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Ein Schrei in der Nacht

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Titel: Ein Schrei in der Nacht
Originaltitel: A Creepy Company (1995)
Autor: Joan Aiken
Übersetzt: Irmela Brender
Titelbild: Alan Fraser
Verlags/Buchdaten: Friedrich Oetinger Verlag 139 Seiten

Eine Besprechung / Rezension von Erik Schreiber
(weitere Rezensionen von Erik Schreiber auf fictionfantasy findet man hier)

Die Autorin Joan Aiken starb im Frühjahr 2004. Aus diesem Anlass erschien in ‚Magira - Jahrbuch zur Fantasy 2004’ ein kurzer Artikel zu dieser Autorin. Als ich daher auf einem Wühltisch dieses Buch fand, musste ich natürlich zuschlagen und das Buch kaufen. Dafür habe ich es auch sehr schnell durchgelesen. Die acht Kurzgeschichten verteilen sich lediglich auf 139 Seiten. Für einen Schnelleser wie mich natürlich kein Problem.
Die acht Kurzgeschichten sind nur ein Teil der Sammlung ‚a creepy company’ aus dem englischen Original. Sie fallen auf durch seltsame Ideen und kuriose Begebenheiten. So versuchen zwei Kinder eine Eule umzubringen, weil ihr Vater der Eule mehr Aufmerksamkeit zollt, als den beiden Mädchen, die er in ein Internat schickte.
Da gibt es den freundlichen Reiseleiter Jörg, der auf einer Reise ins Land der Trolle Norwegens nicht mehr zurückkehrt. Oder aber der kleine Nym, der nach seinem frühen ungerechten Tod als Rachegeist wieder erscheint. In jedem Fall sind diese Geschichten sehr interessant geschrieben und für Kinder durchaus spannend und lesenswert. Das besondere daran ist, dass es mit einem scheinbar alltäglichen Ereigniss beginnt, sich aber schnell in etwas ganz anderes verwandelt. Joan Aiken ist eine lesenswerte Autorin.
Vergleicht man jetzt aber Edith Nesbit und Joan Aiken, stellt man sehr schnell fest, dass obwohl älter, Edith Nesbit lesenswerter ist. Auch die Phantastik ist etwas anders. Beide Autorinnen stammen aus England, dem Land des gepflegten Horrors, doch sind ihre Schreibstile sehr unterschiedlich und das was sie den jungen Lesern mitteilen will ist ebenso unterschiedlich. Beide Damen sind jedoch lesenswert.

 

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