so groß wie ein Elefant, frisst nahezu alles und ist eigentlich durch nichts umzubringen. Zum Glück ist Lummox aber sehr freundlich und würde nie einen Menschen verletzen. Als er allerdings die Rosen der Nachbarin frisst, vertreibt sie das Biest mit einem Besen. Lummox rennt in die Stadt und eines kommt zum anderen. Am Ende befinden die Behörden, dass Lummox ein Sicherheitsrisiko ist und genehmigen die Exekution. John Thomas beschließt, mit Lummox abzuhauen und seinen Freund zu retten. Was aber keine weiß: Lummox ist Kind einer unbekannten Spezies. John Thomas’ Ur-Urgroßvater brachte Lummox von einer Reise mit und bislang konnte niemand ahnen, dass es sich hierbei um ein Baby einer intelligenten Spezies handelte. Diese taucht nun auf und fordert die Menschen auf, nach einer über 100 Jahre währenden Suche, das Kind herauszugeben. Der Staatssekretär erlebt die schlimmsten Tage seines Leben, denn den Fremden wird durchaus genug Macht zuzutrauen, um die Erde einzuäschern. Und noch hat er keine Ahnung, dass ein Hinterweltler Sheriff gerade verschiedene Methoden ersinnt, wie er Lummox den Garaus machen kann.

Dies ist wieder einer von Heinleins ungewöhnlichen Jugendromanen. Wieder einmal übernimmt ein Heranwachsender Verantwortung. Dieses „coming of age“ Thema greift Heinlein immer wieder auf. Aber das Buch enthält einige interessante Aspekte: So hat z. B. sich John Thomas’ Freundin Betty sich von ihren Eltern scheiden lassen. Was für eine ungewöhnliche Idee. Für Erwachsene aber dürften die ganzen Ereignisse im Ministerium interessanter gewesen sein. Heinlein erzählt in sehr unterhaltsamer und ironischer Weise von den Konflikt und den Kampf gegen die Betonköpfe im Amt. Außerdem ist da noch jener außerirdische Botschafter einer fremden Rasse, der den Menschen immer wieder wertvolle Hinweise zu Lummox Eltern gibt und die Handlungen der Menschen höchst unterhaltsam kommentiert.
Das Ultimatum von den Sternen ist ein unterhaltsamer, spannender Roman ohne Durchhänger und mit viel Humor erzählt. 8 von 10 Punkten.

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