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Startseite - Film - Science-Fiction - Unfall im Weltraum
Unfall im Weltraum
Film - Science Fiction (F)

OT: Journey to the far side of the Sun
aka "Doppelganger"
Regie: Robert Parrish
Buch: Garry und Sylvia Anderson
Darsteller: Roy Thinnes, Ian Hendry, Patrick Wymark, Lynn Loring, Loni von Friedl u. a.
USA 1969
97 min Laufzeit

Eine Besprechung / Rezension von Jürgen Eglseer
(weitere Rezensionen von Jürgen Eglseer auf fictionfantasy findet man hier)

Nach der Eroberung des Mondes und des Mars strebt der Mensch weiter in den Weltraum. Die europäische Weltraumbehörde Eurosec entdeckt anhand einer Satellitenaufnahme einen weiteren Planeten im Sonnensystem - direkt hinter der Sonne, auf der gleichen Umlaufbahn kreisend wie die Erde.
Nach schwierigen politischen und finanziellen Überzeugungsarbeiten startet man eine Erkundungsmission mit dem Mars-Pionier Ross und dem Astrophysiker Kane. Auf dem Anflug auf den fremden Planeten entdeckt man, dass dieser bewohnt ist. Nach einer Bruchlandung wird Ross gerettet, Kane stirbt an den Folgen der Landung. Zu Ross Erstaunen wacht er in der Zentrale der Eurosec auf, wo man von ihm eine Erklärung verlangt, warum er den Flug abgebrochen und wieder zurückgekehrt ist. Nach kurzer Zeit jedoch bemerkt Ross, dass alles um ihn herum spiegelverkehrt ist - er sich also wirklich auf dem "anderen" Planeten befinden muss, der offenbar ein genaues Spiegelbild der "richtigen " Erde darstellt. Auch hier hat man eine Mission zum Planeten hinter der Sonne geschickt - der "andere" Ross, dem dasselbe wiederfahren ist, kommt gleichzeitig zur selben Erkenntnis wie sein Doppelgänger. Beide überreden ihren Eurosec-Direktor, sie wieder zurück zu schicken, jedoch stürzen beide bei der jeweiligen Landung in das Eurosec-Zentrum und sterben. Der Direktor, kommt in einem Sanatorium zu Bewusstsein, wo man seine Geschichte nicht glauben mag.

Eine faszinierende Umsetzung der schon etwas älteren Geschichte um eine Parallelerde. Tragisch, das die Beteiligten alle sterben oder ausgeschaltet werden und die "andere" Erde hinter der Sonne somit in Vergessenheit gerät und als Hirngespinst abgetan wird. Das die beiden Raumschiffe eigentlich in der Mitte der Strecke zusammenstossen müssten, wenn auf beiden Erden alles gleichzeitig und genauso geschieht ist ein logischer Fehler in der Geschichte, der verschmerzt werden kann.
Wie man es von der Anderson-Familie gewohnt ist, überzeugt der Film wieder mit vielen interessanten und amüsanten aber auch faszinierenden Modellen, Apperaten und Bauten. Die Verspieltheit von Anderson zeigte sich ja schon in Serien wie Thunderbirds, Captain Scarlett oder Knight Rider.

Meine Bewertung: 8 von 10 Punkten

Kommentare (3)Add Comment
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geschrieben von Anonymous, März 23, 2007
Ich denke die Schiffemüssen nicht zusammenstossen müssen, denn es ist ja alles spiegelverkehrt, sprich sie begegnen sich nicht einmal. Das eine Schiff fliegt links an der Sonne vorbei wärend das andere Schiffe rechts vorbei fliegt. Macht doch sinn ! Gruss
Jürgen Eglseer
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geschrieben von eglseer, März 23, 2007
Hi!
Wenn ich vor dem Spiegel stehe und meine rechte Hand sich meinem Gegenüber nähert, treffen sich meine rechte reale Hand und meine linke Spiegelhand - also müssten sich beide Raketen treffen wenn es tatsächlich spiegelverkehrt wäre. Sie würden sich nicht treffen, wenn beide Welten gleich wären. So stell ich mir das zumindest vor.
Rupert Schwarz
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geschrieben von Rusch, März 23, 2007
Naja, das ganze ist ja sowieso irgendwie Unsinn, aber wenn wir den Gedanken verfolgen, dass müsste sich das Gegenobjekt immer genau hinter der Sonne befinden. D. h. ein Zusammenstoß wäre ausgeschlossen. Ich habe den Film ich glaube vor 25 Jahre oder so gesehen. Damals war ich tief beeindruckt, aber die Konkurrenz in Sachen SF Filme war ja eigentlich nicht vorhanden und man hatte Gefallen an allen, was irgendwie etwas mit SF zu tun hatte.

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