Der Geist von Tatooine (Star Wars)

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Reihe: Star Wars
Titel: Der Geist von Tatooine
Originaltitel: Tatooine Ghost
Autor: Troy Denning
Übersetzer: Andreas Kasprzak
Buch/Verlagsdaten: Blanvalet Taschenbuch Verlag, Oktober 2011, 592 Seiten broschiert, ISBN-13: 978-3442268429

Eine Besprechung / Rezension von Erik Schreiber
(weitere Rezensionen von Erik Schreiber auf fictionfantasy findet man hier)

Die Helden des Star-Wars-Universums Han Solo und Leia Organa Solo reisen ein halbes Jahr nach ihrer Hochzeit aufgrund einer Information von Lando Calrissian nach Tatooine. In Begleitung von Chewbacca und C-3PO sind sie mit Hans liebstem Spielzeug, dem Millennium Falcon, unterwegs. Ihr Ziel ist ein Auktionshaus auf diesem Planeten, das das lange verschollen geglaubte Moosgemälde Killik-Zwielicht anbietet. Han und Leia beabsichtigen, an der Auktion teilzunehmen. Im Anflug auf Tatooine entdecken sie plötzlich im Orbit den imperialen Sternzerstörer Schimäre. Han will zuerst kein Risiko eingehen und ihre Mission abbrechen. Die Flucht gelingt ihnen, indem sie auf den Planeten Tatooine flüchten. Dort angekommen begeben sich Han und Leia zum Auktionshaus. Das Haus selbst wird von imperialen Sturmtruppen abgeriegelt. Entweder ist die Auktion, die mit der Versteigerung eines Holowürfels Kitster Banais, der Anakin Skywalker nach dem Gewinn des Boonta-Eve-Classics zeigt, beginnt, eine Falle oder es steckt mehr dahinter. Han versucht diesen Würfel zu ersteigern, eher aus nostalgischen Gründen, weniger, weil er wichtig ist. Dafür nimmt er die Hilfe von Squbis in Anspruch, die selbst bei anderen Objekten mitbieten. Weil der Preis über sein selbstgesetztes Limit hinausgeht, passt er schließlich.
Dann wird das Moosbildnis Killik Twilight aufgerufen. Commander Quenton versucht, die Anwesenden einzuschüchtern. Damit will er den anderen Bietern den Spaß verderben und den Preis für das Bild niedrig halten. Seine Rechnung geht nicht auf, weil die Squbis weiterhin auf das Bild bieten und damit natürlich den Preis hochjagen. Als der Preis die magische Grenze von 15,5 Millionen Credits überschreitet, kommt es zu einem Tumult. Der jetzige Besitzer gibt seiner Abneigung gegenüber dem Imperium nach und will es nicht an dessen Vertreter verkaufen. Das Bild hat für Leia einen großen ideellen Wert, denn es hing in ihrer Kindheit im königlichen Palast auf Alderaan. Leia glaubte es bisher zerstört. Nach einigem Zögern erklärt Leia jedoch, das Bild habe nicht nur einen ideellen Wert, sondern das Leben vieler Agenten hänge von einer darin verborgenen Codierung ab.
Jetzt wird auch deutlich, warum die unterschiedlichen Fraktionen das Bild in ihren Besitz bringen wollen. Als letzte Verzweiflungstat will Leia das Bild zerstören, damit es nicht in die Hände der Sturmtruppen fällt. Vorher aber entwendet Kitster Banai das teure Objekt der Begierde. Ab jetzt beginnt eine rasante Abenteuerjagd, deren Ende ziemlich vorhersehbar wird. Eigentlich geht es ja auch nicht um das Bild an sich, sondern um den Datenchip.

Wie schon angedeutet handelt es sich bei diesem Buch um ein reines Abenteuer. In dieser Weise funktionieren auch ein Krimi, ein Liebesroman etc. Man hat ein Objekt der Begierde, das sich bald als mysteriös oder ähnlich herausstellt und hinter dem die unterschiedlichen Gruppierungen her sind. Troy Dennings Stil ist sehr eingängig, man fühlt sich gut unterhalten und etwas anderes stellt das Buch nicht dar. Kurzweilige Abenteuerunterhaltung.
Wem das noch nicht genug ist, der wird mit zwei zusätzlichen Kurzgeschichten verwöhnt. Die erste befindet sich vor, die zweite hinter dem Hauptteil. Auf diese Weise erhält man drei Geschichten zum Preis von einer. Mehr kann man nicht erwarten.

Der Geist von Tatooine - die Rezension von Mario Pfanzagl

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