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Startseite - Film - Science-Fiction - Star Trek - Enterprise - Staffel 3.2
Star Trek - Enterprise - Staffel 3.2
Film - Science Fiction (F)

Titel: Star Trek - Raumschiff Enterprise - Staffel 3.2
Regie: James L. Conway
Darsteller: Scott Bakula, Jolene Blalock, Connor Trinneer, u.a.
Sprache: Französisch (Dolby Digital 2.0 Surround), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Dänisch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Norwegisch, Schwedisch
FSK: 12
Laufzeit: 491 min
USA, 2005

Eine Besprechung / Rezension von Jean Lüdeke
(weitere Rezensionen von Jean Lüdeke auf fictionfantasy findet man hier)

Die Reise der NX-01 in die delphische Ausdehnung, in der die Rassen der Xindi eine mächtige Waffe entwickeln, ist die Hauptstory-Linie der dritten Staffel. Die Crew muss den Start der Superwaffe mit allen Mitteln verhindern, um den Globus zu retten.

Schilderten die ersten beiden Staffeln im Wesentlichen die Bemühungen der Crew, das Weltall zu erforschen und Kontakt zu anderen Lebensformen aufzunehmen, nahm die Serie in der dritten Staffel eine entscheidende Wendung. Die Erde wurde angegriffen, und sieben Millionen Menschen starben. Die Enterprise sollte die Übeltäter finden und begab sich dabei in einen Teil des Weltraums, in dem die physikalischen Gesetze nicht mehr uneingeschränkt regierten. Die Serie erhielt einen deutlich desolateren Nimbus und konfrontierte die Charaktere mit einer Reihe von Komplikationen, die sie zwangen, bisher rigide Gesetze aufzugeben, und sie deutlich komplexer und ambivalent erscheinen ließen. Außerdem verband ein roter Faden die einzelnen Folgen.

Legende: Star Trek bezeichnet sowohl die verschiedenen Serien, als auch das gesamte damit verbundene Merchandising-Universum, welches derzeit Paramount Pictures gehört. Die erste Produktionsfirma war Desilu, welche die von Gene Roddenberry erschaffene Serie produzierte. Die Originalserie wurde nicht von Anfang an vom Sender NBC eingekauft, das Studio lehnte 1964 den ersten Pilotfilm "The Cage" (Der Käfig) ab, gab jedoch einen zweiten Piloten in Auftrag, der später akzeptiert wurde.

Der Begriff Star Trek fällt in allen Serien, Spinoffs und Filmen nur ein einziges Mal: Zefram Cochrane benutzt ihn in "Star Trek: Der erste Kontakt". Gene Roddenberry, der später als der "Große Vogel der Galaxis" bekannt wurde, entwickelte die Idee zu "Star Trek" aufgrund des Erfolges der von ihm produzierten TV-Serie "The Lieutenant". Die MGM Studios waren an einer weiteren Serie sehr interessiert. Roddenberry entwarf daraufhin das Konzept für eine Science-Fiction-Serie. Seine Idee unterschied sich aber sehr von den damaligen Science-Fiction-Serien. Seine Produktion sollte eine Art Western im Weltraum werden, ein martialischer Trip zu den Sternen.

MGM lehnte dieses Konzept jedoch ab. Danach versuchte er es 1964 bei den Desilu-Studios, von denen er schließlich die Mittel und die Zeit dazu bekam, den Pilotfilm zu entwickeln. Im Februar 1965 übergab Roddenberry diesen, der "The Cage" (Der Käfig) hieß, an den Sender NBC. Der Film hatte 630.000 Dollar gekostet und 12 Drehtage in Anspruch genommen. Damit hatte Roddenberry die Geldmittel und die Drehdauer für damalige Verhältnisse weit überschritten.

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