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Startseite - Film - Horror & Mystery - Storm Warning - Überleben kann tödlich sein
Storm Warning - Überleben kann tödlich sein
Film - Horror & Mystery (F)

Titel: Storm Warning - Überleben kann tödlich sein
Originaltitel: Storm Warning
Regie & Musik: Jamie Blanks
Drehbuch: Everett De Roche
Darsteller: Nadia Farès, Robert Taylor, John Brumpton, u.a.
FSK: 18 (geschnittene Version)
Laufzeit: 77 min
Australien 2007

Eine Besprechung / Rezension von Jean Lüdeke
(weitere Rezensionen von Jean Lüdeke auf fictionfantasy findet man hier)

Regisseur Jamie Blanks ist absoluter Genrefreak. Mit "Düstere Legenden" und "Valentine - Schrei wenn du kannst" schuf er 1998 bzw. 2001 zwei kleine, aber intensive Slasher-Movies der besseren Art.
Was als romantischer Bootsausflug beginnt endet als Horrortrip: Das Yuppie-Pärchen Pia und Rob gerät in einen Sturm und kann sich gerade noch so an Land flüchten. In einem alten, verlotterten Farmhaus finden sie zunächst Unterschlupf, doch dann kehren die Bewohner des Hauses zurück und für das Pärchen beginnt ein tödliches Katz-und-Maus-Spiel. Pia und Rob wünschen sich bald, sie hätten ihr sinkendes Boot nie verlassen ...
Jamie Blanks, der Regisseur von "Düstere Legenden", liefert mit "Storm Warning" einen weiteren Horror vom Feinsten. Von der ersten Minute an gefesselt, will der Zuschauer immer wissen, was als Nächstes passiert, und wenn es soweit ist, wünscht er sich, er hätte es nie erfahren, ohne jedoch seine Augen auch nur eine Sekunde vom Film abwenden zu können. Ein weiterer spannender Beitrag des modernen Terrorkinos aus Australien. Genau von jenen Machern, die schon mit ihrem authentischen Outback-Horrortrip ordentlich zu schocken wussten. Auch "Storm Warning" schlägt brutal in diese Filmkerbe. Der Plot stellt sich wie folgt dar: Ein Ehepaar macht allein einen Bootsausflug und muss aufgrund eines nahenden Unwetters an einem Inselabschnitt an Land gehen. Nass bis auf die Haut erreichen die beiden dann die 'rettende' Unterkunft, ein altes, miefiges und total heruntergekommenes Haus, das offensichtlich bewohnt scheint, aber nicht im Moment. Doch dann tauchen zwei Typen auf, die alles andere als nett sind und die beiden des Einbruchs bezichtigen. Der Terror beginnt. Das Ganze erweist sich als spannend und recht kurzweilig. "Storm Warning" setzt allerdings wie auch schon bei "Wolf Creek" mehr auf Terrorelemente als auf Gore, aber härter als dieser ist er auf jeden Fall. Keiner der sehr gut agierenden Schauspieler ist irgendwie groß bekannt, aber sie bringen ihre Parts verdammt gut rüber. Die Kulisse ist archetypisch und bringt somit die richtige blutige Brise in das Horror-Genre. Die Bild- und Toneffekte in der Uncut-Version des Films sind ebenfalls mehr als befriedigend und evozieren sicherlich bei den meisten den Schock-Brechreiz. Der Wandel vom anfänglichen Thriller zum Schnetzelfilm im letzten Part ist grandios anzuschauen. Nichts für zarte Nerven.

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