Biografie

Detlev Horn, wie er mit richtigem Namen heißt, wurde 1951 geboren und ist von Beruf Standesbeamter.

Bereits in den späten 70er Jahren machte der junge Autor durch Romane in der Terra Astra-Reihe auf sich aufmerksam. Weitere Erfahrungen sammelte er in der Atlan-Serie, bis er schließlich von 1981 bis 1985 für Perry Rhodan schrieb.

Biografie und Foto mit freundlicher Genehmigung der Pabel Moewig KG

Pseudonym: Detlev G. Winter

Biografie

Marianne Sydow wurde 1944 unter dem bürgerlichen Namen Marianne Ehrig geboren, benutzte aber schon für ihre erste Veröffentlichung ein männliches Pseudonym als Garry McDunn, während sie hauptberuflich noch als Telefonistin und Verkäuferin arbeitete. 1975 wechselte sie vom Zauberkreis-Verlag zu Pabel, wo sie zunächst für Terra Astra und Atlan schrieb, später auch für Perry Rhodan..

Die erste Frau im Autoren-Team liebt Ringelnatz, ihren Biogarten und Kleintiere und fühlt sich - nach eigener Aussage - nicht zu literarischen Heldentaten berufen. Sie ist zufrieden, wenn sie ihre Leser unterhalten kann. Und das ist ihr vor allem durch einfühlsame Beschreibungen der agierenden Personen gelungen.

So ist es auch erklärlich, daß sie lieber Romane schreibt, in denen sie ihre ganze Kreativität entfaltet, als Exposés, wie sie das lange Zeit für die ATLAN-Serie tat. Marianne Sydow schied mit Perry Rhodan Heft 1588 aus der Serie aus.

Pseudonyme: Marianne Sydow, Gary McDunn

Homepage: http://www.villa-galactica.de/

Der Bestandskatalog der Sammlung Ehrig - mit einem Interview mit Marianne Ehrig

 

Biographie

Hermann Lühr, geb. 16.1.1953. Verheiratet, zwei erwachsene Töchter. 27 Jahre als Graveur gearbeitet, 1995 dann Umschulung zum Altenpfleger, arbeite noch in dem Beruf. Wohnhaft in Schöningen (Niedersachsen). Früher zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitungen, Literaturzeitschriften und Anthologien: Lyrik und Prosa. Seit 1999 schreibt er utopische Romane, die in einem realen Umfeld spielen und einen geschichtlichen Hintergrund haben. "Die Kristallpyramide" ist seine erste Buchveröffentlichung.

Pseudonyme:

Keine bekannt

Lovecraft, Howard Phillips : 20.08.1890 - 15.03.1937
Eine Biografie von Katrin J. Krüger

Im Geschichtenzyklus um den Silbernen Schlüssel kehrt Randolph Carter zum Sonnensystem zurück und gleitet auch am Planeten Neptun vorbei. In der Atmosphäre des Planten entdeckt er weiße, pilzförmige Dinge, die dort zu lauern scheinen. Als die Voyager 2 im Jahr 1989 den Planten kreuzt, entdeckt sie dort Wolken in der Atmosphäre des Neptun, die dieser Beschreibung haargenau gleichen.

Ein Zufall?

