Biographie

Michael McCollum wurde 1946 in Phoenix, Arizona geboren und studierte an der Arizona State University Raumfahrtantriebe und Ingenieurswesen mit Schwerpunkt Nukleartechnologie. Er ist bei Honeywell in Tempe, Arizona beschäftigt und ist Chefingenieur in der Ventilproduktion. Während seiner Berufslaufbahn hat er an Teilen für das Space Shuttle, Space Station Freedom, Fernlenkraketen und für mehr oder weniger jedes Flugzeug gearbeitet.

In seiner Freizeit schreibt McCollum Science-Fiction-Geschichten und konnte in einschlägigen Magazinen wie Analog Science Fiction/Science Fact, Amazing, and Isaac Asimov's Science Fiction Magazine veröffentlichen. Zudem ist er Besitzer des ersten virtuellen Buchladens, der von einem Autoren besessen und geführt wird.

Er ist verheiratet und hat drei Kinder, die sich mittlerweile einen eigenen Platz in der Welt schaffen.

Pseudonyme:

keine bekannt

Vorgestellt von Wiebke Schiefelbein und Rupert Schwarz

Biographie

Robert Anson Heinlein wurde am 7. Juli 1907 in Butler, Missouri als Sohn von Bam Lyle und Rex Ivar Heinlein geboren und wuchs zusammen mit seinen 6 Geschwistern in Kansas City auf.
Im Anschluss an die Highschool ging Heinlein, seinem Bruder Rex folgend, zur US Naval Academy in Annapolis, Maryland und diente danach auf verschiedenen Schiffen der US-Marine. Als er 1934 an Lugentuberkulose erkrankte, musste er den Dienst fürs Vaterland im Rang eines Lieutenant j. g. aufgeben. In den Jahren danach nahm er verschiedene Jobs an und studierte in Los Angeles an der Universität von Kalifornien Mathematik und Physik. Im November 1938 versuchte er erfolglos, als demokratischer Kandidat einen Platz im kalifornischen Parlament zu bekommen.

Ende 1938 war seine finanzielle Situation nicht eben die beste, und so beschloss er an einem Kurzgeschichten-Wettbewerb des Magazins Thrilling Wonder Stories teilzunehmen, um so seine Kasse aufzubessern. Nach Fertigstellung bot er die Story "Life Line" jedoch John W. Campbell, jr.'s Astounding Science Fiction an und dieses veröffentlichte die Kurzgeschichte dann auch flugs in der Augustausgabe von 1939. Damit begann für Heinlein, der nun endlich seine Berufung gefunden hatte, der Aufstieg zu einem der ganz Großen der SF-Literatur. Auch wenn es noch ein paar Jahre dauern sollte, bis er die Schriftstellerei zu seinem Beruf machte.

1947 erschien dann Robert A. Heinleins erster Roman in Form des Jugendbuchs Rocket Ship Galileo (Endstation Mond - Terra #462 + 463 ), und bis zu seinem Tod im Jahre 1988 veröffentlichte er regelmäßig. Er hat vierimal den HUGO erhalten, für: Double Star (1956), Starship Troopers (1960), Stranger in a Strange Land (1962) und The Moon is a harsh Mistress (1967). Des weiteren wurden die Romane Farmer in the Sky (1953) und The Man who sold the Moon (1953) mit sogenannten Retro Hugos 50 Jahren nach deren erscheinen ausgezeichnet.

Sein Schaffen ermöglichte es ihm, zusammen mit Walter Cronkite die Mondlandung zu kommentieren, und 1975 ernannten ihn die Science Fiction Writers of America zum ersten "Grand Master of Science Fiction".

2003 sorgte die Heinlein Society für eine große Überraschung: Der Roman For Us the Living, der lange Zeit als verschollen galt, konnte nun veröffentlicht werden. Das Kuriose daran ist, dass der letzte Romane von Heinlein, der erschienen ist, auch gleichzeitig sein erster war. Heinlein hatte die Geschichten in 1938 und 1939 verfasst und mehreren Verlegern erfolglos angeboten. Dann, als er 1939 mit seine Kurzgeschichten erfolgreich wurde, vergas er offensichtlich dieses Werk. Nun wurde es 66 Jahre nach seiner Fertigstellung aufgelegt.

Pseudonyme:

Heinlein veröffentlicht in den Pulp Magazinen unter verschiedenen Pseudonymen:
Anson MacDonald, Lyle Monroe, John Riverside, Caleb Saunders und Simon York

Biographie

Richard (Burton) Matheson (* 20. Februar 1926 in Allendale, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Science-Fiction- und Drehbuchautor. Er veröffentlicht auch unter dem Pseudonym Logan Swanson.

