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Startseite - Buch - Science Fiction - Schlacht um Helsreach (Warhammer 40000)
Schlacht um Helsreach (Warhammer 40000)
Buch - Science Fiction (B)

Reihe: Warhammer 40000 - Space Marine Battles
Titel: Schlacht um Helsreach
Originaltitel: Helsreach (2010)
Autor: Aaron Dembski-Bowden
Übersetzer: Christian Jentzsch
Titelbild: Jon Sullivan
Karten: Rosie Edwards und Darius Hinks
Buch/Verlagsdaten: Wilhelm Heyne Verlag 53388 (05.09.2011); 464 Seiten; 14 €; ISBN: 978-3-453-53388-2 (TPB)

Eine Besprechung / Rezension von Erik Schreiber
(weitere Rezensionen von Erik Schreiber auf fictionfantasy findet man hier)

Im 41. Jahrtausend erleiden die Streitkräfte des Imperiums der Menschen einen Rückschlag nach dem anderen. Angriffe werden vorgetragen und die Menschen können sie nur schlecht, wenn überhaupt, zurückschlagen. Als der Planet Armageddon von Orks überfallen wird, werden die Black Templars zur Verteidigung der Stadt Helsreach entsandt. Ein selbstmörderischer Auftrag, der nicht nur von ihnen allein angenommen wird. Auch andere Orden schlagen sich im mittlerweile dritten Armageddon-Angriff mit den Feinden des Imperiums herum. Dabei ist es gar nicht verwunderlich, wenn Rivalitäten untereinander auftreten. Die Salamander, ein weiterer Orden der Spacemarines, hat einen Auftritt. Bekannt geworden sind sie vor allem durch den Roman Feuerechse, den man besser Feuersalamander genannt hätte. Schnell wird auch einem unbedarften Leser klar, dass sich die einzelnen Orden durchaus stark voneinander unterscheiden. Gleichzeitig findet sich als Pluspunkt, dass der eben erwähnte unbedarfte Leser tatsächlich nichts von Warhammer 40.000 wissen muss, um sich gut unterhalten zu fühlen. Alles, was man wissen muss, wird erklärt.

Für das Buch und die Erzählweise fand ich den Wechsel zwischen erster und dritter Person durchaus reizvoll. Die Kämpfe wurden äußerst intensiv dargestellt. Es wurde dabei zum Glück darauf verzichtet, wie in anderen Romanen der Reihe, jeden Hieb und Stich, jedes Geschoss einzeln zu beschreiben. Die Atmosphäre des belagerten Helsreach wirkt intensiv auf das Gemüt des Lesers. Die Verzweiflung der einfachen Bevölkerung ist förmlich greifbar.
Selbstverständlich sind die unvermeidbaren Differenzen zwischen den beiden Orden ein Thema des Buches, das mir überzeugend vermittelt wurde. Das Gleiche gilt für den Einsatz der Titanen, die im Kampf plötzlich neue Dimensionen der Berichterstattung eröffneten. Mich hat das Buch nicht vollends befriedigt, dennoch war es überaus gut in Szene gesetzt und liefert einen gelungenen Abschluss.

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