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SF Buch

Vortex

Titel: Vortex
Originaltitel: vortex (2011)
Autor: Robert Charles Wilson
Übersetzung: Marianne und P. H. Linckens
Titelbild: Nele Schütz Design
Buch/Verlagsdaten: Wilhelm Heyne Verlag 52898, August 2012, 398 Seiten broschierte Ausgabe, ISBN: 978-3-453-52898-7

Eine Besprechung / Rezension von Erik Schreiber
(weitere Rezensionen von Erik Schreiber auf fictionfantasy findet man hier)

Als der völlig ahnungslose Turk Findley zehntausend Jahre in eine Zukunft geschickt wird, hat er erst einmal keine Ahnung davon, warum. Die Menschheit verteilte sich inzwischen auf mehrere Planeten, die durch (an Star Gates erinnernde) Tore miteinander verbunden sind. Die Erde gilt als nicht mehr erreichbar, weil sie als sterbender Planet eingeordnet wurde. Turk Findley und sein Begleiter Isaac Dvali landen auf einer riesigen künstlichen Insel namens Vox. Die Insel ist mit den Hypothetischen-Bögen mit den einzelnen Planeten verbunden. Auf den Planeten haben sich die Menschen niedergelassen und verehren die Hypothetischen, aus den ersten Zivilisationen der Galaxis hervorgegangenen Wesen. Die Bewohner von Vox erwarteten bereits sehnsüchtig die beiden Reisenden. Aufgrund ihres Wissens kannten sie die Ankunft der beiden Männer. Ihre Hoffnung ist darauf gerichtet, ebenfalls in das Netzwerk der Hypothetischen aufgenommen zu werden. Die beiden Zeitreisenden Turk und Isaak sollen für sie einstehen und vermitteln. Turk wird von einer Gruppe Fanatiker aufgenommen, die mit seiner Hilfe eine Verbindung zur Erde herstellen wollen, um so eine alte Prophezeiung zu erfüllen. Doch zuvor muss Turk herausfinden, zu welchem Zweck er in die Zukunft geschickt wurde – und ob seine Reise schon beendet ist …
Dabei begann alles mit der Sozialarbeiterin Dr. Sandra Cole und dem jungen Orrin Mather, der wegen Vagabundierens in Gewahrsam genommen wurde. angeblich um ihn zu schützen und weiteren Überfällen durch Betrunkene, wie kurz vor der Festnahme zu schützen. Er ist im Besitz von Unterlagen, die zuerst nicht von Bedeutung scheinen, doch sich recht bald als Auslöser für diese Geschichte herausstellen.

Was in Spin und Axis nur angedeutet wurde, findet nun einen sicheren Abschluss. Dafür lässt Robert Charles Wilson Isaac Dvali zu einer Reise aufbrechen, die ihn an das Ende von Raum und Zeit führt. Vortex bildet den Abschluss der erfolgreichen Spin-Trilogie. Spin und Axis sollte man gelesen haben, um die Geschichte zu verstehen.
Langsam aber sicher enthüllt sich das Wesen der Hypothetischen und damit auch der Antrieb, Planeten mittels hochmoderner Technik miteinander zu verbinden. Doch die technik steht nicht im Vordergrund, sie ist nur ein Mittel zum Zweck um eine Social Fiction zu erzählen. Robert Wilsons Roman zeigt ihn als einen der besseren Science Fiction Schriftsteller. Seine Sicht der Dinge und seine schreibweise pendeln zwischen literarischen Interessen und der notwendigen Darstellung. Sie ist jedoch vollkommen ausgeglichen und gibt der vorliegenden Erzählung einen besonderen Reiz. Er spielt mit wahrscheinlichen Wirklichkeiten, Unsterblichen, Geistern, Fanatikern und Geheimgesellschaften. Mit reichlich erzählerischem Talent und einer regen Phantasie entstand ein vortreffliches Werk, dem ein wenig mehr Science Fiction gut zu Gesicht gestanden hätte.

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Gast (R. Schäfer)
Der Bearbeiter sagt vielen Dank für die Blumen . Die zahlreichen positiven Rückmeldungen der Leser h...
Hallo Maik! Den Comic gibt es nicht zu gewinnen. Wie kommst du drauf? Vielleicht verwechelst du das ...
Gast (maik hoffmann)
hallo ich würde das comic gern gewinnen wiel star trek mich meine kinder begleidet hat mfg maik