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Lucky Starr auf der Venus (Lucky Starr 3. Band)

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Serie/Zyklus: Lucky Starr, 3. Band
Titel: Lucky Starr auf der Venus
Originaltitel: Oceans of Venus (1954)
Autor: Isaac Asimov
Übersetzung: Jens Rösner
Titelbild: Chris Voss
Verlag/Buchdaten: Bastei Lübbe Verlag 21143 (8/1981), 186 Seiten

Eine Besprechung / Rezension von Erik Schreiber
(weitere Rezensionen von Erik Schreiber auf fictionfantasy findet man hier)

Auf der Venus wird Alarm ausgelöst: Eine Unterwasserkolonie der Erde steht vor dem Untergang. Irgendjemand ist sehr stark daran interessiert, dass sich die Menschen auf dem zweiten Planeten des Sonnensystems nicht weiter ausbreiten. Mysteriöse Sabotageakte, Anschläge und ein drohender Bürgerkrieg bedrohen die Kuppelstadt auf dem zweiten Planeten des Solsystems. David Starr alias Lucky ist jüngstes Mitglied des Wissenschaftsrates. Als solcher wird er mit dem Marsianer John Bigman Jones auf die Venus entsandt, um dort nach dem Rechten zu sehen. Seine Tarnung als William Williamson hält jedoch nicht lange, und so wird auch er Ziel von Mordanschlägen. Als Mitglied des Wissenschaftsrates ist er Mitglied einer Organisation, die dem Schutz der Erde dienlich ist und über absolute Weisungsvollmachten verfügt. Die beiden sind ein äußerst ungleiches Paar, die eigentlich nur Sherlock Holmes und Dr. Watson als Vorbild haben dürften. Lucky hat viel Glück, ist klug, kräftig, kurzum DER Held. Bigman ist hingegen mit seinen knapp 1,50 Meter Größe eher klein, veranlasst Lucky, alle seine Pläne den Lesern darzulegen, indem er selbst voreilige Schlüsse zieht, die von Lucky widerlegt werden. Das einzig Große an Bigman Jones ist seine Klappe. Überall - und dementsprechend auch an den falschesten Stellen -  reißt er sein Mundwerk auf, um damit gleich in den bereitgestellten Fettnapf zu treten. Er wird zwar möglichst schnell von David Starr herausgeholt, doch manchmal dauert es ein wenig länger.
Isaac Asimov schuf mit seinem Weltraum-Ranger eine Romanfigur, die selbst nach fünfzig Jahren noch interessant genug ist. Als er 1954 das Buch Oceans of Venus veröffentlichte, wusste er nur, dass er mit seinen beiden Bänden davor ein Millionenpublikum begeistert hatte. Auch heute ist die Erzählung mit seinen Erkenntnissen über die Venus noch nicht veraltet, sondern nur ganz anders.  Lucky Starr ist ein Weltraum-Ranger, der seine Krimis im Weltall löst. Seine Romane erschienen zuerst unter dem Pseudonym Paul French und dem Titel "David Starr: Space Ranger".

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