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Startseite - Film - Horror & Mystery - White Noise - Schreie aus dem Jenseits
White Noise - Schreie aus dem Jenseits
Film - Horror & Mystery (F)

Titel: White Noise - Schreie aus dem Jenseits
Originaltitel: White Noise
Regie: Geoffrey Sax
Drehbuch: Niall Johnson
Darsteller: Michael Keaton, Deborah Kara Unger, Ian McNeice, Sarah Strange, Chandra West
FSK: 16
Laufzeit: ca. 101 Min
USA 2004

Eine Besprechung / Rezension von Jean Lüdeke
(weitere Rezensionen von Jean Lüdeke auf fictionfantasy findet man hier)

Wes Cravens Hauscutter Patrick Lussier hat die Regie von "White Noise 2: The Light" übernommen, und das sehr professionell. Lussier inszenierte damit seinen fünften Film - und alle hatten übersinnliche Themen. Auf sein Konto gingen beispielsweise auch die drei "Dracula 2000"-Filme.

Im "White-Noise"-Vorgänger von 2005 ging es um die Frau des Architekten Jonathan Rivers (Michael Keaton), die unter seltsamen Umständen stirbt, aber versucht, mit ihrem Mann Kontakt aufzunehmen, nämlich mittels EVP ("Electronic Voice Phenomena"). Dabei handelt es sich um ein Aufnahmeverfahren für Hintergrundrauschen aus leeren Räumen ...

Hier geht es gleich dynamischer ab: Abe Dale (Fillion) wacht nach langer Zeit aus dem Koma auf. Seine Familie ist bereits tot. Ermordet durch die kaltblütige Hand eines Killers. Nichts ist mehr, wie es einmal war. Und nichts scheint so für andere, wie es eigentlich ist, muss Abe erschrocken konstatieren: Durch die Nahtod-Erfahrung, die Abe durchlitt, bietet sich ihm die Möglichkeit, die Menschen zu sehen, die vor der Schwelle des Exitus stehen. Er versucht, Leben zu retten, und muss dabei feststellen, dass er einen sehr hohen Preis bezahlen muss: Denn jeder, den Abe vor dem sicheren Tod bewahrt, wird nach 72 Stunden ein Werkzeug dunkler Mächte, und das ist alles andere als beruhigend ...

Das Original, genannt White Noise, konnte an den weltweiten Kinokassen eher mäßigen Erfolg verbuchen, traf auch in Deutschland auf beinahe ausschließlich negative Resonanz. So mag es manch einen verwundern, dass der Film noch eine Fortsetzung nach sich zog: Töten, Todgeweihte, das falsche Gleichgewicht und das Schicksal sind die gravierenden Elemente dieses Thrillers. Wenn man mit so einem andersartig aufwühlendem Film-Ereignis einsteigt, bei dem Frau und Sohn der Hauptfigur getötet werden, ist das Seh-Interesse des Publikums natürlich gigantisch, zumal der Killer noch "Es tut mir leid" von sich gibt, bevor er sich selbst eine Kugel verpasst.

Recht geradlinig verlaufen dann die ersten Handlungen Abes nach seiner ersten "Reanimation": Man versucht, einen eingeklemmten Landstreicher aus den Bahngeleisen zu befreien, eilt einem Mann unter einem Van zu Hilfe und kommt hinzu, als Schläger einen Mann von einer Brücke stürzen wollen. Da ist wirklich in diesem Sequel ordentlich Drive und Dramatik drin. Tempo und Action stimmen. und tatsächlich fühlt man sich bisweilen an die spannenden "Final Destination"-Mystery-Thriller erinnert ...

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