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Dunkles Eis

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Titel: Dunkles Eis
Originaltitel: Beneath the Dark Ice (2009)
Autor: Greig Beck
Übersetzung: Norbert Stöbe
Titelbild: Bilderdienst
Buch/Verlagsdaten: rororo 25281 (12/2009); 359 Seiten; 9,95 €; ISBN: 978-3-499-25281-5 (TB)

Eine Besprechung / Rezension von Erik Schreiber
(weitere Rezensionen von Erik Schreiber auf fictionfantasy findet man hier)

Die Geschichte beginnt in Neufundland und führt dann in die Antarktis. In Neufundland wird zu Beginn der Besiedelung Nordamerikas eine neue Siedlung entvölkert. Das Monster das für den Tod der Menschen verantwortlich ist, findet sich Jahrhunderte später in der Arktis wieder.
Ein Flugzeugabsturz sorgt dafür, dass eine komplette Flugzeugbesatzung samt Passagieren in einem Höhlensystem landet. Dieses System in der Antarktis zeigt Besiedelungsspuren von mittelamerikanischen Indianern und seltsame Schriftzeichen. Der amerikanische Geheimdienst sendet ein Team los, das sich um die Höhlen und gegebenenfalls um Bodenschätze, vor allem Erdöl, kümmern soll. Unter der Leitung eines Supersoldaten mit Namen Alex Hunter machen sich Geophysiker Dr. Silex und Archäologe Matt Kerns auf den Weg. 1500 Meter unter der Erdoberfläche finden sie die nur auf Bildern erkannten Besiedelungsspuren. Während der Archäologe sich für die Reste der Menschen interessiert, sucht der Wissenschaftler weiterhin nach Erdöl und findet nur Wasser. Dafür wird die Gruppe von dem Monster gefunden und angegriffen. Gleichzeitig nähern sich russische Söldner. Sie sollen das amerikanische Team umbringen und die Daten sichern.

Der Roman ist spannend geschrieben, es finden sich nur leider einige unlogische Punkte. Warum war das Monster aus der Antarktis in Neufundland und geht dann wieder zurück, obwohl es doch an der Küste des Kontinents viel leichter Beute hätte machen können? Woher kommen die russischen Söldner auf einmal?
Berücksichtigt man die Logikfehler nicht, bleibt ein spannender Roman übrig. Die Beurteilung des Romans fällt mir schwer. Inhalt, Schreibstil und Lesbarkeit sind gut. Auch die Spannung lässt nicht zu wünschen übrig. Dafür muss ich bei der Logik und der Unterhaltung Abzüge machen.

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