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Darth Vader und das verlorene Kommando, Teil 3 (Star Wars Comicreihe #88)

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Reihe: Star Wars Comicreihe #88
Titel: Darth Vader und das verlorene Kommando, Teil 3
Originaltitel: Darth Vader and the Lost Command 5 und SW: Hunt for Aurra Sing 1
enthält zudem: "Die Jagd nach Aurra Sing"
Story und Illustration: Hayden Blackman, Rick Leonardi, Timothy Truman, Davide Fabbri
Buch-/Verlagsdaten:Panini Manga und Comic, 2011, 60 Seiten, ISBN-13: 978-3862011056

Eine Rezension von Mario Pfanzagl
(weitere Rezensionen von Mario Pfanzagl auf fictionfantasy finden Sie hier)

 

Dass der Gespensternebel so heißt hat tatsächlich eine tiefere Bedeutung, wenn sie auch die Charaktere nicht ersichtlich ist, so zumindest für den Leser. Denn nun da alles schief gelaufen scheint wendet sich selbst Vaders Padme-Fantasie von ihm ab und versetzt den dunklen Lord in einen Zustand des Wahnsinns, der zugleich die letzte Chance für den verwundeten und seines Helms beraubten Sith-Lord sein könnte seine Ketten zu sprengen und lebend aus der ganzen Affäre zu entkommen...

Es waren also die Gespenster einer Vergangenheit die so nie stattfinden konnte, die Vader seit seinem Aufbruch in den Gespensternebel verfolgt haben. Und schlussendlich liegt es am dunklen symbolisch mit dieser Vergangenheit zu brechen. Das letzte Heft der Reihe erlaubt nun den vollständigen Rückblick auf diese Miniserie, die vielversprechend begann, um dann auch erzählerisch auf das Niveau der durchschnittlichen Zeichnungen zurückzukehren. Captain Shale will kein Sklave Palpatines mehr sein und hat mit dem Imperium gebrochen, Garoche Tarkin sich gar den Einheimischen angeschlossen und auch Lady Saro bemüht ein sentimentales Klischee. Nur konsequent wenn ein entfesselter Vader ihrer aller Leben ein Ende zu setzen droht, zumindest wenn es ihm gelingt sich von seinem eigenen emotionalen Tiefpunkt wieder aufzurichten und die herzlose Maschine zu sein, die alles verloren glaubt und daher auch all die Qualen zu ertragen fähig ist, die der Dienst als Vollstrecker des Imperators mit sich bringt.

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Das Ende von DARTH VADER UND DAS VERLORENE KOMMANDO hat Panini nun mit dem Beginn der JAGD AUF AURRA SING gepaart, einer Geschichte die überraschenderweise in der Heftreihe aufgelegt wurde, nachdem sie wie viele der anderen REPUBLIK Comics schon lange auf der Wunschliste der Star Wars Comicfans stand.

Ein Massaker an Angehörigen der republikanischen Friedenstruppen auf Coruscant führt 3 Jedi in eine Falle Aurra Sings und nur die Padawan-Schülerin lässt sie entkommen. Es soll ein Auftragsmord gewesen sein, doch der Jedi-Rat hat die Schandtaten Sings schon lange besorgt mitverfolgt und will diese Angelegenheit nun ein für allemal aus der Welt schaffen. Überraschend bietet sich für die Führung einer Aurra Sing-Taskforce auch ihre ehemalige Meisterin an, die unkonventionelle "dunkle Frau" alias An'ya Kuro. Doch anstatt ihr betraut der Jedi Kuros ehemaligen Schüler Ki-Adi Mundi und dessen Padawan A'Sharat Hett (dessen Vater Sing ermordet hat) mit den Ermittlungen, denen sich bald auch Adi Gallia anschließt, immerhin eine der besten Schwertkämpferinnen des Ordens...


Der The Clone Wars-Generation unter den Star Wars-Fans ist Aurra Sing vor allem als Kopfgeldjägerin vorgestellt worden, in den REPUBLIC Comics führte sie jedoch bis zu ihrer Inhaftierung während den Klonkriegen allerdings schon ein illustres Vorleben. Einer unbekannten Spezies angehörend wurde sie von den Jedi aufgelesen und von der Dunklen Frau (An'ya Kuros wohl wohlverdienter Spitzname) als Padawan angenommen. Doch anstatt diesen Weg weiterzubeschreiten landete Sing auf ihrem eigenen Pfad. Schon vor General Grievous sammelte diese meisterhafte Schwertkämpferin als Jedi-Killer Lichtschwerter. Und sie ist dabei gut genug es auch mit Jedi Meistern aufzunehmen.

Geschaffen wurde der Comic von Tim Truman (einem der Autoren welche den REPUBLIC Comics ihren Stempel aufdrücken konnten) und Zeichner Davidé Fabbri (auch er aus den REPUBLIC Comics wohlbekannt). Der Comic verrät zwar noch nicht wirklich viel über den weiteren Verlauf der Jagd, doch irgendwie bin ich geneigt ihn doch als besser zu bezeichnen als den Ausklang Haden Blackmans Darth Vader-Geschichte. Der Vergleich ist schwierig, zumal die Jagd nach Aurra Sing sich in einer gänzlich anderen Ära abspielt. Aber der Comic hat Atmosphäre, Sing demonstriert selbst auf knappem Raum bereits was sie kann und welche Gefahr sie darstellt und die Szenen im Jedi-Rat geben zu denken, ob nicht manches auf dieser Mission wegen persönliche Involvierungen katastrophal schief laufen könnte.

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