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Verrat in Faerie (Die Talisman-Kriege, Band 2)

Bewertung: 5 / 5

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Reihe: Die Talisman-Kriege, Band 2
Titel: Verrat in Faerie
Originaltitel: The Talisman of Faerie (2004)
Autor: Jason N. Beil
Übersetzer: Michael Krug
Titelbild: Ann-Mai
Buch/Verlagsdaten: Otherworld Verlag (02/2011); 392 Seiten; 15,95 €; ISBN: 978-3-8000-9536-0 (TPB mit Klappbroschur

Eine Besprechung / Rezension von Erik Schreiber
(weitere Rezensionen von Erik Schreiber auf fictionfantasy findet man hier)

Bäcker Alek und seine Begleiter Kraig, Lorn, Michael und Sarah gelangen endlich in das geheimnisvolle Faerie. Sie treffen auf Vyrdan, der sie zur Herrin von Lehnwald, Devra, bringt. Dort werden sie argwöhnisch begutachtet, dabei wollen sie lediglich den Elben den Talisman der Einheit übergeben und damit alles an Unbill hinter sich lassen. Als Nächstes steht die Heimreise nach Bartambuckel an, wo sie in ihr beschaulich-friedliches Leben zurückkehren wollen. In Faerie finden sie für kurze Zeit Ruhe und Frieden. Diese währt im Land der Elben nur kurz. Der grausame Hexer Salin Urdrokk hat auch hier Unterstützer. Nach ihrer Ankunft wird ein Verrat ausgeübt. Es überschlagen sich plötzlich die Ereignisse. Dunkle Mächte sind bereits in Faerie eingedrungen. Deren Ziel ist es, den Zauber von Faerie zu zerstören. Alek gerät tiefer und tiefer in die aufregenden Ereignisse, während sich Michael und Lorn einer aufregenden Vergangenheit stellen müssen. Bald schon muss Alek von den friedlichen Bewohnern Abschied nehmen, um mit einigen seiner Gefährten aufzubrechen.

Verrat in Faerie ist sehr spannend geschrieben. Die Leser erfahren in diesem zweiten Band mehr über die Vergangenheit und die Hintergründe. Wir begleiten Alek Maurer und seine Begleiter in ihrem fesselnden Leben und blicken in die Vergangenheit des Elbenvolkes. Besser kann es gar nicht für den Leser laufen.
Alek und seine Freunde entwickeln sich weiter. Vor allem Alek, der mit dem magischen Schwert zu fechten lernt, zeigt sich als wahres Naturtalent, denn in ganz kurzer Zeit lernt er das, wofür ein normaler Mensch Jahre benötigte. Dies ist aber auch das einzig wirklich Unrealistische, denn Salin ist nicht in der Lage, die Magie des Talismans in gleichem Zeitraum zu beherrschen. Andere Punkte könnte man auch anführen, doch erschienen mir diese weniger kritisch und auffallend. Wirklich auffallend ist natürlich die Nähe zu J. R. R. Tolkien, wie ich schon in der Vorstellung des ersten Bandes erwähnte. Dennoch gelingt es Jason N. Beil, eine eigene Welt aufzubauen, die durch ihre liebevolle Beschreibung sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung der beteiligten Handlungsträger überzeugt. Auch der Hexer Salin Urdrokk wirkt als Person glaubwürdiger, während seine Handlungsweise etwas oberflächlich bleibt. Wer sympatische Figuren mag, die durch ein magisches Land ziehen im Kampf gegen düstere Hexer und dessen Schergen, dem seien die Talisman-Kriege empfohlen. Ein Happyend ist nicht ausgeschlossen.