Biographie

Philip José Farmer (* 26. Januar 1918 in North Terre Haute, Indiana; gest. 25. Februar 2009 in Peoria, Illinois) war ein US-amerikanischer Schriftsteller. Farmer wurde vor allem durch seine über 70 Science-Fiction- und Fantasyromane und über 100 Kurzgeschichten bekannt.
Seine erste Science-Fiction-Erzählung O’Brien and Obrenov erschien 1946 und war nicht besonders vielversprechend. Doch 1952 wurde Farmer mit der Erzählung The Lovers (dt. "Die Liebenden") schlagartig bekannt. Die Geschichte handelt von der sexuellen Beziehung eines Mannes von der Erde zu einem außerirdischen Wesen. Zum ersten mal wurde das Thema Sex in eine Science-Fiction-Geschichte eingebunden und verursachte im prüden Amerika der 1950er-Jahre einen handfesten Skandal. Ein Jahr später wurde Farmer als bester Nachwuchsautor mit dem Hugo Award geehrt. Eine Romanfassung der Erzählung erschien 1961.
Im Nachfolgenden schrieb Farmer diverse Erzählungen, die sein Image als Tabubrecher kräftigten, wie Mother ("Mutter"), Open to Me, My Sister ("Der Bruder meiner Schwester") oder The Alley Man ("Der Müllkutscher"), die sexuelle Themen, wie beispielsweise Inzest, beinhalten.
Farmer hat vor allem mit seinen Abenteuerromanen, die auf exotischen Welten spielen, Erfolg. Hier ist insbesondere seine Romanreihe zu erwähnen, die in der Flusswelt spielt, einer künstlich erschaffenen Welt, in der alle Menschen, die seit der Steinzeit auf der Erde gelebt haben, gleichzeitig wiederauferstanden sind. Mit dem ersten Roman der Reihe To Your Scattered Bodies Go ("Die Flusswelt der Zeit") gewann er 1972 erneut den Hugo Award.
Verschiedene von Farmers Arbeiten beziehen existierende Charaktere aus Literatur und Geschichte mit ein. So füllt The Other Log of Phileas Fogg ("Das echte Log des Phileas Fogg") die Zeitabschnitte, die in Jules Vernes In achtzig Tagen um die Welt nicht beschrieben wurden. The Wind Whales of Ishmael ("Ismaels fliegende Wale") ist eine Fantasy-Fortsetzung von Moby Dick, A Barnstormer in Oz ("Ein Himmelstürmer in Oz") die Science Fiction-Fortsetzung von L. Frank Baums Oz-Büchern.
1999 erschien mit The Dark Heart of Time: A Tarzan Novel (Das dunkle Herz der Zeit) der erste offizielle Tarzan-Roman von Farmer. Am 22. März 2003 sendete der Fernsehsender SciFi-Channel eine Fernsehfassung des ersten Romans des Flusswelt-Zyklus’ unter dem Titel Riverworld mit einem stark veränderten Handlungsablauf. Die Sendung war als Pilotfolge für eine Fernsehserie gedacht, die bis heute aber nicht realisiert wurde.
Farmer schrieb auch einen Drehbuchentwurf für einen Nachfolgefilm von George Páls Film "Doc Savage - Der Mann aus Bronze" (Doc Savage: The Man of Bronze, 1975) unter dem Titel Doc Savage and the Cult of the Blue God, der nach der enttäuschenden Resonanz des Films jedoch nicht verwirklicht wurde. Der Entwurf wurde 2006 in der Sammlung Pearls From Peoria veröffentlicht.
Farmer war verheiratet, hat zwei Kinder und lebte zuletzt in Peoria (Illinois).

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Pseudonyme:

Keine bekannt

Biographie

Arno Otto Schmidt (* 18. Januar 1914 in Hamburg; gest. 3. Juni 1979 in Celle) war ein deutscher Schriftsteller.

Vor 1945:
Der Sohn des Polizeibeamten Friedrich Otto Schmidt (1883-1928) und von Clara Gertrud Schmidt (geb. Ehrentraut, 1894-1973) verbrachte seine Kindheit in Hamburg-Hamm. Er lernte schon mit drei oder vier Jahren lesen, gemeinsam mit seiner drei Jahre älteren Schwester Luzie (später Lucy Kiesler, 1911-1977). Die Lektüre wurde für den jungen Schmidt eine Möglichkeit, um der Armut und dem tristen Familienleben, das sich vornehmlich in einer Wohnküche abspielte, zu entfliehen. Zeitlebens ist er ein unersättlicher "Bücherfresser" und exzessiver Leser geblieben. Zu seinen ersten und folgenreichen Leseerlebnissen gehörten die Romane von Jules Verne. 1928, nach dem Tod des Vaters, zog die Familie von Hamburg nach Lauban (Schlesien) um; diesen Wohnort beschreibt Schmidt folgendermaßen: "Kleinstadt von 14000 Einwohnern. Große TaschntuchFabrikn; EisenbahnAusbesserungsWerk. Bei LESSING findet sich irgndwo ein Brief, des Sinnes: der Magistrat von L könne ihn kreuzweis’: Ich habe dem nichts hinzuzusetzen." Nach dem Abitur in Görlitz, Fortbildung und Arbeitslosigkeit wurde er Angestellter in einer Textilfabrik (Greiff Mode) in Greiffenberg (Schlesien). 1937 heiratete Schmidt in Greiffenberg Alice Murawski (1916-1983), die an zahlreichen literarischen Projekten mitarbeitete. 1938 unternahmen sie eine einwöchige Reise nach London; dies war der längste bekannte gemeinsame Auslandsaufenthalt der beiden. Nach eigenen Angaben begann Schmidt bereits Mitte der 1930er Jahre mit literaturhistorischen Forschungen zu Friedrich de la Motte Fouqué; die schriftlichen Ausarbeitungen gingen fast sämtlich im Zweiten Weltkrieg verloren. Vermutlich hat er auch Anfang der 30er Jahre eine Arbeit für ein Karl-May-Jahrbuch an den Karl-May-Verlag geschickt. Schmidt wurde 1940 zur Wehrmacht (Artillerie) eingezogen; zunächst stand er im Elsass, dann ab 1942 in Norwegen. Im letzten Kriegsjahr meldete er sich an die Front, um einen kurzen Heimaturlaub zu bekommen, in dem er die Flucht seiner Frau nach Westen organisierte. Er kam nach kurzem Kampfeinsatz in Niedersachsen in englische Kriegsgefangenschaft.

