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Startseite - Film - Science-Fiction - Teenage Caveman
Teenage Caveman
Film - Science Fiction (F)

"Prehistoric Rebels Against Prehistoric Beasts!"

aka:
Out of the Darkness
Prehistoric World

Regie: Roger Corman
Darsteller: Robert Vaughn, Sarah Marshall, Leslie Bradley, Frank DeKova, Charles P. Thompson u. v. a.
USA, 1958
Laufzeit: 65 min

Eine Besprechung / Rezension von Jürgen Eglseer
(weitere Rezensionen von Jürgen Eglseer auf fictionfantasy findet man hier)

Wir befinden uns in der Steinzeit der Menschheit...
Der Sohn des "Symbol Makers", eine Art Schamane, rebelliert gegen die Regeln und Gesetze des Stammes. Eine Gruppe Jugendlicher schliesst sich ihm an und rebelliert gegen die Ältesten. Als sich einer der jungen Stammesmitglieder auf in die verbotenen, brennenden Ebenen macht, beschliessen der "Symbol Maker" und sein Sohn ihn zu suchen. Schliesslich können sie ihn auch aus einer gefährlichen Situation retten. Die drei sehen riesige Echsen, diverse wilde Tiere und treffen einen Mann, der jenseits der brennenden Ebenen kommt und die Wahrheit in sich trägt. Diese verändert das Selbstverständnis der steinzeitlichen Gruppe für immer...

Mit wenig Aufwand wurde Teenage Caveman mit ebensowenig Geld innerhalb drei Tagen abgedreht. Herausgekommen ist ein B-Movie, dessen Effekte der Einblendung diverser vergrösserter Tiere zwar in die C-Kategorie gehört, jedoch aufgrund des Plotes schon gut eine Ebene weiter nach oben rutscht.
Langweilig ist die Reise der drei tapferen Recken durch allerlei Buschwerk und den parallel laufenden Diskussionen ob man jetzt weitergehen sollte oder nicht. Soll dieser Film ein Ausdruck der wachsenden Rebellion der Jugend in den 60ern darstellen? Das phantastische Element in diesem Film wird dann nicht nur durch verkleidete und vergrösserte Eidechsen eingebracht, sondern durch die Erkenntnis, das es jenseits der brennenden Ebenen noch eine andere Welt gab, die durch einen furchtbaren Krieg zerstört wurde - ein Thema, das Roger Corman auch in seinem Film The Day the World ended aufgegriffen hat.
Schlussendlich liefert dieser Film einen netten rebellischen Anfang, einen netten Plot, aber das Stück Film dazwischen kann man teilweise nur mit Vorspulen ertragen. Versäumen wird man in der Handlung hier nichts.
Meine Bewertung: 5 von 10 Punkten

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