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Startseite - Film - Horror & Mystery - Tattooist - Das Böse geht unter die Haut
Tattooist - Das Böse geht unter die Haut
Film - Horror & Mystery (F)

Titel: Tattooist - Das Böse geht unter die Haut
Originaltitel: The Tattooist
Regie: Peter Burger
Drehbuch: Matthew Grainger, Jonathan King
Darsteller: Jason Behr, Mia Blake, Nathaniel Lee u. a.
Special Features: Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, B-Rolls
Laufzeit: 88 min
FSK: 16
Neuseeland 2007

Eine Besprechung / Rezension von Jean Lüdeke
(weitere Rezensionen von Jean Lüdeke auf fictionfantasy findet man hier)

Dieser Mystery-Thriller verursacht Gänsehaut. Der amerikanische Tattoo-Künstler Jake Sawyer (Jason Behr) will bei einer Ausstellung in Singapur die traditionelle samoanische Tätowier-Kunst erlernen. Dort trifft er auf Sina (Mia Blake), in die er sich beim ersten Anblick verliebt. Doch beim Experimentieren mit einem alten Tätowier-Werkzeug entfesselt Jake unwissend einen mächtigen und bösartigen Geist, der jeden befällt, den er berührt. Seine Kunst erhält eine neue, bedrohliche Dimension, die zur tödlichen Gefahr für sein Umfeld wird. Um Sina und auch seine eigene Seele vor dem Geist zu retten, begibt sich Jake auf eine Reise in die Welt der pazifischen Mythen.

The Tattooist hatte ein niedriges Budget zur Verfügung - knapp 3 Mio. US-Dollar. Dafür sind die Effekte, auch wenn sie spärlich eingestzt werden, professionell, wie auch die attraktiven Kulissen in den USA und in Neuseeland. Mit sechs Stichpunkten und der TV-Beheimatung in seiner Filmografie konnte Regisseur Peter Burger wahrlich nicht viel vorweisen, als ihm durch die Produktionsfirma Eyeworks Touchdown der Zuschlag für den Regieposten erteilt wurde. Dennoch bot sich dem Neuseeländer die Chance, The Tattooist auf Basis eines Drehbuches von Jonathan King zu inszenieren, der spätestens seit seiner Buch- und Regiearbeit zu Black Sheep keine unbekannte Größe im Genre mehr sein dürfte. Ab vom Splatter, hin zum Mysterie-Kino heißt die Devise. Wobei in diesem Fall auch gut und gerne auf Elemente genrefremder Kost aus Hollywood zurückgegriffen wurde. Man merkt dem Drehbuch die Nähe zur asiatischen Kultur deutlich an.

Tätowierungen können sehr unterschiedliche Funktionen und Bedeutungen haben. Die Literatur nennt Funktionen als Mitgliedszeichen, rituelles oder sakrales Symbol, Ausdrucksmöglichkeit für Abgrenzung (siehe auch Bourdieu) und Exklusivität, Mittel zur Verstärkung sexueller Reize, Schmuck, Protest (Punk) und nicht zuletzt die der politischen Stellungnahme. Immer wieder wurde und wird mit vielversprechender Erfolglosigkeit versucht, den ursprünglichen Ort der Tätowierung zu finden. Wegen der vielfältigen und über den ganzen Erdball verstreuten Hinweise kann davon ausgegangen werden, dass sich die Sitte des Tätowierens bei den verschiedenen Völkern der Erde selbständig und unabhängig voneinander entwickelt hat. Die ältesten Belege von Tätowierungen stammen aus Südamerika und Europa. Im Norden Chiles wurden 7000 Jahre alte Mumien gefunden, die Tätowierungen an Händen und Füßen aufwiesen. Movies zum Thema Körperkunst: Tattoo Irezumi - Die tätowierte Frau, Der Tätowierte, Memento, Okami 4 - Die tätowierte Killerin, Tea Tattoo oder Tödliche Versprechen.

Kommentare (1)Add Comment
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geschrieben von Anonymous, November 01, 2008
Ist der film jetzt gut oder schlecht?

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