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Startseite - Film - Science-Fiction - Star Wars Episode 1: Die dunkle Bedrohung
Star Wars Episode 1: Die dunkle Bedrohung
Film - Science Fiction (F)

 

Titel: Star Wars: Episode I: Die dunkle Bedrohung
Originaltitel: Star Wars Episode 1: The Phantom Menace
Regie & Drehbuch: George Lucas
Darsteller: Liam Neeson, Ewan McGregor, Natalie Portman, Jake Lloyd, Ian McDiamird, Anthony Daniels, Kenny Baker, Pernilla August, Frank Oz, u. a.
Region: Region 2
Bildformat: 2.35 : 1 (anamorph)
Ton/Sprachen: Englisch, Deutsch (DD 5.1 EX)
Special Features: Trailer, Making of, Deleted Scenes, u. a.
Filmlänge: 133 Minuten (Kinofassung / 136 min (Blu-Ray Fassung)
FSK: 6 Jahre

Eine Besprechung / Rezension von Andreas C. Lazar
(weitere Rezensionen von Andreas C. Lazar auf fictionfantasy findet man hier oder auf seiner Webseite moviebazzar.de)

Zwei Jedi-Ritter lösen einen intergalaktischen Konflikt mit Hilfe eines blonden Jungen, einer kindlichen Königin und Goofy.

Star Wars ist zurück! Wer kann sich der Faszination von Lucas' Welt entziehen, wenn das bekannte Logo auftaucht und das Main Theme beginnt (Mädchen, notorische Fortschrittsfeinde und Maschinenstürmer, ich weiß)?

So fühlt man sich wieder wie zwölf, wenn der Mund vor Staunen ob der Maßstäbe setzenden Tricks, der gewaltigen Panoramen und der gigantischen Raumschlachten offen bleibt. Auch die Schauspieler sind entgegen allen Unkenrufen gut bis exzellent, vor allem Pernilla August als warmherzige Mutter Shmi Skywalker und Ian McDiarmid in einer Doppelrolle als intriganter Senator Palpatine und als infamer Darth Sidious. Auch Jake Lloyd tut sein Bestes - er spielt weitgehend sich selbst, einen altklugen und etwas vorlauten Jungen: den jungen Anakin Skywalker. Und Jar Jar? Auch er ist bei weitem nicht so nervtötend, wie ich nach all der schlechten Presse eigentlich erwartet hätte - im Gegenteil schien er dem Publikum, besonders den Kindern, eher gut zu gefallen, und einige Scherze sind wirklich gelungen ("Meine Tschunge!").

Aber bei aller Orientierung auf ein jüngeres Publikum ist der Film doch an vielen Stellen so kompliziert und vielschichtig, dass viele Kinder Mühe haben werden, der Handlung zu folgen - selbst als Erwachsener wird man nicht alle Anspielungen und Wendungen verstehen, ohne ein eingefleischter Star-Wars-Fan zu sein. Dem Fan aber eröffnet sich ein intelligenter, doppelbödiger und düsterer Film mit vielen 'Insider'-Scherzen und dem bekannten Star-Wars-Feeling. Aber auch so kann man sich über einen guten und lustigen Film mit einem hohen Schauwert freuen, der einen (mehrmaligen?) Kinobesuch auf alle Fälle lohnt. Das Riefenstahl-Zitat am Ende des Films sei aber doch mit einer verwundert hochgezogenen Augenbraue kritisch angemerkt.

Ein Wort noch zu Darth Maul: Es ist bemängelt worden, dass sein Potential verschenkt worden sei - aber das stimmt nicht: Darth Sidious will nämlich Maul so schnell wie möglich loswerden, damit er sich voll und ganz seinem neuen Schüler widmen kann! Ergibt Sinn, oder? Weniger Schwächen und mehr Stärken als erwartet und daher

3,5 von 5 Sterne.

Star Wars Expanded Universe - Zeitlinie und Übersicht

Kommentare (4)Add Comment
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geschrieben von raps, Februar 22, 2009
Ich habe den Film zumindest mal im Fernsehen gesehen und war - als Nicht-Fan - eher deprimiert. Ich habe all diese enormen optischen Schauwerte gesehen, das große Budget, das in diesen Film geflossen ist, und mir gedacht: Was, wenn man mit all dieser Knete einen wirklich soliden SF-Roman verfilmt hätte, anstatt Popcorn-Kino der schlichten Art zu produzieren, in dem ein kleiner Junge allein (nun gut, mit R2D2) ein Kriegsschiff fertigmacht. P.S.: Bitte verzeih mir, Jürgen!
Jürgen Eglseer
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geschrieben von eglseer, Februar 22, 2009
Nein, Rainer, da muss ich dir schon recht geben. Star Wars ist für mich eine grossartige Space Opera, tolle Unterhaltung, die alle mögliche Medien umfasst. Nichtsdestotrotz bin ich mirim klaren, das Star Wars meist recht oberflächlich funktioniert und Tiefen nur hier und da vorkommen. Es ist halt Massenunterhaltung. Und ich habe auch kein Problem zu sagen, das Episode 1 ziemlich kacke ist. Was ich erwartete, war zumindest ein Streifen in der Qualität von Episode 5 - herausgekommen ist ein teils blödsinniger Kinderfilm mit fragwürdigen mystischen Elementen (unbefleckte Empfängnis von Anakins Mutter), überzogenen Heldentaten (die von dir erwähnte Stationszerstörung) oder katastrophalen Charakteren (wie diese blubbernde Kaulquappe Bings). Hätte definitiv nicht sein müssen. Derzeit spielt sich der qualitative Part Star Wars eher in Kurzromanreihen oder Comics ab. Auch auf Fanseite gibt es einige Perlen. Die ComicTVserie ist leider auch sehr unausgegoren.
Rupert Schwarz
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geschrieben von Rusch, Februar 23, 2009
Also 3,5 von 5 Punkten halte ich auch für viel zu viel. Optisch war der Film allererste Sahne, aber die Story war eine riesen Enttäuschung. Also mehr als5 von 10 Punkten würde ich dem Film nicht geben und schon alleine deswegen, weil ich in mir wirklich keinen Wunsch verspüre, den Film ein zweites Mal anzusehen.
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geschrieben von RoM, Dezember 31, 2011
Die Figur des jungen Anakin ist eigentlich viel peinsamer als ein nervender Jar Jar. Talentfreie Darstellung ohne jedes Charisma eines zukünftigen Darth Vader. Die gelernten Darsteller dürfen hingegen nicht viel mehr als Kostüme auftragen. Der erste Prequel ist ein Totalausfall.

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