Christel Scheja

Selbstdarstellung von Christel Scheja (Arielen) in Zusammenarbeit mit Wiebke Schiefelbein (ElvenArcher).

 

Selbstvorstellung

Ich wurde im April 1965 in Solingen geboren, machte mein Abitur (mit der irren Kombination Mathe-/Chemie-LK) und ging 1984 nach Paderborn um Mathematik und Informatik zu studieren. Nach sechs Semestern verlor ich den Anschluß und konnte glücklicherweise zur Datenverarbeitungskauffrau umschulen, auch wenn mir das nicht viel nutzte, und ich in den folgenden Jahren ständiger Besucher des Arbeitsamtes wurde. Mitte 1997 zog ich nach Solingen zurück und seit Januar 1998 arbeite ich (immer noch) in einer kleinen Importfirma in Düsseldorf als Schreibkraft mit Sonderaufgaben (seufz).

In meiner Freizeit bin ich vielseitig interessiert, ich habe viele Briefkontakte (heute eher über Email), schreibe Geschichten, Rezensionen und Artikel, zeichne in meiner knappen Zeit aber auch. Ich lese sehr gerne und viel - kurzum die meisten Spielarten des phantastischen Genres sind mir vertraut, wenn ich mich auch schwerpunktmäßig mit der Fantasy beschäftige. An Sachbüchern ziehe ich geschichtliche vor, wobei mich vor allem die Ägypter und die Zeit der Völkerwanderung und des Mittelalters bis hin zur Renaissance interessieren. Ein kleines Hobby ist auch schon lange, den Markt zu beobachten und Prognosen zu machen, ob sich ein Verlag verrennt oder nicht.
Dann sammle ich auch Comics und Bildbände der verschiedensten Künstler aus aller Welt, wobei ich im Moment vermehrt Fernöstliches hamstere, obwohl ich auch schon seit Ende der 80ger Jahre Mangas wie auch Animes kenne und schätze. Zu meinen Favoriten gehören vor allem schon und aufwendig gezeichnete Shojo-Comics mit eher fantastischemEinschlag wie Alichino, Tarot Cafe oder die Reihen von You Higuri, aber auch härtere Reihen wie Berserk und Rebirth.
Phantastische Filme und Serien verfolge ich auch mit Interesse, wenn auch nicht mehr so intensiv wie früher, ich bin Fan von Babylon 5, Stargate und Stargate: Atlantis, wobei ich hier am liebsten die weiterführenden Storybögen und sich erst langsam entfaltenden Geheimnisse mag. Auch das Flair der Robin of Sherwood-Reihe aus den 80gern gefällt mir. Zu meinen Lieblingsfilmen gehören Star Wars (alle Filme bis auf Episode I), Conan (nur der erste), Indiana Jones, Herr der Ringe, Die Mumie 1 + 2 aber auch solche Klassiker wie Cleopatra, Ben Hur, Ivanhoe und Der Hofnarr.

Letztendlich gebe ich seit 1990 auch noch eine eigene Fanzine-Reihe heraus: Die "Legendensänger-Edition". Die inzwischen über 150 Hefte sind im A5-Format, reich bebildert und unter einem groben Oberthema zusammengestellt. Seelentränen verrät etwa, daß es um melancholisch-gefühlvolle Erzählungen geht. Salome entführt in erotische Spielereien des nahen Ostens.
Der interessierte Leser findet bei der LS-Edi alle Spielarten des Genres: Fantasy, Phantastik, Erotik und SF, wobei ich diese inzwischen herausgenommen haben, da die meisten meiner Leser nicht mehr so das Interesse daran haben. Bei mir veröffentlichen neben Anfängern auch Autoren und Schreiber, die bereits Romane/Geschichten bei Verlagen veröffentlicht haben oder sogar professionell darin arbeiten. Es gibt keinen Unterschied. Die Philosophie der Legendensänger-Edition ist: "Jede Geschichte hat ihren Wert und auch Leute, die sie mögen. Kleine Schwächen kann man vorher vielleicht noch gemeinsam ausbügeln, aber sie zu gleich abzulehnen, nein, das muß nicht sein."

