Höllenherz (Dark Magic, Band 4)

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Reihe: Dark Magic, Band 4
Titel: Höllenherz
Originaltitel: Frostbound (2011)
Autorin: Sharon Ashwood
Übersetzerin: Sabine Schilasky
Titelbild: Kevin Fitzgerald
Buch/Verlagsdaten: Knaur Verlag 50885 (09/2011); 443 Seiten; 12,99 €; ISBN: 978-3-426-50885-5 (TPB mit Klappbroschur)

Eine Besprechung / Rezension von Erik Schreiber
(weitere Rezensionen von Erik Schreiber auf fictionfantasy findet man hier)

Talia ist eine tragische Figur. Sie entstammt einer Familie von Schlächtern und hat gemeinsam mit ihrem Vater und ihrem Bruder viele der übernatürlich Begabten auf dem Gewissen. Doch dann geschieht eines Tages das Unglück: Sie wird von einem Vampir besiegt, gebissen und gewandelt. Ab sofort ist sie selbst eine der Übernatürlichen. Sie hat zudem Glück, denn sie wird nur aus der Familie ausgestoßen und nicht gleich umgebracht, als Beute der Schlächter. Einzig ihre Cousine zeigt Mitleid. Sie hat Talia bei sich aufgenommen und beherbergt nun als normaler Mensch eine Übernatürliche. Der Ärger beginnt für Talia erneut, als ihre Cousine umgebracht wird und sie als Täterin dasteht, weil alle Hinweise auf sie deuten. Auf der Flucht vor ihrem Erzeuger hoffte sie, etwas Ruhe zu finden, und ist statt dessen wieder Gejagte. Lediglich der charismatische Anführer der Höllenhunde, der Alpha Lor, hält zu ihr. Er hat schon seit Längerem ein Auge auf Talia geworfen. Nur ist es Lor als Alpha nicht gestattet, eine Vampirin zur Gefährtin zu nehmen. Seine Aufgabe besteht darin, seine Gene weiterzugeben und dementsprechend für Nachwuchs zu sorgen. Gemeinsam gilt es, den Mörder von Talias Cousine zu finden. Dabei geraten sie unvermittelt in einen Machtkampf der führenden Übersinnlichen, der alle bedroht; ein Kampf starker Schwarzmagier tobt hinter den Kulissen. Weil sich Carvelli gerade im Urlaub befindet, übernahm Lor dessen Aufgaben als Sheriff. Mit dem Kampf der Übernatürlichen gibt es ein Problem, da gerade Wahlen anstehen und die Königin der Vampire auf dem Weg nach Fairview ist.

Fesselnd an dieser Buchreihe ist, dass man ständig neue Informationen über die Welt der Autorin erhält, etwa über die Höllenhunde, ihre Geschichte und ihre Hierarchie. Die Welt der Übersinnlichen erscheint so immer wieder mit neuen, überraschenden Facetten. Langweile kommt selten auf und die Erzählung selbst ist in sich stimmig. Ein großer Vorteil, den man bei anderen Autoren öfters vermisst.
Die Erzählung ist wieder die typische romantische Geschichte, die mit phantastischen Elementen angereichert wird. In diesem Fall jedoch sieht die Liebesgeschichte schon etwas düsterer aus.

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