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Heimweh eines Cyborgs (Darkworlds)

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Reihe: Darkworlds
Titel: Heimweh eines Cyborgs
Herausgeberin: Alisha Bionda
Buch-/Verlagsdaten: P.Machinery Michael Haitel, Juni 2012, 188 Seiten broschierte Ausgabe, ISBN-13: 978-3942533157

Eine Rezension von Petra Berger
(weitere Rezensionen von Petra Berger auf fictionfantasy finden sie hier)

 

Inhalt: Das Buch beinhaltet 11 Kurzgeschichten diverser deutscher Autoren.

Achim Stößer: Roboterhunger
Der Androidenrechtler Pete Townsend soll auf dem ersten Androidenrechtskongress eine Rede zur Freiheit der Androiden halten. Denn die Androiden sind in der Zukunft die neuen Sklaven der Menschheit und verlangen nun die gleichen Rechte und Freiheiten, wie sie die Menschen haben.
5 von 5 Punkten. Kurz, knapp und spannend, dabei alles abdeckend was nötig ist

Desiree&Frank Hoese: Das Gesetzt des Chaos
Numa City ist eine Stadt der Zocker und Spieler, errichtet alleine zum Vergnügen. Ein Killer wird angeheuert um einen der Spieler zu ermorden. Eine unerwartete Entwicklung ergibt sich und der Killer muss sich entscheiden.
5 von 5 Punkten. Auf wenigen Seiten einige unerwartete Wendungen. Ideenreich und sozialkritisch. denn auch hier sind Klone und Androiden Wesen zweiter Klasse.

Guido Krain: Vierundzwanzig Stunden
28 Sonden gingen bisher bei der Erkundung des neu entdeckten Marsmondes Namens Phobos=Furcht verloren. Nun ist die Conquest, das modernste und größte Raumschiff der Erde, dorthin unterwegs.
3 von 5 Punkten.

Lothar Nietsch: Die Schöpfung, das nächste Level
2 Cyborgs verrichten 3253 Erdenjahre monotonen Dienst auf der Station Watch 03. Die Menschheit hat sich schon lange selbst vernichtet. Aber ein Job ist ein Job, also harren die beiden aus. Dann überschlagen sich die Ereignisse.
5 von 5 Punkten. wunderbar und sehr humorvoll mit einer außergewöhnlichen Idee über eine zweite Chance.

Thomas Neumeier: Wer die Information sät
Kurz vor der Gipfelkonferenz der alliierten Welten wird ein Sicherheitsbeamter erschossen.
3 von 5 Punkten. Krimihandlung im Weltall aber nicht besonders innovativ.

Barbara Büchner: Schrotts Phantom
Eine gruselige Geschichte in einem eher viktorianischen Ambiente.
Ein Geist geht um, da er sich ungerecht behandelt fühlt. Ein Abenteurer und Großwildjäger soll es richten
4 von 5 Punkten. Eigentlich ohne direkt erkennbare SF Elemente, nichtsdestotrotz witzig und unterhaltsam

Vincent Voss: :Lucie
Sebastian Grün gründet das erste Bestattungsunternehmen für Cyborgs. Eines Tages betritt Lucie sein Geschäft und erteilt ihm den Auftrag eine Beerdigung für einen Unbekannten zu organisieren.
5 von 5 Punkten. Eine schöne und melancholische Geschichte um Cyborgs und ihre Gefühle

Christoph Marzi: Heimweh eines Cyborgs
Schönheitswahn im Cyberspace. Man sieht, die Menschheit ändert sich nicht wirklich und es wird immer noch Wert auf die falschen Attribute gelegt.
Obwohl ich von Christoph Marzi viele Bücher besitze gefällt mir diese Geschichte nicht. Sein Können liegt wohl eher in Romanen
2 von 5 Punkten

Sören Prescher: Pünktlichkeit und Perfektionismus
hier finden wir die gleiche Illustration wie bei Thomas Neumeier aber irgendwie passen Geschichte und Bild nicht so gut zusammen wie bei den anderen Autoren.
Klaus Gärtner hasst seinen pünktlichen und perfekten Kollegen bis aufs Blut.
3 von 5 Punkten, leider weiß man von Beginn an, auf was die Story abzielt, während die anderen Geschichten immer eine überraschende Wendung parat haben

Arthur Gordon Wolf: Project Condor 2
Des Menschen unkontrollierte Neugier ist sein Verhängnis. Zuviel technische Details, zu viele Abkürzungen und zu viele Abschweifungen machen diese Geschichte leider zum Minuspunkt der Sammlung, trotz der überraschenden Wendung.
1 von 5 Punkten

Lucas Bahl: Zeitlang
Auch in der Zukunft behält die Kirche ihre Vormachtstellung. Technologie wird als Teufelswerk betrachtet, Cyborgs fallen der Verdammnis anheim. Trotzdem macht man sich die Technologie zu Nutze, wenn es den eigenen Zwecken dient.
Eine schöne Geschichte darüber, wie weit man für den Glauben zu gehen bereit ist.
5 von 5 Punkten

Das Buch endet mit Informationen zur Herausgeberin und den Illustrator. Als Anhang gibt es eine Leseprobe zu Time Travellers.

Fazit: Eine wunderschöne Sammlung von Kurzgeschichten, die ein breites Spektrum der SF bedienen. Keine Geschichte ist langweilig. Die Illustrationen sind für den Leser genauso inspirierend wie für den Autor. Als Gesamtkonzept ein MUST HAVE für jeden SF Fan.
Meine persönliche Lieblingsgeschichte ist Lucie, Project Condor zwei hat mich hingegen nicht angesprochen.

Und Band 1 habe ich schon geordert.

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