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Startseite - Film - Horror & Mystery - Yo-Yo Girl Cop
Yo-Yo Girl Cop
Film - Horror & Mystery (F)

Titel: Yo-Yo Girl Cop
Originaltitel: Sukeban Deka: Kodo nemu = Asamiya Saki
Regie: Kenta Fukasaku
Drehbuch: Shoichi Maruyama
Darsteller: Aya Mahuura, Rika Ishikawa, Shunsuke Ishikawa.
Laufzeit: ca. 98 Min
Deutscher Vertrieb: rapid eye movies
Japan 2006

Eine Besprechung / Rezension von Jean Lüdeke
(weitere Rezensionen von Jean Lüdeke auf fictionfantasy findet man hier)

Diese Dame dreht richtig auf: Ein hitzköpfiges Teenie-Girl, stahlhart wie sexy, dessen gefährlichste Waffe ein tödliches Jo-Jo ist, wird hier von der Polizei beauftragt, in einer Schule aufzuräumen, denn hier werden auf einer diabolischen Internetseite Baupläne für Bomben und Tipps für Selbstmordattentate geliefert ...

Nur bewaffnet mit einem tödlichen Yo-Yo wird sie zu Asamiya Saki, dem "Yo-Yo Girlcop" in einem furiosen Actioner von Kenji Fukasaku, dem Macher von Battle Royale 2 und Sohn des Kultregisseurs Kinji Fuksaku. Darüber hinaus auch eine Verfilmung des berühmten Mangas von Shinjii Wada und die Fortsetzung der sagenumwobenen wie gefeierten Sukeban-Deka-Filme aus den 80ern:

Da seine letzte Undercover-Agentin mal eben pulverisiert wurde, ist Kazutoshi Kira (Riki Takeuchi) dringend auf der Suche nach einem neuem Ersatz. Einen solchen meint er in der jungen "K" (Aya Matsuura), die momentan in New York hinter schwedischen Gardinen weilt, gefunden zu haben. Doch Kira bleibt nur wenig Zeit, um aus dem jugendlichen Enfant Terrible, die mittlerweile in Hannibal-Lecter-Manier angekettet wurde, nachdem sie elf Cops verdroschen hatte, zur verantwortungsvollen Musterschülerin umzuerziehen. Auf einer Homepage namens Enola Gay (benannt nach dem Hiroshima-Bomber) wurden schon seit einiger Zeit Anleitungen zum Bombenbau für rachewillige, hyperaktive Schüler publiziert.

Nun ist auf der Seite obendrein auch noch ein mysteriöser Countdown aufgetaucht, von dem niemand weiß, was an seinem Ende eigentlich genau passieren wird. "K", mittlerweile unter dem Codenamen "Saki Asa-miya" unterwegs, soll sich nun in jene Highschool einschleichen, zu der die Website-Betreiber bereits zurückverfolgt werden konnten.

Sie soll herausfinden, wer die Urheberschaft für diese nicht alltäglichen Begebenheiten ist. Doch bevor die fitte Saki sich ihrem Auftrag zuwenden kann, gerät sie sich erst einmal mit der dominierenden Campus-Queen (Rika Ishikawa) in die Haare. Und als sie mitbekommt, wie die schüchterne Taie (Yui Okada) von ihren Mitschülern gehänselt wird, vermöbelt sie kurzerhand eine ganze Schulklasse ...

Der eigenwillige Film mit gesellschaftskritischer Botschaft kommt als exaltierte und äußerst dynamische Girlaction daher. Für Genre-Fans ist diese einzelgängerische, minimalisierte Japan-Version von "Drei Engel für Charlie" ein Muss.

Yo-Yo Girl Cop - die Rezension von Max Pechmann

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