Amazon

Diskussion

Social Network

Folge uns auf Twitter
Folge uns auf Facebook!
Folge uns auf Google+
Abonniere unseren RSS Feed

Phantast

Das eMagazin von fictionfantasy und literatopia

phantast
Alle Phantast-Ausgaben
auf einen Blick

Netzwerk

Blog Top Liste - by TopBlogs.de
Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de
http://www.wikio.de
Startseite - Film - Animation - A Christmas Carol (1971)
A Christmas Carol (1971)
Film - Animation

Titel: A Christmas Carol
Regie: Richard Williams
Story: Charles Dickens
Stimmen: Alastair Sim, Michael Hordern, Melvyn Hayes, Joan Sims u.a.
Laufzeit: 25 min
USA, 1971

Eine Besprechung / Rezension von Jürgen Eglseer
(weitere Rezensionen von Jürgen Eglseer auf fictionfantasy findet man hier)

Ich setze hier einmal voraus, dass die Geschichte um Ebenezer Scrooge und die drei Geister der Weihnacht bekannt ist.

Die vorliegende Verfilmung hebt sich aus den vielen anderen Umsetzungen der Geschichte von Charles Dickens hervor. Das liegt vor allem an der visuellen Umsetzung. Die Macher des Streifens hielten sich bei der Animation an die originalen Illustrationen in Dickens Roman und erschufen damit eine bildgewaltige und eindrucksvolle Collage aus Tusche und Bleistiftzeichnung. Aber nicht nur die je nach Ausdruckswunsch feinen oder kräftigen Striche formen den Charakter des Filmes, sondern auch die seinerzeit revolutionäre Darstellung von Bildfahrten, Schwenks oder Zooms. Manchmal kann einem fast schwindlig werden, wenn die imaginäre Kamera wieder einmal rasend schnell um 180 Grad schwenkt, um die Umgebung möglichst vollständig zu erfassen.
Für Kinder ist der Kurzfilm nicht so sehr geeignet; zwar mag die Geschichte pädagogisch sinnvoll sein, jedoch geraten vor allem die Darstellungen der drei Geister und ihre Präsentation der vergangenen, gegenwärtigen sowie zukünftigen Weihnacht so bildmächtig und düster, dass jüngere Zuseher mit diesen visuellen Reizen nicht zurechtkämen.
Die Qualität dieser Fernsehproduktion ist so gut, dass die  Academy of Motion Picture Arts and Sciences extra ihre Politik aufgegeben hat, Fernseh-Kurzfilme zu ignorieren, und entschied,  dieser Produktion einen Oskar zu verleihen.
Dieser ist meiner Meinung auch zurecht vergeben.

Kommentare (0)Add Comment

Kommentar schreiben
kleiner | groesser

busy