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Startseite - Film - Fantasy - The Color of Magic (Scheibenwelt Film)
The Color of Magic (Scheibenwelt Film)
Film - Fantasy (F)

Reihe: Scheibenwelt
Titel: The Color of Magic
Regie: Vadim Jean
Drehbuch: Terry Pratchett
Darsteller: Sir David Jason, Sean Astin, Tim Curry, David Bradley, James Cosmo, Christopher Lee, Liz May Brice, Karen David u. a.
Musik: Paul Francis, David Hughes
Laufzeit: 180 Min
FSK: 12 Jahre
GB 2008

Eine Besprechung / Rezension von Jean Lüdeke
(weitere Rezensionen von Jean Lüdeke auf fictionfantasy findet man hier)

Auftakt von Terry Pratchetts legendärem Scheibenwelt-Zyklus: Getragen auf dem Rücken von vier Elefanten, die wiederum auf dem Panzer einer Stern-Schildkröte stehen, reist die Scheibenwelt durch das Multiversum ... Der erfolglose Magier Rincewind (Sir David Jason) wird unfreiwillig zum Reiseführer des ersten Scheibenwelt-Touristen Zweiblum (Sean Astin) und seiner intelligenten Holztruhe. Gemeinsam erleben sie einen abenteuerlichen Trip an den Rand der Scheibenwelt, kämpfen gegen Zauberer, entkommen Druiden und reiten auf Drachen. Aber kann Rincewind auch Trymon (Tim Curry), seinen größten Feind besiegen und die Scheibenwelt vor der Zerstörung retten? The Color of Magic stammt auf dem Hause Eurovideo Bildprogramm GmbH.

Dieser schrille Streifen ist ein sehr sympathischer Film, vorwiegend für die Fans der literarischen Vorlagen gedacht, und eine handwerklich saubere Umsetzung eines eher unverfilmbaren Sujets, das im TV-Format sehr gut beheimatet ist. Verfilmt wurden hier in den knapp 180 Minuten direkt zwei Scheibenwelt-Romane von Terry Pratchett, nämlich "The Color of Magic" (Die Farben der Magie) und "The Light Fantastic" (Das Licht der Phantasie), dies wurde wieder vom Team "Hogfather - Schweinsgalopp" in Angriff genommen und hervorragend umgesetzt. Die 2 DVDs sind prallgefüllt mit Lachern, spannenden Momenten und ein wenig Dramatik. Rincewinds Nahtod-Erfahrungen sind bestechend umgesetzt, und auch die Schauspieler - selbst wenn man sich die erst einmal anders vorgestellt hat - machen einen tollen Eindruck und wissen wirklich zu begeistern.

Es gibt nach "Hogfather" ("Schweinsgalopp") nun eine weitere Realfilmumsetzung eines Pratchett Romans, genau genommen zweier Romane. Der Film soll den Inhalt von "Die Farben der Magie" und "Das Licht der Phantasie" abhandeln. Der erfolglose Magier Rincewind (David Jason) wird unfreiwillig zum Reiseführer des ersten Scheibenwelt-Touristen Zweiblum (Sean Astin) und seiner intelligenten Holztruhe. Gemeinsam erleben sie einen abenteuerlichen Trip an den Rand der Scheibenwelt, kämpfen gegen Zauberer, entkommen Druiden und reiten auf Drachen. Aber kann Rincewind auch Trymon (Tim Curry), seinen größten Feind besiegen und die Scheibenwelt vor der Zerstörung retten? Ein tollpatschiger Tourist im Hawaiihemd (Sean Astin aus "Herr der Ringe") und ein trotteliger B-Zauberer im Catweazle-Outfit retten ein fantastisches Universum vor einer kosmischen Katastrophe und bekämpfen das Böse in der wohlbekannten Gestalt von Tim Curry. Rundum unterhaltsames und herrlich selbstironisches Spektakel voll sehenswerter Spezialeffekte. Nach "Hogfather" ein weiterer TV-Mehrteiler basierend auf der auch hierzulande recht erfolgreichen Romanserie des britischen Fantasy-Humoristen Terry Pratchett. Terry Pratchetts Visionen, die phantastischen Stoffe, der groteske Gehalt und schräge Gegenwartsbezüge zu mixen, besitzen nicht nur Kultstatus, seine Neuveröffentlichungen landen auch regelmäßig auf den Bestsellerlisten. Pratchetts sicher größter Erfolg ist die Kreation des Scheibenwelt-Universums, in dem die meisten seiner Bücher verortet sind. Phantasie. Seinen Scheibenwelt-Romanen verdankt der 60jährige Fantasy-Autor seine weltweite Bekanntheit. Die Geschichten dieser Roman-Reihe spielen auf der flachen "Scheibenwelt", von vier Elefanten getragen, die ihrerseits auf dem Rücken einer riesigen Schildkröte stehen. Die rudert durch das Weltall. Bei den Scheibenwelt-Geschichten handelt es sich jedoch nicht nur um klassische Fantasy-Werke, vielmehr werden in ihnen Fantasy- und Science-Fiction-Motive parodiert. Wie Filme, Presse, Religion, Philosophie, Wirtschaft, Geschichte, Politik, Krieg und vieles mehr.

 

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