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Startseite - Film - Horror & Mystery - Day of the Dead (2008)
Day of the Dead (2008)
Film - Horror & Mystery (F)

Titel: Day of the Dead
Originaltitel: Day of the Dead
Regie: Steve Miner
Drehbuch: Jeffrey Reddick
Musik: Tyler Bates
Darsteller: Ving Rhames, Mena Suvari, Nick Cannon, Christa Campbell, Michael Welch, AnnaLynne McCord, Stark Sands, Matt Rippy, Ian McNeice, Linda Marlowe
FSK: 18
Laufzeit: 86 Min.
USA, 2008

Eine Besprechung / Rezension von Jürgen Eglseer
(weitere Rezensionen von Jürgen Eglseer auf fictionfantasy findet man hier)

Als George A. Romero seinen Film "Zombie 2 - Day of the Dead" schuf (in der Chronologie der dritte seiner Zombie-Reihe), baute er auf seinen Erfolg "Night of the Dead" auf und konnte von dessen Beliebtheit zehren. Trotzdem war der dritte Film derjenige, der bei den Kritikern den größten Widerstand hervorrief. Jahre später versucht nun Steve Miner mit einem an Romeros Film angelehnten Streifen gleichen Namens den Erfolg zu ernten, der dem Original verwehrt blieb - schon allein  wegen der Weigerung Romeros, auf explizite Gewaltdarstellungen zu verzichten. Während der 85er Day of the Dead fast nur noch unter der Ladentheke verkauft werden konnte, sollte das 2008er Remake zwar blutig, aber publikumskonform bleiben.
Was daraus geworden ist, entspricht nicht den Erwartungen Miners an eine wohlgesonnene Kritik ...
Zwei Teenies vergnügen sich mit anderen Freunden in einer verlassenen Kaserne. Prompt wird einer von einem Zombie gebissen und infiziert. Trevor und Nina können in die Stadt fliehen. Diese ist inzwischen vom Militär abgeschirmt, nachdem sich eine unerklärliche Krankheit ausgebreitet und viele Tote hinterlassen hat. Das Krankenhaus ist überfüllt, die Ärzte und das Pflegepersonal arbeiten an ihrer Grenze. Doch als es Nacht wird, erwachen die Toten und beginnen ihre Kauwerkzeuge in die noch nicht infizierten Menschen zu pressen ... Zusammen mit der jungen Soldatin Sarah beginnen Trevor und Nina einen Kreuzzug durch die Stadt und kämpfen um ihr Leben ...

Junge Schauspieler reißen noch keinen Horrorfilm aus der Versenkung - diese Erkenntnis hat sich noch nicht herumgesprochen. Ebensowenig viel Blut und eine wackelige Kamera mit schiefen und teils schwindligen Bildführungen. Drama und eine Charakterdarstellung könnten einen solchen Film gut machen. Atmosphäre, vielleicht längere Einstellungen, um Szenen auf sich wirken zu lassen. Stattdessen meint Miner, sich in einem Videoclipdreh zu befinden und alles etwas höher drehen zu müssen. Dass dann das Niveau des Filmes stark leidet, hat er wohl übersehen. Etliche Male müssten seine Hauptpersonen schon gestorben sein, hätte er die Realität und den Verstand etwas mehr eingesetzt - und so wirken viele Szenen billig und blöd und völlig an den Haaren herbeigezogen. Nein, das ist kein Film, der es wert wäre, den Abend mit ihm zu verbringen. Dafür gibt es andere Filme dieses Genres, die man sich hierfür ansehen könnte.

Themenseite "Zombies"

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