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Startseite - Film - Horror & Mystery - Frozen - Etwas hat überlebt
Frozen - Etwas hat überlebt
Film - Horror & Mystery (F)

Titel: Frozen - Etwas hat überlebt
Originaltitel: The Thaw
Regie: Mark A. Lewis
Drehbuch: Mark A. Lewis, Michael W. Lewis
Produktion: Rob Nelson, Trent Carlson, Mary Ann Waterhouse
Darsteller: Martha MacIsaac, Aaron Ashmore, Kyle Schmid, Steph Song, Val Kilmer.
FSK: 16 Jahre
Laufzeit: 91 Min
Kanada 2009

Eine Besprechung / Rezension von Max Pechmann
(weitere Rezensionen von Max Pechmann auf fictionfantasy findet man hier)

Aufgrund der zunehmenden Klimaerwärmung häufen sich Filme, deren Handlung am Nord- oder Südpol spielt. Die Pole geraten durch ihre außergewöhnliche Schmelze in das Interesse der Medien und dies wiederum lockt das Horrorgenre an. Neben dem bekannten „30 Days of Night“ und dem leider nur auf DVD erschienenen „The Last Winter“, kommt nun „Frozen“. Mit dem deutschen englischen Titel kehrt der Verleih allerdings den Inhalt des Filmes um. Denn im Original lautet dieser „Thaw“, also Schmelze.
Wie auch in „The Last Winter“ des Independent-Regisseurs Lars Fessenden handelt Mark A. Lewis’ Film vom Auftauen der Polkappen. Eine Forschungsstation hat am Nordpol eine schreckliche Entdeckung gemacht. Durch das Wegtauen des Eises wurde eine Gefahr freigesetzt, die die gesamte Menschheit bedrohen könnte. Eigentlich müsste die Station sofort unter Quarantäne. Doch eine Gruppe Studenten kommt auf Besuch, um dem bekannten Forscher Dr. Kruipen über die Schulter zu schauen. Als sie die Station völlig verlassen vorfinden, macht sie das zwar stutzig, aber es  bereitet ihnen zunächst keine Angst. Erst als sie es mit dem zu tun bekommen, was Dr. Kruipen entdeckt hat, kommt es zum Wettlauf mit dem Tod.
Der junge Regisseur Mark A. Lewis setzt seine Handlung in einen endzeitlichen Rahmen. Die Gesellschaften geraten ins Chaos, die Polizei ist machtlos. Die Ordnung ist nicht wiederherzustellen. Schuld daran ist anscheinend das, was durch die Polschmelze freigesetzt wurde. Erst dann erzählt der Film, was am Nordpol eigentlich passiert ist. Dabei beweist Lewis, dass er sowohl fähig ist, eine dichte Spannung aufzubauen, als auch, sie  actiontauglich umzusetzen. Die Ursache für die globale Gefahr wirkt keineswegs an den Haaren herbeigezogen, sondern erscheint durch ihre Einfachheit absolut plausibel und geradezu unheimlich. Ein kleines Manko des Films ist, dass in manchen Szenen das Verhalten der Figuren nicht ganz nachvollzogen werden kann. Insgesamt aber erweist sich „Frozen“ als spannender Nordpol-Horror.

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