Mit dem Zeichnen und Schreiben angefangen habe ich in zaghaften Versuchen schon als Kind, aber so richtig wagte ich mich erst 1978 durch Star Wars daran. Dann allerdings war ich nicht mehr zu halten und zerlegte zwei mechanische Schreibmaschinen mit meiner Tipperei. Allerdings kam ich erst 1985 durch Kai Meyer (!) in Kontakt zum Fandom und lernte Fanzines kennen.
Das Schreiben ist für mich eine wichtige Art der Kommunikation und des Kontaktes. Ich bin um so mehr bei der Sache, je mehr Reaktionen auf meine Worte (oder Bilder) kommen, die nicht nur darauf angelegt sind, den jeweils anderen zu profilieren oder einfach nur etwas totzukritisieren. Aber selbst da kommt nach dem Frust der Ehrgeiz, und ich habe gelernt, die Kritkspreu vom Weizen zu trennen. Immer wieder juckt es mich auch in den Fingern, sich an der ein oder anderen Shared World zu beteiligen (was heute aus Zeitgründen fast nicht mehr möglich ist)
Aber das ist nicht der Auslöser für meine Kreativität. Manchmal muß ich einfach schreiben und zeichnen, weil es mir in den Fingern juckt und ich ein bestimmtes Bild oder Motiv festhalten möchte. Meine verschiedenen Interessen (Rollenspiele, Filme, Serien, Romane) lenken sie nur in bestimmte Bahnen.
Ich bin stolz auf die Erfüllung meines Traumes, der sicherlich der Traum eines jeden Fans ist, der schreibt:, eigene Romane in den Händen zu halten: Katzenspuren (1995) und Das magische Erbe (1999).
Leider erlaubt mir mein Brotberuf nicht mehr, weitere Romane zu schreiben, ich kann nur versuchen den einzigen anderen fertigen zu überarbeiten und Verlagen anzubieten. Zudem habe ich in den letzten Jahren durch persönliche Schicksalsschläge (Krebstod meines Vaters 2003) fast zu schreiben aufgehört.

Das Zeichnen hatte für mich nie die Bedeutung wie das Schreiben, obwohl ich zur selben Zeit damit anfing. Ich habe noch sehr viele Bilder von 1980-86, die zwar recht detailreich waren (ich liebte es verschnörkelte Gewänder zu erfinden). Dann entdeckte ich Elfquest (Abenteuer in der Elfenwelt) für mich. Durch Wendy Pinis Kreationen lernte ich übrigens das Zeichnen, das ich mir wie das Schreiben selber erarbeitete. Ihr Einfluß: die großen Köpfe, die überschlanken Gestalten wirkte bis in die 90ger Jahre in mir nach. Mir aber jetzt noch einen EQ-Stil nachsagen zu wollen, halte ich für gewagt. Auch früher zeichnete ich überwiegend Frauen, schlanke hübsche Frauen. Natürlich wurde ich auch nach dem Grund gefragt: Meine Antwort ist noch immer die selbe - ich zeichne spontan, das was mir einfällt und gefällt.
Ich halte schlanke, grazile Gestalten für ästhetisch, und teilweise scheine ich da auch vom allgemeinen Geschmack geprägt zu sein - aber daß ich meine Wunschträume darstelle ... kann ich nicht unbedingt behaupten, wenn ich das auch nicht ganz abstreiten will. Ich denke beim Zeichnen nicht nach, will keine Moral oder Allegorie darstellen, sondern einzig meine derzeitigen Vorstellungen umsetzen. Ich zeichne einfach das, was ich mir gerne ansehe: Frauen und Landschaften und inzwischen auch Männer, die mir inzwischen immer leichter von der Hand gehen, auch wenn die meisten noch sehr androgyn wirken mögen, ich nehme an, das liegt aber mehr an meiner Manga-Lektüre
Ich mag den Jugendstil sehr gerne, verspielte, klare anmutige Bilder mit vielen Details, weite Land-schaften, leuchtende, miteinander harmonierende Farben. Ich verwende sehr gerne Fotos oder Comics als Vorlagen, aber ich zeichne nicht nur stur ab - eher im Gegenteil, mittlerweile zeichne ich mehr Bilder frei aus der Hand - jahrelang geübte Posen und Haltungen, leicht variiert - oder einfach spontan drauflos mit den Tricks die ich mir abschaute und freue mich dann über das Ergebnis.

