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Testakte Kolibri (Mark Brandis, Band 7)

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Serie / Zyklus: Mark Brandis, Band 7
Titel / Originaltitel: Testakte Kolibri (1974)
Autor: Mark Brandis
Verlag / Buchdaten: Wurdack Verlag (2008), 158 Seiten, ISBN: 978-3938065402

Eine Besprechung / Rezension von Rupert Schwarz
(weitere Rezensionen von Rupert Schwarz auf fictionfantasy findet man hier)

Während einer Pause im Testprogramm des Raumschiffs Hermes erhält Mark Brandis den Auftrag, einem anderen Projekt mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Die Kolibri-Reihe ist ein vollkommen neuer Schiffstyp, der es den Menschen erstmals ermöglichen soll, sich ohne Umsteigen im Wasser, in der Luft und im Weltall zu bewegen. Doch das hoffnungsvolle Projekt steckt fest und es ereigneten sich Unfälle, die Testpiloten mit dem Leben bezahlen mussten. Mark Brandis und seine Vorgesetzten hätten das Projekt beendet, doch längst ist der Erfolg des Kolibri zum Politikum geworden. Mark Brandis wird offiziell die Verantwortung für dieses Projekt übertragen und er selbst startet zu Testflügen. Doch schon bald ereignet sich ein weiterer tödlicher Unfall. Der Druck auf Mark Brandis wächst und noch immer hat  dieser keine Spur für das rätselhafte Versagen der Triebwerke.

Der Roman erzählt eine traurige Geschichte um eine Hand voll Testpiloten, die sich stoisch den permanenten Gefahren stellen und sich wiederholt dem Tod ihrer Kollegen stellen müssen. Dabei entwickelt der Roman eine ganz eigenartige Stimmung und Nikolai von Michalewsky beweist aufs Neue, dass er sehr viel vom Schreiben versteht. Ob man dieses Buch wirklich nun als Jugendbuch verkaufen kann, wage ich zu bezweifeln, aber auf der anderen Seite erinnert mich diese Geschichte auch ein wenig an Heinleins Jugendromane. Wie auch immer, Testakte Kolibri ist eine melancholische Geschichte mit viel Tiefgang, die der Figur Mark Brandis weiter Kontur verleiht und die Reihe etwas vorantreibt. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich jedoch: Die Unfälle ereigneten sich immer bei einem Triebwerksauffall bei einer Tiefe von 1500 m im Ozean. Bei einer Tiefe von 2300 bis 2500 m implodierte das Schiff immer. Zum einen hätte man den Versuch ja auch in einem Teil des Ozeans mit einer Wassertiefe von weniger als 2000 m machen können. Dann wäre es zu keinem der Unfälle gekommen. Aber gut, ich will nicht kleinlich sein und gebe diesem wirklich gelungenen Roman 8 von 10 Punkten.

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