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Solarstation

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Serie / Zyklus: ~
Titel / Originaltitel: Solarstation
Autor: Andreas Eschbach
Verlag / Buchdaten: Bastei Lübbe

Eine Besprechung / Rezension von Rupert Schwarz
(weitere Rezensionen von Rupert Schwarz auf fictionfantasy findet man hier)

Im Jahr 2015 kreist über der Erde die japanische Solarstation "Nippon". Sie ist Teil eines Kraftwerks: Die gebündelte Sonnenenergie wird auf eine Empfängerstation auf der Erde übertragen. Solche Technik ist notwendig geworden, da das Öl als wichtigste Energiequelle knapp geworden ist. Nordamerika und Europa befinden sich deswegen bereits im Niedergang, während die arabische Welt von einem religiösen Bürgerkrieg gelähmt wird. Japan konnte von den Wirrungen profitieren und ist jetzt die führende Nation auf der Erde.

Auf dieser Solarstation arbeitet nun Andrew Carr als einziger Nicht-Japaner. Er hat den niedrigsten Job: Er ist "Hausmeister", also der Mann für alles. Seine Kollegen halten von ihm so wenig wie von den westlichen Ländern, die sich im Niedergang befinden. Da geschieht das Unfassbare: Eine Raumschiff dockt an die Station an und es stellt sich heraus, dass Piraten die Station karpern. Es gelingt Andrew, sich zu verstecken, und bald findet er heraus, dass er die einzige Person ist, die die Terroristen und ihren wahnsinnigen Plan noch aufhalten kann. Ihr Ziel: die Zerstörung von Mekka.

Bei diesem Buch ist man sich nicht ganz sicher, ob es nun ein SF-Roman oder ein Action-Krimi ist. Die Handlung hätte auch irgendwo in unserer Zeit spielen können, wenn nicht die Schwerelosigkeit, die auf der Station herrscht, für das Buch eine wichtige Rolle spielen würde. Eschbach läßt Carr seine monatelange Erfahrung mit der Schwerelosigkeit nutzen, um die Terroristen zu überwältigen. Das sind die Stärken dieses Buches. Schade nur, dass Eschbach für seinen zweiten Roman ein etwas abgedroschenes Thema gewählt hat. Dennoch kann ich das Buch weiterempfehlen.

Solarstation - Rezension von Reinhard Zens

 

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