1945 bis 1958 (Cordingen, Kastel, Darmstadt):
Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete Arno Schmidt zunächst als Dolmetscher und trat 1949 mit der Erzählung Leviathan erstmals hervor. Das Ehepaar lebte damals noch in Cordingen (Bomlitz, Niedersachsen), wurde aber bald nach Gau-Bickelheim (Rheinland-Pfalz) umgesiedelt. Im Rahmen der wieder aufgenommenen Fouqué-Studien reiste er 1954 zusammen mit seiner Frau für wenige Tage über Ahlden nach Ost-Berlin; Beobachtungen dieser Reise, die seine Frau in ihr Tagebuch notierte, verarbeitete Schmidt in seinem Roman Das steinerne Herz. Als Schmidt wegen Gotteslästerung und Verbreitung unzüchtiger Schriften angeklagt wurde, zog er - mit tatkräftiger Unterstützung des Malers Eberhard Schlotter - aus dem katholischen Kastel (an der Saar in Rheinland-Pfalz gelegen) in das protestantische Darmstadt, wo das Verfahren gegen ihn erwartungsgemäß eingestellt wurde.

1958 bis 1979:
Ende November 1958 kam es zum Umzug nach Bargfeld in Niedersachsen, dem letzten Wohnort des Dichters. Nur selten verließ Schmidt Bargfeld zu Tagesausflügen oder wegen mehrtägiger Verwandtenbesuche; eine solche Ausnahme war die Fahrt im August 1962, als er zusammen mit seiner Frau abermals nach Ost-Berlin fuhr. Im Hause Schmidt wurde am 20. August 1963 ein Schwarzweiß-Fernseher installiert, der prompt literarisch verarbeitet wurde. Nach mehrjährigen Vorarbeiten veröffentlichte Schmidt 1970 das Hauptwerk Zettels Traum. 1973 erhielt Schmidt den Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main; die Dankesrede in der Paulskirche verlas Alice Schmidt. Arno Schmidt starb am 3. Juni 1979 an den Folgen eines Gehirnschlags im Krankenhaus Celle; das Prosawerk Julia, oder die Gemälde blieb unvollendet.

Weiteres:
Arno Schmidt war nach 1945 mit Alfred Andersch, Wilhelm Michels, Eberhard Schlotter und Hans Wollschläger freundschaftlich verbunden. Er stand mit Max Bense in Kontakt, dem er in der "Gelehrtenrepublik" ein (literarisches) Reiterstandbild widmete. Er übersetzte zahlreiche Werke aus dem Englischen - zunächst zeitgenössische Romane im Auftrag verschiedener Verlage, dann Schriften von Stanislaus Joyce und schließlich Gedichte und Prosawerke von Edgar Allan Poe, einen Band mit frühen Erzählungen von William Faulkner sowie Romane von Wilkie Collins, Edward Bulwer-Lytton und James Fenimore Cooper. Kurz vor seinem Tod fand er in Jan Philipp Reemtsma einen Mäzen, der ihn 1977 finanziell mit 350.000 DM, dem Betrag des Literatur-Nobelpreises, unterstützte und ihn dadurch von materiellen Sorgen befreite. Seine Witwe, Alice Schmidt, gründete 1981 mit Jan Philipp Reemtsma die Arno Schmidt Stiftung und starb 1983 in Bargfeld unversehens. Dave Winer, der Nestor des Bloggens, ist ein Großneffe von Arno Schmidt.