Matheson studierte an der University of Missouri Journalismus. Seine erste Veröffentlichung im Jahre 1950 rückte ihn in das Licht der SF-Geschichte. Mit "Born Of Man And Woman" landete er im Magazine of Fantasy & Science Fiction einen Klassiker. Seit 1951 lebt er in Kalifornien und 1952 heiratete er. Sein einzigartiger Stil der Verbindung von SF und Horror fand in zahlreichen Storysammlungen seinen Niederschlag. Bereits sein erster Roman I Am Legend (1954) wurde verfilmt (erstmals 1963 unter dem Titel The Last Man on Earth, mit Vincent Price, 1971 unter dem Titel Der Omega-Mann, mit Charlton Heston, und erneut 2007 als I Am Legend, mit Will Smith). Für die Verfilmung des zweiten Romanes The Shrinking Man (1956) (verfilmt unter anderem unter dem Titel Die unglaubliche Geschichte des Mr. C., 1957) verfasste er auch das Drehbuch. Dieser Film begründete auch seine Karriere in Hollywood und gilt als Klassiker des phantastischen Films.

Matheson stellte in der Folge - mit seinem größer werdenden Erfolg in der Filmbranche - sein literarisches Schaffen in der SF-Szene immer mehr in den Hintergrund. Er schrieb Drehbücher und zahlreiche Preise dokumentieren seinen diesbezüglichen Erfolg.

Er ist aus der SF der fünfziger Jahre nicht wegzudenken. Obwohl aus Richtung Horror zum Genre stoßend entschloss er sich, den aufkommenden SF-Boom zu nutzen und verstand es, sich abzeichnenden Trends anzuschließen und diese auch kommerziell für sich zu nutzen.

Seine andauernde Verbindung zum phantastischen Genre bewies er durch zahlreiche Drehbucharbeiten, vor allem seinen Edgar Allan Poe-Adaptionen für Roger Corman.

Seine Meisterleistung ist der Roman Das Ende ist nur der Anfang, Hinter dem Horizont. Matheson schrieb dieses Buch als Ergebnis intensiver Recherche über die Jenseitsvorstellungen verschiedener Religionen und Kulturen. Unter anderem beruft er sich hierbei auf den Theosophen Emanuel Swedenborg. Der Roman wurde 1998 mit Robin Williams verfilmt. Der Film Hinter dem Horizont (What Dreams may come) bietet ausdrucksstarke Bilder, hat aber nur wenig von der Tiefe des Romans.

Preise: World Fantasy Award 1976 für Bid Time Return (1975)

(Quelle: Wikipedia.de / hier geht es zum Urspungsartikel/ Copyright nach GNU )

Pseudonyme:

Logan Swanson

Biographie

Austin Grosman studierte in Havard Englische Literatur, um dann aber für die Computerspiele-Industrie zu arbeiten. Er arbeitete unter anderem an der Entwicklung von "Tomb Raider: Legend" mit. Der Superhelden-Roman "Soon I will be Invincible" war sein erster Roman.

Pseudonyme:

Keine bekannt

Biographie

Geboren am 21.03.1962 in Sebnitz, verbrachte sie ihre früheste Kindheit mitten im Wald. Diese Nähe zur Natur prägte ihr Leben ganz entscheidend.
Nach dem Umzug der Familie nach Dresden kam ein reges Interesse an Museen und Kunstsammlungen hinzu. Hier konnte sie auch ihrer zweiten Leidenschaft, nach den Haustieren, dem Schmökern von Büchern aller Themen, frönen. Nach der Lehre zur Wirtschaftskauffrau im Einzelhandel verschlug es sie für einige Jahre an die Ostsee. Inspiriert durch die Schönheit der Landschaft begann sie ihre Kreativität, die sie bisher nur in selbst kreierten Stick- und Knüpfbildern ausgelebt hatte, in selbst gestaltete Kalender zu stecken.
Bald genügten die Bilder nicht mehr und die letzten zwei bis drei Seiten wurden mit Kurzgeschichten gefüllt. Diese gingen dann im Bekanntenkreis von Hand zu Hand. Auf Drängen ihrer Freunde fasste sie schließlich den Mut, ihre Lieblingsgeschichte nieder zu schreiben. So entstand ihr erstes Buch "Nigel - Aschenputtel entdeckt das Paradies". Kurzgeschichten und Anekdoten von ihr sind auch im Onlinemagazin Geisterspiegel zu finden.

