fictionfantasy

fictionfantasy ist ein verlagsunab-hängiges Rezensionsportal für phantastische Werke. Derzeit sind knapp 13.000 Artikel abrufbar!

Schreibe deine eigene Rezension
deines Lieblingsbuches und schick sie uns !


Du hast fehlende Angaben bei Autoren oder Buchtiteln gefunden?
Wir freuen uns über jede Unterstützung!

Hast du einen Blog
und willst im fictionfantasy-Netzwerk mitmachen? Melden!

Amazon

Diskussion

Social Network

Folge uns auf Twitter
Folge uns auf Facebook!
Folge uns auf Google+
Abonniere unseren RSS Feed

Phantast

Das eMagazin von fictionfantasy und literatopia

phantast
Alle Phantast-Ausgaben
auf einen Blick

Netzwerk

Blog Top Liste - by TopBlogs.de
Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de
http://www.wikio.de
Startseite - Film - Animation - Tekkonkinkreet
Tekkonkinkreet
Film - Animation

Titel: Tekkonkinkreet
Originaltitel: Tekkonkinkreet
Regie: Michael Arias
FSK: 12
Laufzeit: 110 min
Japan 2006

Eine Besprechung / Rezension von Jean Lüdeke
(weitere Rezensionen von Jean Lüdeke auf fictionfantasy findet man hier)

 

Über Treasure Town lächelt der Mond, und die kleinen Jungen können fliegen. Treasure Town liegt irgendwo in der Zukunft, und hier kann das Leben ganz sanft, manchmal aber auch sehr grausam sein. Dies gilt besonders für Black und White, zwei kleine Banausen ohne Eltern, die tagein tagaus durch die Straßen ziehen, immer auf der Suche nach Geld. Sie sind gerissen und hinterhältig, aber eigentlich doch bloß zwei Jungen, die gezwungen sind, in einer harten Umgebung um ihre Existenz zu kämpfen. Denn das Leben in dieser surreal anmutenden Metropole wird immer schwieriger. Um das, was die Seele dieser Stadt einmal ausgemacht hat, aber auch um sich selbst zu retten, müssen Black und White einen Krieg führen.

Keine Frage, da werden sich viele Kinder unterm Weihnachtsbaum riesig freuen, denn der Münchener VCL lanciert eine wunderschön designte Zeichentrick-Edition der beliebtesten Märchen auf den DVD-Markt: Ob Schneewittchen, Ein Weihnachtsmärchen, Alice im Wunderland, Aschenputtel, Der Nussknacker, Ali Baba und die 40 Räuber, Däumelinchen, Dornröschen, Rotkäppchen, Der gestiefelte Kater oder Der Schneemann; Diese Kunstmärchen kennt jeder, und diese abenteuerlichen Geschichten faszinieren immer wieder neu. Für unter 10,00 Euro sind die Klassiker in Kaufhäusern und Drogerien erhältlich.

 

Die Märchen (mittelhochdeutsch Maere = "Kunde, Bericht") gehören zur Literaturgattung der Epik (Erzählkunst). Es handelt sich zumeist um kleine Erzählungen, die allzu gerne von fabelhaften und wunderbaren Begebenheiten berichten - die natürlich allesamt erfunden sind und keinerlei wirkliche Begebenheiten als Grundlage haben. Sie finden sich zu allen Zeiten und bei allen Völkern dieser Welt. In Deutschland prägten insbesondere die Brüder Grimm den Begriff.

Zu den beliebtesten Märchendichtern zählt jedoch der Däne Hans Christian Andersen (1805-1875, Die kleine Meerjungfrau), der Dichter der Traurigkeit. Angeregt wurde er durch die Brüder Grimm und die deutschen Kunstmärchen. Zunächst ist in seinen Märchen noch eine deutliche Anlehnung an das Volkstümliche zu erkennen, doch schon bald entwickelte er seinen eigenen, unverwechselbaren Stil. Im Gegensatz zu den Volksmärchen, die grundsätzlich an einem unbestimmten Ort spielen, beschrieb er sorgfältig den Schauplatz seiner Geschichten und achtete auf die Nähe zum infantilen Weltverständnis. Seine Erzählungen weisen eine simple und klare Sprache auf und wirken durch einen eindringlichen Erzählton. Es ging ihm darum, das Wunderbare in die Wirklichkeit des Alltags zu transferieren, ohne dass eine Kluft zwischen beidem entsteht,. In Dänemark wie auch in Deutschland sah man in Andersens Erzählungen in erster Linie Märchen für Kinder. Das allerdings widersprach seinem eigenen Selbstverständnis, denn er selbst verstand sich eher als Autor für alle Altersklassen...

Im weitesten Sinne zu den Kunstmärchen können auch die in neuerer Zeit entstandenen Fantasy-Geschichten gerechnet werden. Auch die Science-Fiction-Filmreihe Star Wars weist typische charakteristische Merkmale eines Märchens auf, wie z.B. die fehlenden bzw. äußerst ungenauen Orts- und Zeitangaben ("Es war einmal, vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis ..."), die Gleichstellung von Reich und Arm oder eben das Happyend.

 

Kommentare (0)Add Comment

Kommentar schreiben
kleiner | groesser

busy