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Blutige Verdammnis (Warhammer Fantasy - Vampire, 2. Band)

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Reihe: Warhammer Fantasy - Vampire, 2. Band
Titel: Blutige Verdammnis
Originaltitel: Dominion(2006)
Autor: Steven Savile
Übersetzung: Andreas Decker
Titelbild: John Gravato
Buch/Verlagsdaten: Piper Verlag 9179 (02/2009); 478 Seiten; 9,95 €; ISBN: 978-3-492-29179-8 (TB)

Eine Besprechung / Rezension von Erik Schreiber
(weitere Rezensionen von Erik Schreiber auf fictionfantasy findet man hier)

Der unaufhaltsame Vernichtungsfeldzug der Vampire geht weiter. Man glaubt, mit dem Tode Vlads seien er und seine Heere Geschichte. Doch dann tritt Konrad sein Erbe an. Er übertrifft an Grausamkeit seinen Vorgänger. Die Menschen des Landes Sylvanias müssen noch mehr leiden.
Den Blutsaugern stellt sich ein einzelner Zwerg gegenüber: Kallad Sturmwächter. Sein Vater wurde von den Vampiren getötet. Das war im Jahr 2052 bei der Verteidigung der Stadt Grünberg. Die Blutrache des Zwergenprinzen ist erst beendet, wenn der letzte Vampir getötet wurde. Dieser Umstand macht den Rachefeldzug des Zwerges sehr lang. Die Erzählung wird fortgesetzt im kalten Winter des Jahres 2055. Drei Jahre sind seit Grünberg vergangen. Dietmar Köln, Spion in Sylvania, wurde gefangen genommen und wird von Konrad von Carstein verhört. Das Wissenswerte, das Dietmar Köln jedoch in sich trägt, kommt ihm nicht über die Lippen. Konrad erzürnt sich daran, erfolglos. Der Silberfuchs von Bogenhafen stirbt, ohne etwas oder jemanden verraten zu haben. Zur gleichen Zeit hält sich Kallad Sturmwächter in der Stadt Altendorf auf. Die Vampire hatten ihn hierher geführt, doch wird es noch einige Zeit dauern, bis es zu einer entscheidenden Schlacht kommt. Genauer gesagt bis in den Winter des begonnenen Jahres 2058. Kallad steht dem Vampir Skellan gegenüber, erkennend, nur an der Nase herumgeführt und als Marionette missbraucht worden zu sein.

Was Dan Abnett als Autor mit Malus Darkblade vollbrachte, schafft sein Kollege Steven Savile mit Kallad Sturmwächter. Zwar ist das Muster gleich - ein einsamer Kämpfer, mal von Freunden, dann wieder von Feinden umgeben -, doch ist die Aufgabe anders gestellt. Der Zwergenprinz steht eindeutig für das Gute und will seine Rache an Konrad, die er auch bekommt. Doch der Preis, der zu zahlen sein wird, ist hoch. Steven Savile erschafft einen tragischen Helden, dessen Rache sich in nichts auflöst - eine unbefriedigende Rache. Die Beschreibung des Zwerges ist hinreichend gelungen, obwohl ich ihm etwas mehr Gefühle zugetraut hätte.