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Enterprise 3x11: Carpenter Street
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Capenter Street

Eine Besprechung / Rezension von Jürgen Eglseer
(weitere Rezensionen von Jürgen Eglseer auf fictionfantasy findet man hier)

Zu Archers Überraschung tauch der Zeitagent Daniels wieder auf und eröffnet dem Captain, dass die ganze Suche nach der Vernichtungswaffe der Xindi und deren Konflikt mit der Menschheit in seiner Geschichte nicht vorkommt. Irgend jemand hat die Zeit beeinflusst, um so die Menschheit zu vernichten.

Er bittet Archer einen Job in der Vergangenheit der Erde zu erledigen. Drei Xindi sind in das Jahr 2004 gereist und müssen von dort weggeschafft werden. Zusammen mit T'Pol wechselt er 150 Jahre in die Vergangenheit und kommt einem kleinen Gauner auf die Spur, der drei ominösen Terroristen je einen Mensch mit einer bestimmten Blutgruppe "besorgt". Offenbar haben die Xindi vor, von jedem Blutgruppentyp eine Probe zu nehmen und eine alternative Waffe gegen die Menschheit zu entwickeln. T'Pol und Archer stürmen das verborgene Labor und können nach kurzem Kampf die drei Xindi-Zeitreisenden zurück bringen.

Vielleicht hat man versucht mit dieser Story an den Erfolg des Kinfilmes Star Trek IV - Zurück in die Gegenwart anzuknüpfen, wenn das der Fall war hat das leider nicht geklappt. Nur rudimentär kommt Humor auf, der ganze Hintergrund mit Daniels erscheint mir doch höchst unglaubwürdig. Warum können die Xindi plötzlich in der Zeit reisen? Warum es sich dann so schwer machen, müssten sie nur diverse Zeitreisen unternehmen um die Menschheit auszurotten - das dürfte ja kein Problem sein, wenn man das Konzept der Zeitreise Ernst nehmen würde. So bleibt das Jahr 2004 nur aufhänger für eine billig produzierte Folge mit wenig Spannung, kaum Thrill und der Hoffnung, das das in der ansonsten guten dritten Season ein Ausrutscher war.

Season 3
Star Trek - Hauptmenü

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