Kommentare (4)
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Dann solltest Du mal einen Kommentar dazu auf Amazon schreiben, einen echten. Ich war dort mal nachschauen und der Bereich wimmelt vor lauter offensichtlich gefaketen Rezensionen. Fast jeder dort hat noch nie vorher eine Rezension geschrieben, niemand bemängelt den Preis, alle finden 600 Seiten soooo toll dick, den Preis total angemessen und alle schreiben 2-4 huldvolle Sätze darüber, wie prima die Collagen sind und wie klasse alle Details. Es ist einfach nur lächerlich eindeutig, mit welcher Motivation da Rezensionen lanciert wurden.
Ein Fantasyfan würde 600-700 Seiten immer bestenfalls nur als angemessen bezeichnen für eine komplexe Geschichte. Allein das stinkt schon zum Himmel. Und alle sind ja so erstaunt, wie toll das Buch ist, obwohl ein Erwachsener wohl selten auf die Idee kommen würde, ein Buch zu kaufen von einem unbekannten Autor für fast 30 Euro von einem No Name Verlag mit einer Geschichte über 12jährige Kinder, wo der Markt überfließt von wirklich guten, komplexen und bezahlbaren Werken von George R.R. Martin, Brandon Sanderson, Patrick Rothfuss und Co. Komischerweise wird der Autor dort auch mit niemandem verglichen, weil er für sich ja ganz toll ist und das Buch ist super auch für Erwachsene, auch wenn die Thematik rund um Fußball (ganz originell: Fußballrivalität im Ruhrpott) und Fantasy wahrscheinlich dazu führt, daß jeder über 15 normalerweise dezent gähnt oder sich an den Kopf fasst.
Und es gibt auch noch ein paar Lobeshymnen von Leuten, die ganz offen dazu schreiben, daß das Buch ihnen kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde und die sich anscheinend mit der Rezi bedanken. Für mich alles ein kolossales Eigentor. Wenigstens hat der Rezensent hier bei fictionfantasy gemerkt, daß das Buch für Kids ist mit einem entsprechenden Niveau. Die Amazon-"Rezensenten" hielten es ja alle für Literatur mit Anspruch....0 Gefällt -
Herzlichen Dank für das "wenigstens". LOL
Ansonsten ist die Seitenzahl von 600 keinesfalls ausschlaggebend für eine gute Geschichte, dem widerspreche ich.
Was den Preis betrifft - so solltest du mal nachdenken. Ein unbekannter Autor, der auf eigene Kosten das Lektorat zahlt (welches erkennbar gut gearbeitet hat), sich Werbung für sein Buch leistet, Rezensiosexemplare zahlt und auch den (teils farbigen!) Druck selber stemmt - wie soll da ein Preis von 15 Euro erzielt werden, den ein Publikumsverlag allein aufgrund seiner Quersubventionen und Synergien schafft? Allein nur der Druck kostet geschätzt so um die 10 Euro - dann sind aber alle anderen Dinge wie Lektorat, Fotografien, Werbung, Versand, Distributoren, Belegexemplare usw. nicht gezahlt.
Ich gehe davon aus, das der Autor kaum etwas an diesem Projekt verdient.0 Gefällt -
unbekannte Autoren müssen ja nicht unedingt abschreckend sein, jeder hat mal klein angefangen. Dank an Jürgen für die Hintergrundinfo, da sollte man mal drüber nachdenken
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