Pseudonyme: keine bekannt

Biographie

Thomas Plischke wurde 1975 in Ludwigshafen am Rhein geboren und studierte zunächst Psychologie sowie Sozialwissenschaften in Mannheim, absolvierte dann aber eine Ausbildung als Verlagskaufmann, um schließlich in Hamburg ein Studium der Amerikanistik, Anglistik und Medienkultur aufzunehmen.
Schon seit frühester Kindheit setzte er sich mit der Phantastik in all ihren Spielarten auseinander; mit dem Studium wurde diese Berufung schließlich auch zum Beruf. Er lebt als freier Autor, Journalist und Lehrbeauftragter gemeinsam mit Mann und Frau in der Hansestadt Hamburg.
Zu seinen bisherigen Werken zählen eine Reihe von Romanen, zwei preisgekrönte Kurzgeschichten und ein prämiertes Theaterstück.

Thomas Plischke im Interview mit Erik Schreiber

Pseudonyme: keine bekannt

Homepage: www.im-plischke.de

Biographie

Stephan Russbült schreibt über sich auf seiner Homepage:
Ich wurde am 22.12.1966 in Rendsburg geboren. Meine Vorfreude auf Weihnachten ließ mich einfach nicht länger warten. Leider musste ich feststellen, dass meine Eltern zu diesem Zeitpunkt eine andere Sprache sprachen und meiner Wunschliste nicht nachkamen. Das änderte sich im Laufe der nächsten Jahre. Mein Vater und meine Mutter verschleppten mich in einen kleinen Ort namens Fockbek, wo ich dann zu der stattlichen Größe von 1,75 Metern heranwuchs. Mit unerfahrenen siebzehn Jahren und blonden Haaren entschloss ich mich einen kaufmännischen Beruf zu erlernen. In der Zwischenzeit hatte ich natürlich die eine oder andere Schule besucht und mir mehr oder weniger wertvolles Wissen angeeignet. Nach meiner Lehre zog ich vier Jahre lang in einen Krieg, der zum Glück nie stattfand und kehrte als verlorener Sohn wieder heim. Schnell verlangten meine Gene nach einer eigenen Wohnung und mehr sinnlosem Wissen. Ich studierte ein wenig die Wirtschaft, tagsüber in einer Universität und abends in umliegenden Lokalitäten. Als ich aus den reichhaltigen Erfahrungsschätzen der Mentoren und Gastwirte gelernt hatte, dass man nicht mehr ausgeben durfte, als man einnahm, entschloss ich mich einem ordentlichen Gewerbe nachzugehen. Diese wichtige Erkenntnis machte mich unfähig in die Politik zu gehen, somit arbeitete ich als Kaufmann. Meine begrenzte Genialität und meine beschränkten Einnahmen - oder war es anders herum? egal - erlaubten es mir, eine eigene Behausung in einem kleinen Dorf namens Lohklindt (umgangssprachlich übersetzt = niedriger Berg) zu errichten. Der Ort war soweit von der Außenwelt entfernt, dass sich deren Einwohner immer noch über die Erfindung der Elektrizität freuten. Als ich meine Frau kennen lernte berichtete sie mir von großen Städten und Metropolen hinter dem Horizont. Gierig nahm ich all diese Geschichten in mir auf. Mittlerweile haben wir zwei Kinder und träumen davon irgendwann einen dieser Orte aus den Geschichten meiner Frau zu besiedeln. Im Jahre 2004 schrieb ich meinen ersten Roman - "Die Oger". Bis zum heutigen Tage bin ich damit beschäftigt all meinen Freunden und meiner Familie zu erklären, dass die Charaktere rein fiktiv sind und keinen Bezug zu noch lebenden Personen haben ... höchstens einige Wesensmerkmale.

Mein größtes Hobby ist das Rollenspiel (um Missverständnissen vorzubeugen, dass Pen and Paper Rollenspiel). 1983 fing diese Leidenschaft mit D&D an. Mittlerweile hat sie sich auf Call of Cthulhu und Shadowrun erweitert. Meine Spielergruppe und ich haben im Laufe der Zeit alle Versionsveränderungen mitgemacht und dementsprechende Höhen und Tiefen durchlebt. Unsere Spielrunden finden immer noch am Freitagabend statt und sind geprägt von Fast Food, diätunverträglichen Getränken sowie "Tankstellennaschis" und unendlichen Regeldebatten (Danke nochmals an Andreas). Weiterhin lese ich gern, natürlich Fantasy, und habe die Eigenart, die Bücher danach aufzubewahren. Meine Sammlung umfasst derweilen stattliche 1800 Romane. Am liebsten sind mir Autoren, die mich mit einer Portion Humor und einer Prise Zynismus zum Schmunzeln bringen. Noch zu erwähnen ist, dass ich ein ausgesprochener Kinofan bin.