Literarisches Schaffen:
Arno Schmidts Werke sind gesättigt von Alltagsdingen eines zeitgenössischen Durchschnittsbürgers der Bundesrepublik Deutschland. Seine Sprache orientiert sich dabei oft an Dialekten. Das Schriftbild wirkt auf den ersten Blick ungewöhnlich, da sich Schmidt vor allem in den späteren Werken nicht unbedingt an die Rechtschreibung des Duden hält, sondern eigene, an die Aussprache angelehnte Schreibweisen verwendet. Zugleich gibt es sehr viele Bezüge insbesondere zur deutschen und englischen Literatur, wobei dann z. B. für das Alterswerk Abend mit Goldrand (1975) so entlegene Dichtungen wie die Martina des Hugo von Langenstein (Ende 13. Jh.) handlungskonstituierend werden können. Schmidt gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller im deutschen Sprachraum nach dem Zweiten Weltkrieg; die Verbindung von traditionellem Erzählen und avantgardistischer Schreibtechnik begründet seine besondere Stellung in der deutschsprachigen Literatur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Gleichzeitig war Schmidt einer der großen Kenner der Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts, speziell aus dem deutschsprachigen Raum. Sein besonderes Interesse galt Autoren, die in ihrer literarischen Qualität verkannt und/oder vergessen waren. Seine vom Süddeutschen Rundfunk produzierten Radio-Essays waren in Dialogform gebrachte Plädoyers für die Neuedition zahlreicher "unerledigter Fälle" in der Literaturgeschichte. Aufgrund dieser Anregungen entstand später die Reihe Haidnische Alterthümer.

(Quelle: Wikipedia.de / hier geht es zum Urspungsartikel / Copyright nach GNU )

Pseudonyme:

