Superman and Santa Claus (DC Comics Presents #67)

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Reihe: DC Comics Presents #67 (Superman)
Titel: Superman and Santa Claus
Script: Len Wein
Zeichnungen: Curt Swan und Murphy Anderson
Farben: Gene D'Angelo
Heft/Verlagsdaten: DC Comics (1983), 28 Seiten

Eine Besprechung / Rezension von Jürgen Eglseer
(weitere Rezensionen von Jürgen Eglseer auf fictionfantasy findet man hier)

Superman ist wohl meines Wissens der Superheld mit den meisten Crossover-Ausgaben.. Während die "Superman / Batman"-Reihen schon zur Normalität gehören und die aktuelle, gleichnamige Serie die derzeitige Action-Comics-Reihe inhaltlich überragt, so konnte man sich in den vergangenen Jahrzehnten nicht davor hüten, den allergrößten Unsinn auf Comicseiten zu pressen. Als Tiefpunkt beispielsweise sei "Superman vs. Bugs Bunny" genannt. Hier nun also ein gemeinsames Abenteuer mit Santa Claus. Nun, wer's mag und glaubt ...
Um was geht es? Superman lernt Timmy Dickens kennen, der aus einem nicht ganz nachvollziehbaren Grund vom "Terrible Toymaker" beeinflusst wurde. Der Stählerne bringt den Jungen in die Festung der Einsamkeit in die Polregion, um die Hypnose des Kindes zu untersuchen und schließlich zu beheben. Auf dem Rückweg jedoch aktiviert sich eines der Spielzeuge und feuert einen Partikelstrahl auf Superman ab, welcher mit zunehmender Geschwindigkeit das Bewusstsein verliert.
Als er erwacht, stehen die sieben Zwerge Elfen über ihm und nehmen ihn und den Jungen in ihre Behausung mit. Dort wird Superman mit der realen Existenz des Weihnachtsmannes konfrontiert. Auf die Frage, warum er den Dicken mit dem Bart nicht schon früher bemerkte - schließlich wohnt er so gut wie nebenan in der "Festung der Einsamkeit" - entgegnet Santa Claus, die Fabrik des Weihnachtsmannes sei doch Top Secret ...
Nun so kann man es wohl auch durch die endlosen Untiefen eines Story-Scriptes schaffen. Nachdem Superman wieder gesundet ist, macht sich dieser sogleich auf, den Toymaker zu bekämpfen. Denn Santa Claus kann - man muss ja schliesslich mit der Technik gehen - auf Bildschirmen jedes Kind auf der Welt beobachten - ob es gerade etwas Gutes oder etwas Schlechtes tut - und dadurch entsprechend bewerten. So kommt er dem Toymaker bequem auf die Schliche. Deutsche Innenminister hätten die Erfindungen des Santa Claus mit Jubelrufen bedacht...
Nun gut - Superman gerät in Bedrängnis, da der Toymaker in jedes seiner aggressiven Spielzeuge eine kleine Dosis Kryptonit einbaute (bekommt man das an jeder Straßenecke?) und kann nur durch die "guten" Spielzeuge des Weihnachtsmannes gerettet werden.

Hier zeigt sich, dass hinter einer verrückten Idee nicht immer ein genialer Kopf stecken muss - manchmal kommt da einfach nur Blödsinn heraus.

Frohe Weihnachten!

P.S.: Das Comic eignet sich gut zum Anheizen.

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