Im Zeichen des Qin

Bewertung: 5 / 5

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Reihe / Serie: ~
Titel: Im Zeichen des Qin
Originaltitel: Outlaw of Moonshadow Marsh (2004)
Autor: Laura G. Bass
Übersetzt: Johanna Ellsworth
Titelbild: Joachim Knappe
Buch/Verlagsdaten: Arena Verlag, 390 Seiten

Eine Besprechung / Rezension von Erik Schreiber
(weitere Rezensionen von Erik Schreiber auf fictionfantasy findet man hier)

Der tyrannische Kaiser Han verstösst am Tage der Geburt seines Sohne seine Frau und seinen neugeborenen Sohn. Und das nur, weil er auf der Wange das Zeichen des Qin trug. Der tyrannische Kaiser lässt seinen Sohn Zong der als der neue Sternenfürst bezeichnet wird, durch eine Amme aufziehen, bis sie zur Flucht genötigt werden. obwohl erst geboren, kann Zong am nächsten tag bereits laufen. Und so geschehen weitere Wunder im Zusammenhang mit dem jungen Prinzen. Doch nicht nur auf Erden ist Unruhe eingekehrt. Zur Zeit herrschen grosse Spannungen zwischen Himmel und Hölle. Meisterhand, der Herr des Himmels besiegte zwar vor vielen Jahrhunderten Yamu, den Herrn der Toten, doch droht nun neues Ungemach. Affe will unsterblich werden und stahl diverse Dinge. Unter anderem war er dafür verantwortlich, dass sich das Gefängnis der Dämonen im Grab der Schildkröte fast öffnete. Durch einen zusätzlichen Vulkanausbruch gelangen einige der Dämonen Yamus in Freiheit. Affe hingegen wird von Meisterhand wegen seiner Verfehlungen zum Tode, zum wiederholten Male zum Tode, verurteilt. Er wird dabei zu Asche und landet in einem Medaillion.
Dann sind da noch die Rebellen des Landes, die mit dem Zeichen des Qin gekennzeichnet sind. Sie sind der grösste Feind des Kaisers und daher wurde die Kaiserin verstossen. Die Rebellenwerden geführt von den Zwillingsbrüdern Weisser Blitz und Schwarzer Wirbelwind. Sie kämpfen gegen den Kaiser und seine Soldaten und geben den Armen. Ihr Rückzugsgebiet ist ein Sumpfgebiet, wo Weisser Blitz gegen den Nokk kämpft und ihn besiegt. Sein Vater ist der Drache der Nordsee, der den Brüdern einen besonderen Auftrag gibt.

Prinz Zong wird bald zur Schlüsselfigur. Ein jahrtausendalter Konflikt zwischen den Göttern und Dämonen wird auf den Schultern des jungen Prinzen ausgetragen. Die Schriftstellerin Laura G. Bass ist eine sehr belesene Frau. In ihrer Erzählung finden wir sehr viele Hinweise auf Meiste Li von Barry Hughart, auf die Fernsehserie ‚Die Rebellen von Liang Shai Po’ und anderem mehr. Leider unterlaufen ihr aber auch einige Fehler. Chinesische Drachen haben keine Flügel und fliegen nicht, sie laufen durch die Luft. Shrimps gibt es im Salzwasser und nicht in Sumpfgebieten. Vielleicht ist es aber auch nur ein Übersetzungsfehler. Das Buch kann man sehr schön Kapitelweise lesen und dürfte damit der jungen Leserschaft sehr entgegen kommen. Das Buch ist jedoch mit seinem Ende nicht beim Ende der Geschichte angelangt. Bisher hatten wir nur die Einleitung. Mal sehen was noch kommt.

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