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![]() | Serie: Warhammer 40.000, Band 3 Eine Besprechung / Rezension von Frank Drehmel |
Als auf der Welt Magnum Christi zufällig Chaos-Titanen entdeckt werden, verborgen vor den Gefolgsleuten des terranischen Kaisers durch sogenannte Unberührbare, durch Anti-Psioniker, stellt sich Inquisitor Delius Alastor die Frage, wie viele dieser tödlichen Giganten noch im Inneren des Imperiums schlummern.
Auch für den dritten Band der Warhammer-40.000-Reihe zeichnet mit Abnett und Edginton das bewährte, hintergrundsichere Gespann aus „Black Library“-Star und „Dark SF“-Comic-Routinier verantwortlich.
Im Vergleich zu den bisherigen beiden Tradepaperbacks legen die Autoren diesmal mehr Wert auf das Entwickeln einer echten Geschichte. Dadurch wird „Exterminatus“ zwar für eine breitere Leserschaft genießbarer, jedoch verliert das Comic auf der anderen Seite notwendigerweise an dem, was Fans als Warhammer-“Fluff“ bezeichnen. Das Dunkle, das Bedrückende, die Verzweiflung und der religiöse Wahn gehen zwischen Dialogen und Handlungsbögen verloren, ohne dass damit ein Gewinn an glaubwürdigen, nicht-stereotypen Charakteren einherginge. Insofern ist dieses Comic weder Fisch noch Fleisch.
Das Artwork kommt ebenfalls durchwachsen daher. In weiten Teilen gelingt es den Künstlern zwar, den Hintergrund angemessen düster zu visualisieren, einzelne Szenen sind jedoch grafisch etwas dünn und gerade die Raumschlachten wirken nicht zuletzt wegen überdimensionierter Lautwörter eher unübersichtlich denn beeindruckend.
Fazit: Das bisher storylastigste Comic der WH40k-Reihe; auf Grund dessen und trotz des mittelmäßigen Artworks auch - oder vielleicht sogar eher - für ausgefleischte Warhammer-Fans durchaus einen Blick wert.
Exterminatus - die Rezension von Erik Schreiber
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