Quelle: www.russbuelt.net

Pseudonyme:

keine bekannt

Biographie

Christian Kracht (* 29. Dezember 1966 in Saanen) ist ein schweizerischer Schriftsteller und Journalist.
Christian Kracht besuchte mehrere Elite-Internate, unter anderem die Schule Schloss Salem und die Lakefield College School in Lakefield, Ontario, Kanada. Kracht ist Absolvent des Sarah Lawrence College in Bronxville, New York, USA. In Deutschland war Kracht als Journalist für B.Z., Tempo und Der Spiegel tätig. Mitte der 1990er Jahre ging er als Indienkorrespondent des Spiegels nach Neu-Delhi, als Nachfolger von Tiziano Terzani. Anschliessend lebte Kracht für mehrere Jahre in Bangkok im Gebäude der ehemaligen jugoslawischen Botschaft und bereiste von dort aus verschiedene Staaten Asiens.
Krachts Vater, Christian Kracht sen., war in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts Generalbevollmächtigter Axel Springers. Christian Kracht lebte zuletzt mit seiner Frau, der Regisseurin Frauke Finsterwalder, in München, derzeit leben sie in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires.

(Quelle: Wikipedia.de / hier geht es zum Urspungsartikel / Copyright nach GNU )

Pseudonyme:

Keine bekannt

Biografie

Kalju Kirde wurde am 02. Dezember 1923 in Lelle, Kreis Pernau, Estland geboren. Sein Vater war der Professor für Geophysik Karl August Frisch. Seine Mutter war Alma Frisch. Die Familie hieß bis zur Estonisierung Kirsch, ihr Name wurde dann in Kirde umgeändert. Kalju Kirde besuchte das Gymnasium und machte sein Abitur 1942.
Fünf Monate nach dem Abitur erhielt er die Einberufung zur Luftwaffe der deutschen Wehrmacht. 1944 marschierte die Rote Armee in Estland ein und Kalju musste das Land verlassen. Nach der Kapitulation floh er nach Göttingen, wo sich seine Eltern niedergelassen hatten. Ab Herbst 1945 und bis 1949 studierte er Physik. Seine Eltern wanderten 1950 ohne ihn nach Amerika aus. In schwierigen Zeiten schlug er sich als Gelegenheitsarbeiter durch, bis er 1958 die Prüfung zum Diplom-Physiker ablegen durfte. Er arbeitete bis 1988, als er pensioniert wurde, im Max-Planck-Institut in Göttingen. 1962 heiratete er und bekam mit seiner Frau drei Kinder.
Schon als junger Bursche entwickelte er ein großes Interesse an unheimlichen Erzählungen, mit einem Schwerpunkt auf den Werken von Howard Philip Lovecraft. Sein Wissen war immens, und in Verbindung mit Franz Rottensteiner kam es zu ersten Veröffentlichungen über die Phantastik. 1968 wurde im Insel Verlag darüber nachgedacht, eine Reihe ins Leben zu rufen, die sich mit der phantastischen Literatur auseinandersetzte. Grund war wohl der Erfolg des Lovecraft'schen Erzählbandes. Herausgeber der Bibliothek des Hauses Usher wurde Kalju Kirde.
Ich persönlich lernte ihn nur einmal kurz kennen. In den Jahren 1982 bis 1984 fuhr ich täglich von Kassel nach Hannover zur Umschulung und musste tagtäglich in Göttingen umsteigen. Ich hatte mich einmal mit ihm verabredet, weil ich für mein Clubmagazin Land der dunklen Schatten ein Interview machen wollte.
Für diesen kleinen Rückblick musste ich wegen Festplattencrash auf einige alte handschriftliche Informationen zurückgreifen. Ich denke, Franz Rottensteiner und Robert Bloch und Gerhard Lindenstruth werden weitaus mehr zu Kalju Kirde beitragen können. Es wäre daher gut, auf deren Nachruf zu achten.
Kalju Kirde starb am 29.06.2008 im Alter von 84 Jahren.
(Biografie von Erik Schreiber)

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Biografie

Peter Mennigen wurde 1952 in Bonn geboren und wuchs im wenige Kilometer entfernten Meckenheim auf. In Köln studierte er Kunst und Design. Nach Abschluss des Studiums widmete er sich der Schriftstellerei. Zunächst schrieb er deutsche und internationale Comics (wie "Lucky Luke"), verfasste dann aber zunehmend Bücher. Neben erfolgreichen Romanen, Jugendbüchern (u. a. "Käpt’n Blaubär") und Hörspielen schrieb er Skripte für Fernsehshows und TV-Serien. Er produzierte auch TV-Filme und war als Autor bei internationalen Projekten der "Europäischen Union", tätig.

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