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Startseite - Film - Horror & Mystery - Train of the Dead - Endstation Tod
Train of the Dead - Endstation Tod
Film - Horror & Mystery (F)

Titel: Train of the Dead - Endstation Tod
Alternativtitel: Redeye
Originaltitel: Redeu-ai
Regie & Drehbuch: Dong-bin Kim
Darsteller: Shin-yeong Jang, Ji-min Kwak, Dong-kyu Lee, Hye-na Kim, Eol Lee, Hyeon-suk Kim, Yeong-suk Jeong, Dae-yeon Lee, Won-sang Park, Il-guk Song
FSK: 16
Laufzeit: 96 min
Südkorea, 2005

Eine Besprechung / Rezension von Jean Lüdeke
(weitere Rezensionen von Jean Lüdeke auf fictionfantasy findet man hier)

6. Juli 2004: Exakt 16 Jahre ist es her, dass ein furchtbares Zugunglück unzählige Todesopfer forderte. Als der letzte Zug des Tages pünktlich am Bahnsteig abfährt, geschieht etwas Sonderbares: Plötzlich stoppt er ohne offensichtlichen Grund für einige Minuten, um dann weiterzufahren. Die junge Zugbegleiterin Mi-sun muss an ihrem ersten Arbeitstag feststellen, dass nach diesem Vorfall nichts mehr sein wird, wie es vorher war ... Die Uhren scheinen zurückgedreht - alles, was Mi-sun sieht, scheint wie aus einem Déjà-Vu-Effekt aus den achtziger Jahren zu stammen, und auf einer alten Zeitung entdeckt sie das Datum vom 16. Juli 1988. Träumt sie? Wohin geht der horrible Trip? Die Antwort auf diese Fragen lässt natürlich nicht lange auf sich warten, und eine blutige Tragödie bahnt sich unaufhaltsam an ...

Die Seelen der Toten finden einfach keinen Frieden; und das gar nicht normale Zugambiente lehrt das Fürchten: Nebelschwaden, Bilder aus dem vermoderten Unglückszug, die sich immer wieder mit den aktuellen Bildern vermischen, kurze Angriffe der Geister auf vereinzelten Sequenzen und diverse andere CGI-Tricks des Regisseurs sorgen für gründliches Gruseln. Die Story selbst sorgt eh für Spannung. Es wird immer gerade so viel von den Geschehnissen erzählt, dass keine Langeweile aufkommt.

Akim Dong-Bin gilt als Pionier des koreanischen Horrorkinos, seit er 1999 das koreanischen Remake von 'Ring' ('The Ring Virus') drehte. Professionell setzt er auch die koreanische Gräuelbahn unterhaltend in rasante Bewegung, beheimatet sie mit den allgemein üblichen Statisten und Genre-Archetypen wie dem zoffenden Teenagerpaar, der jungfernartigen Geister-Seherin, den Horror-Motiven zeichnenden Sonderling-Knaben und natürlich der langmähnigen Schauergestalt aus dem Jenseits.

Das Erfreuliche: Trotz wohlbekannter Backblut-Zutaten und vorhersehbarer Handlungsmuster brauchen sich Stimmung und Schocks nicht zu verstecken. "Train of the Dead" ist ein extremer und enormer Horrorstreifen, der durch eine originelle Story, einzigartige Schockmomente und eine extrem düstere Atmosphäre blendet. Neueste Computertechnik und detailgetreue Kulissen sorgen für ein einzigartiges, real wirkendes Schreckensszenario mit Gänsehautgarantie ... und anschließender Zugphobie Die Schauspieler sind allesamt gut in ihren schrägen Rollen. Alles in Allem ist "Train Of The Dead" ein wirklich spannender und gruseliger Grusel-Schocker aus dem Land der tiefgründigen Meisterwerke (eben Korea), das sich auch auf diesem Gebiet nicht mehr vor ausländischer Genre-Konkurremz zu fürchten braucht.

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