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Startseite - Film - Horror & Mystery - The Graveyard - Die Angst ist hier begraben
The Graveyard - Die Angst ist hier begraben
Film - Horror & Mystery (F)

Titel: The Graveyard - Die Angst ist hier begraben
Originaltitel: The Graveyard
Regie u .Produktion: Michael Feifer
Drehbuch: Michael Hurst
Darsteller: Lindsay Ballew, Patrick Scott Lewis, Markus Potter, Trish Coren.
FSK: keine Jugendfreigabe
Laufzeit: ca. 84 Min.
Deutscher Vertrieb: e-m-s
USA, 2007

Eine Besprechung / Rezension von Max Pechmann
(weitere Rezensionen von Max Pechmann auf fictionfantasy findet man hier)

"Renn um dein Leben!" So steht es jedenfalls auf dem DVD-Cover. Aber wie kann man rennen, wenn einem bereits die Füße eingeschlafen sind? Mit "The Graveyard" liefert Michael Feifer das, was er nicht hätte machen sollen: eine einfallslose Nachahmung des Slasher-Klassikers "Freitag der 13." - 'Autsch!', werden jetzt viele sagen - und sie haben Recht.

In Feifers Version geht es um eine Clique, die sich fünf Jahre nach einem schrecklichen Unfall wiedertrifft, um das Geschehen zu verarbeiten. Sie übernachten in einem Feriencamp, in dessen Nähe ein Friedhof liegt. Kaum sind sie dort, als auch schon merkwürdige Dinge geschehen. Schließlich wird ein Mitglied der Clique nach dem anderen von einem maskierten Killer um die Ecke gebracht...

Mit "The Butcher" hat Feifer einen recht guten Slasher-Film geliefert. Wieso er nicht darauf aufbaute, bleibt für immer ein Rätsel. Denn auch qualitativ ist "The Graveyard" nicht sonderlich gelungen. So gibt es zahlreiche Schnittfehler, die u.a. auch Szenen in einer falschen Reihenfolge zeigen, so dass man nicht umhin kann zu behaupten, dass es sich hierbei um ein absolutes Schnellschussprodukt handelt. Den ganzen Film über zitiert und kopiert Feifer "Freitag der 13." und schafft sich dabei keine Freunde. Alles wirkt halbherzig in Szene gesetzt. Einzig und allein die Szene, in der sich die Protagonistin vor dem Killer bei einer Friedhofskapelle versteckt, ist recht gut, da hier die Architektur des Gebäudes geeignet fotographiert wurde. Ansonsten versucht Feifer, die Zuschauer an der Nase herumzuführen, in dem er immer wieder andere Kandidaten als mögliche Täter präsentiert. Die Pointe allerdings ist zu sehr an "Dark Ride" orientiert, so dass keine Überraschung aufkommt. - Alles andere als überragend.

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