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Alcatraz und die dunkle Bibliothek (Alcatraz, Band 1)

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Reihe: Alcatraz, Band 1
Titel: Alcatraz und die dunkle Bibliothek
Originaltitel: Alcatraz versus the Evil Librarians (2007)
Autor: Brandon Sanderson
Übersetzung: Charlotte Lungstrass
Titelbild: n. n.
Buch/Verlagsdaten: Wilhelm Heyne Verlag (06/2008), 299 Seiten, 12 €, ISBN: 978-3-453-52414-9 (gebunden)

Eine Besprechung / Rezension von Erik Schreiber
(weitere Rezensionen von Erik Schreiber auf fictionfantasy findet man hier)

Eine Buchbesprechung mit Anmerkungen des Hauptdarstellers:

An Alcatraz Smedry klebt das Pech. Sie wissen, wie das ist. Man nimmt etwas in die Hand, lässt es fallen oder zerbricht es. So ein Typ ist Alcatraz. Nur, dass er nicht nur materiellen Schaden anrichtet - auch die Beziehungen zu seinen sehr unterschiedlichen Pflegeeltern gehen regelmäßig in die Brüche. Zu seinem dreizehnten (wie passend) Geburtstag erhält er einen Beutel voll Sand.

Jo, das habe ich mir auch gedacht. Ein Beutel voll Sand. Das beste Geburtstagsgeschenk für einen dreizehnjährigen Jungen. Und was man damit alles machen kann: einen eigenen Strand (zugegeben relativ klein), eine Deichverstärkung oder als Löschsand. Tolle Möglichkeiten! Ein Zettel daran kündigt an, dass dies mein Erbe ist, soll ich mir damit ein Haus bauen? Und dann der Hammer: Der Beutel wird geklaut, als ob der Sand lauter Goldkörner und damit äußerst wertvoll wären.

Natürlich ist das kein gewöhnlicher Sand, sonst würde er nicht geklaut werden. Diese Überlegung stellt auch Alcatraz an. Also macht er sich auf, den Dieben zu folgen, das Geheimnis zu lösen. Sehr erstaunt ist er und mit ihm die Leser, als sie erfahren, dass ein Geheimbund von Bibliothekaren den Sand geklaut hat. Und was wollen die üblen Bibliothekare mit dem Sand?

Das Leben ist ... ja, ja, Sie kennen den Satz, von wegen grausam und so. Aber ehrlich, es ist so und für mich persönlich erst recht. Wer läuft schon gern mit einem Namen rum, der an ein amerikanisches Gefängnis erinnert? Okay, Bastille, der französische Knast ist auch nicht besser. Ich finde, meine Bibliographie ist gelungen, flüssig geschrieben und spannend. Meinen Sie nicht auch? Natürlich bin ich ein wenig voreingenommen. Das Buch wurde natürlich aus meiner Sicht geschrieben. Aber der Ghostwriter hinter mir hat eigentlich gute Arbeit geleistet. Ich habe erzählt, er hat geschrieben. Ich gebe da mal unauffällige vier Sterne. Und lesen Sie bitte das Buch von vorn nach hinten und nicht die letzte Seite zuerst. Ehrlich, ist besser so, und Sie rufen keine Bibliothekare auf den Plan!

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