Arno Schmidt

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Biographie

Joss Hill Whedon (* 23. Juni 1964 in New York) ist ein US-amerikanischer Drehbuchautor, Produzent, Regisseur und Comic-Autor.
Er ist der Erfinder der Fernsehserien Buffy - Im Bann der Dämonen (1997-2003), Angel - Jäger der Finsternis (1999-2004) und Firefly (2002-2003). Außerdem ist er der Drehbuchautor des vierten Teiles der Alien-Tetralogie Alien - Die Wiedergeburt (original Alien: Resurrection) (1997) und Autor diverser Comics, die teilweise auf den von ihm kreierten Fernsehserien basieren.
Whedon, der in Manhattan (New York) aufwuchs, besuchte zunächst die Riverdale School, bevor er für sein letztes Schuljahr nach England ging und dort am Winchester College seinen Abschluss machte. Dieses ist bekannt als eine reine Jungenschule mit hohen akademischen Ansprüchen.
Nach seinem Abschluss kehrte er in die Vereinigten Staaten zurück, um am Wesleyan College, Connecticut, ein Studium mit Hauptfach Film zu beginnen und 1987 erfolgreich abzuschließen.
Nach seinem College-Abschluss begann Whedon, sogenannte spec scripts zu verfassen - Drehbuchentwürfe, die Autoren auf eigene Verantwortung erstellen und versuchen, sie an Produktionsstudios zu verkaufen. Zwar schaffte er es nicht, seine Werke zu veräußern, jedoch fand er 1988 eine Anstellung als Autor bei der Fernsehserie Roseanne. Während dieser Zeit arbeitete er auch am Drehbuch zu Buffy - Der Vampir-Killer (original Buffy the Vampire Slayer). Dieses konnte er an Sandollar Productions verkaufen, allerdings dauerte die Umsetzung zu einem Kinofilm mehrere Jahre.
Zwischenzeitlich verließ Whedon Roseanne und arbeitete kurzzeitig als Autor und Co-Produzent bei der Serie ...Eltern sein dagegen sehr bzw. Eine Wahnsinnsfamilie (verschiedene deutsche Titel angegeben) (original Parenthood).
1991 folgte die Verfilmung von Buffy, der Vampirkiller durch die Regisseurin Fran Rubel Kuzui. Mit dieser Umsetzung seiner Idee war Whedon nicht zufrieden, sie kam auch beim Publikum nicht an und besitzt heute B-Movie-Status.
Daraufhin gelang es Whedon erstmalig, ein Script (namens Suspension) zu verkaufen, jedoch kam es letztendlich nicht zur Produktion eines Filmes.
Allerdings hatte Whedon sich mittlerweile einen guten, professionellen Ruf erarbeitet, so dass er von nun an häufiger als sogenannter Script Doctor arbeitete. So nennt man Autoren, die Drehbücher für bereits weit fortgeschrittene Filmprojekte überarbeiten. Zwar wird diese Arbeit oftmals nicht in den Filmcredits gewürdigt, hat aber nicht selten großen Einfluss auf den letztendlichen (finanziellen) Erfolg der Produktion. Allerdings werden bisweilen auch mehrere Script Doctors nacheinander in einem Projekt verschlissen, bis die Ausarbeitung das Gefallen der Produzenten findet.
Whedon arbeitete 1993/94 zunächst am Drehbuch von Speed, nach dessen Erfolg er auch am Projekt Waterworld beteiligt war - bei dem er jedoch nur geringen Einfluss auf das Endprodukt hatte.
1994 gelang es ihm erneut, eines seiner spec scripte zu verkaufen, doch auch Afterlife wurde nicht produziert.
Sein nächster Auftrag als script doctor wurde der Disney Enterprises Film Toy Story, bei dem Whedon auch als Co-Autor genannt wurde und der ihm eine Oscarnominierung einbrachte. Diese positive Publicity brachte ihm ein weiteres Engagement - beim Film Twister - ein.
1996 entwickelte man im Produktionsstudio 20th Century Fox den Plan, eine Umsetzung von Buffy, der Vampirkiller als Fernsehserie für den US-Fernsehsender The WB zu versuchen - Buffy - Im Bann der Dämonen. Whedon und die anderen Rechteinhaber wurden angefragt und Whedon - dem das Projekt noch sehr am Herzen lag - übernahm es selbst, die Serie zu entwickeln. In diesem Rahmen gründete Whedon die Produktionsfirma Mutant Enemy Inc. Nachdem sich die Serie bei den Zuschauern durchsetzen konnte, wurde zwischen Mutant Enemy und 20th Century Fox ein Entwicklungsvertrag geschlossen, der Whedon längerfristig an das Studio binden sollte.
Im Rahmen von Buffy erhielt Whedon erstmalig die Gelegenheit, bei einer Fernsehproduktion Regie zu führen, wie er es auch in all seinen folgenden Serien tat
.Im Herbst 1997 erhielt Whedon den Auftrag zum Drehbuch für den vierten Teil der Alien Filmreihe zu schreiben: Alien - Die Wiedergeburt (original Alien: Resurrection). Ironischer Weise wurde seine Arbeit hier durch mehrere script doctors den Erwartungen der Produzenten angepasst.
Nach dem mehrjährigen Erfolg von Buffy war das nächste größere Projekt aus dem erwähnten Entwicklungsvertrag die Spin-off-Serie Angel - Jäger der Finsternis (original: Angel), dem Whedon ab 1999 sein Hauptaugenmerk widmete. Diese Serie wurde in Zusammenarbeit mit David Greenwalt entwickelt. Hauptcharakter ist der aus Buffy bekannte Angel, ein Vampir mit Seele, der in Los Angeles für die Menschheit kämpft.
