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Phantast
| Die Mars-Chroniken |
| Film - Science Fiction (F) | |||||
Die erste bemannte Expedition wird nach der erfolgreichen Landung unbemannter Sonden auf den Weg zum Mars geschickt. Die Astronauten York und Conover landen zwar, werden aber vom Ehemann der Marisanerin Illa umgebracht, nachdem die Landung der Erdlinge durch Träume der Frau vorhergesehen wurde. Die zweite Expedition der Astronauten Black, Hinkston und Eric Lustig landet ebenfalls erfolgreich, stösst jedoch zur grossen Überraschung der drei auf originalgetreue Häuser aus dem amerikanischen Dorf Green Bluff in Illinois. Nachdem sie in das Dorf vorgestossen sind und auf viele aus ihrer Kindheit bekannte Dinge treffen, tauchen seit langen todgeglaubte Verwandte auf und heissen die Raumfahrer willkommen. Mütter, Brüder und Grosseltern nehmen die Astronauten in beschlag und vermitteln ihnen, zuhause zu sein. Nachdem sie bereits mit Schokoladenpudding vergiftet wurden, teilen sich die Marsianer ihnen kurz vor ihrem Tode mit und erklären sich. Durch die Vorgaukelung von Illusionen aus den Erinnerungen der drei hat man sich gegen die Invasion von der Erde wehren wollen. Teil 2: Die Kolonisten Im Jahre 2003 ist der Mars fest im Griff der ersten Kolonisten. Unter der Regie des Gouverneus Wilder entstehen Abbilder der früher in den USA so zahlreichen Wild-West-Dörfer - zusammen mit Coca Cola, Geldautomaten, Bars, leeren Kirchen und Müllbergen. Sam Parkhill hat zum Beispiel mit seiner Frau einen Truckstop eingerichtet, vergeblich auf Kunden wartend - ein Spiegelbild des Amerikan Way of Life? Anderswo wird eine 250.000 Jahre alte marsianische Stadt abgetragen, zum Export zur Erde, wo sie in einen Themenpark eingebettet werden soll. Zwei Pater, Stone und Peregrine, sollen sich um das Seelenheil der Siedler kümmern, jedoch ist Stone sehr fasziniert von den Geschichten über Marsianer und wandert in die Berge. Dort treffen beide Christen blaue Lichtkugeln, die Stone bei einem waghalsigen Selbstversuch das Leben retten und sich als uralte Lebensform des Mars zu erkennen geben, die schon vor den bekannten Marsianern existierten.Stone will eine Kirche für sie errichten, das lehen die Lebensformen jedoch ab.
Teil 3: Die Marsianer Weitere drei Jahre später... Captain Wilder bricht zur Erde auf und stellt fest, das diese entvölkert und unbewohnbar ist. In der Missionszentrale des Mars-Projektes sprechen nur noch die Computer miteinander. Die Mars-Bevölkerung ist offenbar evakuiert worden - der Mars so gut wie leer - unabhängig der unlogischen Tatsachen, das gar nicht so viele Raketen zur Verfügung standen und andererseits die Erde ja unbewohnbar ist. Für den TV-Dreiteiler, der 1980 mit grossem Aufwand geschaffen wurde, hat man einige Episoden aus Ray Bradburys Roman genommen, Captain Wilder als Roten Faden eingefügt und eine relativ oberflächliche Geschichte der menschlichen Besiedlung des Mars geschaffen, die sich mehr oder weniger nebenher mit den Themen Religion, menschliche Dummeheit, Umweltschutz und Atomkrieg befasst. Wenn man den Film für sich allein betrachtet, so kann man der Versuchung verfallen, einen guten Episodenfilm zu sehen - beim zweiten, genaueren Hinschauen erkennt man jedoch eine Fülle von Brüchen, unlogischen Handlungen und unstimmigen Lücken. Die hölzern wirkenden Schaupspieler - hier ragt Rock Hudson besonders vor - ziehen den Film zudem in die Länge und nehmen ihm so viel Tempo, das man manchmal ungeduldig mit den Fingern auf der nächstbesten Tischplatte trommelt. Die amüsante Episode mit der kosmetikbesessenen Alice kann hier nur wenig an Stecke aufholen. Aufgrunddessen nur 5 von 10 Punkten.
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Irgendwie fi...
a hatte ich natürlich nicht gesucht, sond...



