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Blutiger Pakt (Warhammer 40000 - Gaunts Geister)

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Reihe: Warhammer 40.000: Gaunts Geister
Titel: Blutiger Pakt
Originaltitel: Blood Pact (2009)
Autor: Dan Abnett
Übersetzer: Christian Jentzsch
Titelbild: David Palumbo
Buch/Verlagsdaten: Wilhelm Heyne Verlag 53387 (07/2011); 418 Seiten; 8,99 €; ISBN: 978-3-453-53387-5 (TB)

Eine Besprechung / Rezension von Erik Schreiber
(weitere Rezensionen von Erik Schreiber auf fictionfantasy findet man hier)

Gaunts Geister, die Ersten und Einzigen von Tanith, wurden nach vierzehn Jahren andauernden Dienstes von der Front im Sabbatwelten-Kreuzzug abgezogen. Zuerst steht nun recht langweiliger Garnisonsdienst an, der den Beteiligten ganz und gar nicht zusagt. Die Langweile ändert sich schlagartig. Der Feind der im All siedelnden Menschheit nutzt die Gunst der Stunde und schlägt zu. Doch nicht etwa die lethargischen Soldaten der Garnison sind das Ziel, sondern ein eigenes Mitglied des Blutpaktes. Bevor dieses sich Kommissar Gaunt anvertrauen kann, soll es umgebracht werden. Natürlich hat Ibram Gaunt Interesse daran, zu erfahren, was der gegnerische Blutpaktkrieger will, der nur mit ihm allein will. So bleibt ihm nichts anderes übrig, als den Feind vor dem Feind zu schützen. Diese Absicht funktioniert nicht, ein Angriff legt ausgerechnet die Gebäudeteile in Schutt und Asche, in denen sich der Blutpaktkrieger und Kommissar Ibram Gaunt befanden. Beide werden nun vermisst und die Inquisition beginnt mit der Arbeit. Ist Gaunt, der den Abtrünnigen befragen sollte, möglicherweise zum Feind übergelaufen und sind Teile oder gar alle Geister beteiligt?

Als Fan der Bücher und des Autors war ich schnell wieder in der Serie drin. Nachdem ich kurz vorher die Space Wolf-Trilogie in einem Rutsch durchgelesen hatte, zeigte sich mir mit den Geistern von Tanith ein anderes, um so spannenderes Setting.
Das erste Kapitel fand ich nicht so den ‚Renner’. Aber mit dem zweiten - liest man besser. Ich bewundere den Autor ja immer wieder. Dan Abnett gelingt es, die Schauplätze, die er beschreibt, in Nebensätzen so gekonnt zum Leben zu erwecken, dass sie nicht nur vor dem inneren Auge entstehen, sondern wirklichkeitsgetreu wirken. Er baut verschiedene Handlungsstränge auf, die immer wieder miteinander in Kontakt treten, dann aber erst zum Schluss des Buches ein rundes Bild ergeben. Immer mal wieder mit einer überraschenden Wendung. Und das Ende kommt immer viel zu schnell.

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