Und wenn ich Vorlagen habe, dann benutze ich meistens nur Teile von diesen und entwickle den Rest selber dazu - so sind die Vorlagen in den seltensten Fällen wirklich bei mir zu erkennen. Ich scheue mich nicht, Kleidung zu verändern, auch wenn der Faltenwurf eine Sache für sich ist, oder den Körper etwas anders zu verdrehen. Hände und Füße sind mir allerdings meistens immer noch ein Rätsel, wenngleich ich mich auch bemühe, sie mir Schritt für Schritt zu erarbeiten. Ich sehe meine anatomischen "Fehler" durchaus, merke aber auch oft, daß vieles im Empfinden des jeweiligen Betrachters liegt, der vielleicht grazilere oder kompaktere Figuren vorzieht. Dabei arbeite ich gerne mit weichen Bleistiften und Tusche. In Farbe traue ich mich über Buntstifte leider nicht heraus.
Zeichnen ist für mich eigentlich Entspannung, Klärung des Geistes und Ablenkung.Um mich zu konzentrieren zeichnete ich in Unterrichtsstunden oder beim Rollenspiel - und das half aufmerksam zu bleiben.

Christel Scheja oder "Arielen"http://www.fictionfantasy.de/"Kris", Juni 2005

Weitere Information sind auf Christels Homepage: http://www.legendensaenger.privat.t-online.de/ zu finden.

zu finden sowie auf den folgenden Seite: http://elfwood.lysator.liu.se/lothlorien/s/c/scheja/scheja (Fantasy-Art), http://elfwood.lysator.liu.se/fanq/s/c/scheja3/scheja3 (Fan-Art) & http://animexx.4players.de/fanarts/zeichner.phtml?id=76054 (Animexx)

Pseudonyme:

Keine bekannt

Bibliographie (Auswahl):
[Auf fictionfantasy.de rezensierte Bücher sind mit Link unterlegt und fett gekennzeichnet.]

Romane

Titel

Anmerkungen

© Jahr

Katzenspuren
- Auszug aus dem Roman

DSA #7, Heyne Verlag, ISBN 3-453-08682-1

1995

Das magische Erbe
- Auszug aus dem Roman

DSA #39, Heyne Verlag, ISBN 3-453-14944-0

1999

 

Kurzgeschichten / Erzählungen

Titel Anthologie / Originaltitel / Buchdaten

Titel Kurzgeschichte

© Jahr

- Mond über Phexcaer (1990)
Hrsg. Ulrich Kiesow, Fantasy Productions
ISBN 3-89064-509-7
- Der Göttergleiche (1995)
Hrsg. Ulrich Kiesow, Heyne-Verlag, ISBN 3-453-09494-8

Die Diebe von Rashdul

1990

- Von Monstern und Menschen (1998)
Hrsg. Ina Kramer, Heyne-Verlag, ISBN 3-453-13358-7

Ratte

1998

- Gassengeschichten (2000)
Hrsg. Britta Herz, Heyne-Verlag, ISBN 3-453-17233-7

Die unvollkommene Tänzerin

2000

- Anthologie 2000 (2000)
Hrsg. Gerald Meyer, G. Meyers-Verlag
ISBN 3-934193-10-2

Der Weg der Wölfin

2000

- Aus der Villa Diodati (2000)
Hrsg.Simon Rhys Beck, Alter Ego Verlag
ISBN 3-9344442-03-X

Dämonensaat

2000

Eine sinnverwirrende Nacht

2000

Vorbei

2000

- Love and other Demons (2001)
Hrsg. Simon Rhys Beck, Alter Ego Verlag
ISBN 3-9344442-06-4

Die Geheimnisse grauer Mäuschen

2001

Das Lied von Liebe und Befreiung

2001

- Delfine im Nebel (2001)
Udo Mörsch, Go-Verlag, ISBN 3-935953-00-3

Delfinzauber

2001

- Jenseits des Happy Ends (2001)
Hrsg. Barbara Jung, Go-Verlag, ISBN 3-935953-01-1

Das Manuskript

2001

Das Licht

2001

- Hoffnung-Geschichten nah an der Wirklichkeit (2001)
Hrsg. Ute Eppich, Geest-Verlag, ISBN 3-934852-49-1

Habt Ihr einander gewärmt

2001

- Tod eines Satanisten (2001)
Hrsg. Monika Wunderlich, VirPriv-Verlag
ISBN 3-935327-14-5

Der goldene Niet

2001

- Fröhliche Weihnacht (2001)
Hrsg. Alexander Amberg, Geest-Verlag
ISBN 3-934852-84-X

Fröhliche Weihnacht-überall

2001

- Welten voller Hoffnung (2002)
Hrsg. Barbara Jung & Olaf Brüschke, BEJOT-Verlag
ISBN 3-934582-11-7

Im Schatten großer Schlachten

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