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Startseite - Film - Science-Fiction - The Edge of Destruction (Doctor Who 1x03)
The Edge of Destruction (Doctor Who 1x03)
Film - Science Fiction (F)

Serie: Doctor Who 1x03
Titel: The Edge of Destruction
Story: David Whitaker
Zweiteilige Folge mit je 25 Minuten Länge
("The Edge of Destruction" / "The Brink of Desaster")
Ein Abenteuer des ersten Doctors (William Hartnell)
Companions: Barbara Wright (Jaqueline Hill), Susan "Foreman" (Carol Ann Ford), Ian Chesterton (William Russel)
Februar 1964

Eine Besprechung / Rezension von Jürgen Eglseer
(weitere Rezensionen von Jürgen Eglseer auf fictionfantasy findet man hier)

Eine Explosion erschüttert die TARDIS, der Doctor fällt ohnmächtig zu Boden, auch Ian und Barbara werden  bewusstlos; die beiden Lehrer, die kurz darauf ihr Bewusstsein wiedererlangen, benehmen sich seltsam und können sich nur schwer an Vorheriges erinnern. Als schließlich der Doctor erwacht, beginnt die Fehlersuche, warum man gestrandet ist und was die Explosion ausgelöst hat. Im Laufe der Zeit beginnen sich alle gegenseitig für das Ereignis verantwortlich zu machen, der Doctor beschuldigt Barbara, lediglich in das Jahr 1963 zurückkehren zu wollen - koste es, was es wolle. Die beiden Lehrer beschuldigt er der Sabotage. Barbara und Susan vermuten eine außerirdische Kraft, die das Schiff oder aber eines der Besatzungsmitglieder befallen hat.
Der Konflikt zwischen den vier endet fast in einem tödlichen Kampf, als der Doctor den anderen ein betäubendes Mittel verabreicht, um in Ruhe der Ursache auf den Grund zu gehen - bis schließlich die Ursache allen Übels gefunden wird - eine Feder eines Bedienknopfes, die sich beim Zurückschnellen verhakt hatte und weiter einen Kontakt auslöste.

Die Folge ist zweifach erstaunlich. Einerseits bietet ein angebliches Bildungsprogramm eine an Horror und Thriller angelegte Geschichte, die keinen Deut bildet, dafür fesselt und unglaublich spannend ist. Andererseits wird - heute kaum mehr vorstellbar - auf engem Raum eine komplette Folge mit vier Charakteren gezeigt, die gegenseitig interagieren, ohne Außendrehs, Special Effects usw. Zwar ist auch "Edge of Destruction" für heutige Sehgewohnheiten ungewöhnlich (Schwenks statt Schnitte), jedoch trotzdem vor allem durch die fast ausschließliche Betonung auf die Feinheiten der Charaktere und deren in den letzten beiden Folgen aufgestauten Emotionen eine sehenswerte Episode. "Edge of Destruction" ist kaum bekannt, jedoch sollte man sie keinesfalls übersehen!

Bemerkenswert in der Folge waren der Getränkeautomat - eine große Kiste, die nach einem Schlag auf einen Button entweder Wasser oder Milch im Beutel ausliefert sowie eine Art Gesundheitsband, das dem Doctor um den Kopf gewickelt wurde, um ihn von den Verletzungen zu heilen, die er sich beim Sturz auf den Boden der TARDIS zugezogen hatte. Das Ganze sieht aus wie ein billiges Kopfband aus einer drittklassigen "Kung Fu"-Folge. ;-)
Zudem wird in dieser Episode zum ersten Mal die außerordentlich große Garderobe des Doctors erwähnt ...

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