Schließlich entwickelte Whedon ab 2002 zusammen mit Tim Minear ein weiteres Projekt: die Serie Firefly, die schließlich auf dem US-Fernsehsender FOX ausgestrahlt wurde. Bei Firefly handelte es sich um ein Science Fiction-Setting, in das viele Elemente des klassischen Western eingearbeitet wurden. Dabei kam es jedoch von Anfang an zu künstlerischen Differenzen mit den Studio- und Senderverantwortlichen. Als die Serie schließlich die Erwartungen in die Einschaltquoten nicht erfüllte, wurde sie zu Jahresbeginn 2003 nach einer halben Staffel abgesetzt.
2003 lief nach sieben Jahren auch Buffy aus. Eine Vielzahl von weiteren Spin-off-Serien wurde entwickelt, aber letztlich nicht realisiert.
2004 wurde schließlich klar, dass Angel nach fünf Staffeln von TheWB auslaufen gelassen würde.
Ende desselben Jahres löste Whedon den Entwicklungsvertrag von 1997 - ein Jahr vor dessen Ablauf - auf. Somit blieb die Produktionsfirma Mutant Enemy Inc. ohne laufenden Einnahmen für die Produktion neuer Serien - dies bedeutete einen de facto Rückzug aus dem Fernsehgeschäft. In diesem Zusammenhang muss darauf hingewiesen werden, dass es nach der Absetzung von Firefly auch beim Auslaufen von Angel dem Vernehmen nach hauptsächlich um finanzielle und (sender-)politische Erwägungen gegangen war, weniger um kreative. So war Angel im Jahr seiner Absetzung die Serie mit den zweithöchsten Quoten auf dem ausstrahlenden Sender und die Zuschauerschaft hatte eine kürzlich erfolgte Umorientierung der Serie erfolgreich angenommen.
Nachdem ab 2003 die DVD-Veröffentlichung von Firefly sehr erfolgreich war, gelang es Whedon, ein Script für einen auf dieser Serie beruhenden Kinofilm namens Serenity zu verkaufen. Bei diesem Film hat Whedon auch Regie geführt. In den USA startete der Film am 30. September 2005 in den Kinos, deutscher Starttermin war der 24. November 2005.
Über seine Beschäftigung mit dem Medium Film hinaus betätigt sich Whedon zwischenzeitlich als Comicautor. Selbst ein bekennender Fan dieser Kunstform, entwarf er die bei Dark Horse Comics erschienene Mini-Serie Fray, die in der Zukunft des Buffy-Universums spielt.
Wie andere Autoren der Fernsehserie Buffy hat auch Whedon einen Beitrag an der Comicumsetzung dieser Serie gehabt: er verfasste den Haupthandlungsbogen der fünfteiligen Mini-Serie Tales of the Vampires und drei Geschichten der Anthologie Tales of the Slayer.
Whedon beschäftigt sich momentan im Comic-Bereich mit der auf 12 Teile ausgelegten Astonishing X-Men Sub-Serie in der X-Men Serie von Marvel Comics.
Bei Dark Horse Comics platzierte Whedon im Jahr 2005 eine dreiteilige Mini-Serie namens Serenity, die eine Geschichte aus der Zeit zwischen der Fernsehserie Firefly und dem Kinofilm Serenity erzählt. Die Hefte erlebten mehrere Auflagen. Anfang 2006 wird die Geschichte in einem Sammelband nochmals neu aufgelegt. Co-Autor ist Brett Mathews, die Zeichnungen stammen von Will Conrad.
Whedon hatte einen Vorvertrag abgeschlossen, demzufolge er für die Produktion und Regie eines Kinofilms auf der Basis der Comicserie Wonder Woman verantwortlich sein sollte. Nach längerer Vorbereitungszeit schied er jedoch wegen unterschiedlicher kreativer Vorstellungen aus dem Projekt aus. Ein weiteres Projekt (bei Universal Pictures), ein Fantasy-Thriller mit dem Titel "Goners" erzählt von einem Mädchen namens Mia, das auf mystische Weise im Untergrund der Stadt und der Gesellschaft lebt. Die Arbeit wurde durch seine engagierte Teilnahme am Streik der Drehbuchautoren 2007 unterbrochen.
Sein aktuelles Fernsehprojekt ist Dollhouse, die Serie handelt von einer Gruppe von Geheimagenten, deren Persönlichkeit manipuliert wird, unter anderem Eliza Dushku als Echo, welche auch den zweiten Teil der Produzentenarbeit übernimmt. FOX kündigte den Start der Serie für Januar 2009 an.
2008 produzierte Joss Whedon ein dreiteiliges Musical namens "Dr. Horrible’s Sing-Along Blog", das wenige Tage kostenlos im Internet zu sehen war. Es ist jetzt gegen Gebühr im US-amerikanischen und kanadischen iTunes Store herunterzuladen, außerdem wird es auf der Videoplattform Hulu weltweit zum werbefinanzierten Streaming angeboten. Die Hauptrollen in den jeweils ca. zehnminütigen Episoden haben Neil Patrick Harris, Nathan Fillion und Felicia Day.

(Quelle: Wikipedia.de / hier geht es zum Urspungsartikel / Copyright nach GNU )

Pseudonyme:

Joss Whedon

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Biographie

Aaron Allston (* 1960 in Corsicana, Texas, USA) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller. Im deutschsprachigen Raum ist Allston als Autor von Star Wars-Romanen bekannt.

Nach eigenen Angaben begann Allston im Alter von 11 Jahren zu schreiben. Er studierte u.a. Journalismus und besuchte in Denton die High School. Nach dem Ende der High School zog er nach Austin, der Hauptstadt von Texas und besuchte dort die University of Texas. Er wurde Mitarbeiter des Magazins Space Gamer, später arbeitete er als Designer von Spielen. Nebenbei betätigte er sich weiterhin als Autor und veröffentlichte 1988 seinen ersten Roman.

(Quelle: Wikipedia.de / hier geht es zum Urspungsartikel / Copyright nach GNU )

Pseudonyme:

Keine bekannt

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