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Startseite - Buch - Fantasy - Blood Magic - Weiß wie Mondlicht, rot wie Blut
Blood Magic - Weiß wie Mondlicht, rot wie Blut
Buch - Fantasy (B)

Reihe: ~
Titel: Blood Magic - Weiß wie Mondlicht, rot wie Blut
Originaltitel: Blood Magic (2011)
Autorin: Tessa Gratton
Übersetzer: Anne Brauner
Titelbild: Andrejs Pidjass
Buch/Verlagsdaten: cbj Verlag (18.07.2011); 443 Seiten; 19,99 €; ISBN; 978-3-570-15286-7 (gebunden mit Schutzumschlag)

Eine Besprechung / Rezension von Erik Schreiber
(weitere Rezensionen von Erik Schreiber auf fictionfantasy findet man hier)

Sillas Eltern starben auf tragische Weise. Seither ist das Leben von Silla und ihrem Bruder Reese aus dem Ruder gelaufen. Es als ein einziges Chaos zu bezeichnen ist vielleicht noch zutreffender. Die unbekannte Tante Judy zieht bei ihnen ein und kümmert sich ab sofort um die Geschwister. Ein kleines Paket wird später Silla der Weg in eine ungewisse Zukunft weisen. Der Inhalt stammt angeblich von einem Diakon, jedoch ist Silla der Meinung, er sei in der Handschrift ihres Vaters geschrieben. Der Inhalt ist ein Buch voller magischer Sprüche. Ein Zauberbuch voller Blutmagie. Silla versucht sich an dem Buch. Sie beginnt zu experimentieren und versinkt immer tiefer in der Faszination, Herrin über Leben und Tod zu sein. Sie verwandelt welkes Laub in saftige Blätter, belebt tote Tiere und alles nur mit einem Tropfen Blut. Aber es kann doch nicht sein, dass diese Kraft keinen Haken hat.
Im Haus gegenüber zieht Nicholas, kurz Nick genannt, ein. Er sieht zufällig, wie Silla auf einem Friedhof ihre seltsame Magie ausübt. Er wird neugierig und freundet sich mit dem Mädchen an. Aber seine Warnungen schlägt sie mit voller Wucht in den Wind.

Die Geschichte beginnt langsam, stellt die Hauptpersonen ausführlich vor und wirkt auf den ersten Blick eher langweilig. Allerdings gibt sich dieser Eindruck im Laufe der Handlung und man kann sich später darüber freuen, das Tessa Gratton sich so viel Mühe machte. Mit dieser Beschreibungsweise nähert sich die Autorin aber auch langsam dem Bösen. Es wird nicht beschrieben, wer oder was das Böse ist, es drängt sich nur langsam in den Sichtbereich, ohne genau erkannt zu werden. In dieser Hinsicht nahm sich Tessa wahrscheinlich H. P. Lovecraft zum Vorbild. Dennoch bleibt ihre Geschichte modern. Währendessen wechseln die Verdachtsmomente (ohne jetzt zuviel zu verraten). Viele wichtige Informationen werden in Form von Tagebucheintragungen vermittelt. Einzig die Schreibschrift ist nicht sonderlich gut gewählt. Ich hatte ein paar Probleme, sie zu lesen.
Tessa Gratton erzählt in Ich-Form die Geschehnisse beider Hauptfiguren. Dadurch lernt man viel über die Gefühlswelt von Silla und Nicholas kennen. Gerade richtig für ein Zielpublikum bis zu sechzehn Jahre.

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